Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl
Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl

Wieder Sonderfahrten auf der Kaltenleutgebner Bahn

Zum Einsatz kommt die historische Lokomotive 2050.09, gebaut 1959 / Fa. Henschel, Foto: Istvan David)

Perchtoldsdorf. Nach mehr als dreieinhalb Jahren ist es am Sonntag, den 3. September, endlich so weit: Auf der Kaltenleutgebner Bahn finden wieder Sonderfahrten statt. Eine Diesellokomotive wird mit historischen Waggons zwischen Liesing, Rodaun, Perchtoldsdorf und Waldmühle verkehren, zwei Abfahrtsmöglichkeiten wird es auch ab Wien-Hauptbahnhof und Wien-Meidling geben. 

 

Beim alten Bahnhof in Perchtoldsdorf (Feldgasse 2) erwartet die Besucher ein Bahnhofsfest mit Informationen über die mehr als 130 Jahre alte Bahn sowie mit Musik (Trachtenkapelle Perchtoldsdorf am Vormittag, das Trio Traditional Jazz Unit am Nachmittag) und regionalen Speisen und Getränken. Auch Ersttagsfahrkarten und Sonderbriefmarken werden angeboten. Die gesamte Veranstaltung wird vom Verein Kaltenleutgebner Bahn organisiert und durchgeführt. 

 

Der Fahrplan 

Eine Abfahrtsmöglichkeit ab Wien-Hauptbahnhof nach Waldmühle gibt es um 09:05 Uhr, von Wien-Meidling um 09:12 und 12:12 Uhr. Von Wien-Liesing fahren Sonderzüge um 09:24, 12:24, 14:24 und 16:24 Uhr Richtung Waldmühle ab. Längere Aufenthalte (beim Frühzug wegen der offiziellen Festeröffnung bei der Hinfahrt 60 Minuten, alle anderen Züge 30 Minuten bei der Rückfahrt) gibt es im Bahnhof Perchtoldsdorf. 

Der Fahrpreis für Hin-und Rückfahrt (gesamte Strecke) beträgt für Erwachsene 15 Euro, für Kinder 5 Euro. Der Fahrplan im Detail (auch mit allen Abfahrtszeiten vom Bahnhof Perchtoldsdorf) steht auf www.kaltenleutgebnerbahn.at 

 

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf hat heuer die Bahnstrecke von den ÖBB gekauft. „Damit ist ihr Erhalt langfristig gesichert“, sagt Fabian Köhazy, Obmann des Vereins „Kaltenleutgebner Bahn".

Volksbefragung: Große Mehrheit gegen Neubau des Gemeindehauses

Gießhübl. Die am 20.8.2017 abgehaltene Volksbefragung, bei der entweder für einen Neubau eines sogenannten „Multifunktionshauses“ oder für den Erhalt und die Sanierung des bestehenden Gemeindehauses votiert werden konnte, brachte eine überwältigende 75%-ige Ablehnung des geplanten Großprojektes, und dies bei einer Wahlbeteiligung von rund 50% (etwa die der letzten Gemeinderatswahl).

Obwohl schon im März dieses Jahres ein Initiativantrag gegen den Abriss und Neubau, der von über 500 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde, der Gemeindeführung die negative Stimmung der Bevölkerung zu einem Abriss und Neubau signalisiert hatte, wurde ein umfangreicher und teurer Architektenwettbewerb von der Schwarz-Grünen Mehrheit 11: 10 beschlossen.

 

Wolfgang Schuster von der BÜRGERLISTE Lebenswertes Gießhübl: "Das jetzt vorliegende desaströse Ergebnis beweist - wieder einmal – das völlig fehlende Gespür der Gemeindeführung für die wirklichen Wünsche und Vorstellungen der Bürger in Gießhübl."

Perchtoldsdorfer Promi-Ehepaar bei Ungarn-Festival

Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck

Perchtoldsdorf. Die Perchtoldsdorfer Opernsängerin Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck, Bruder von Austronaut Franz Viehböck, besuchten am 12. August das große internationale Volksmusik- und Schlagerfestival im ungarischen Ort Bánk. (musikpost.at). Dort präsentierten sich Musikgruppen aus Österreich, Südtirol, Slowenien und Ungarn in einem sechsstündigen Monsterprogramm. Am Abend sang Jess Robin, der Europäische Neil Diamond, mit seiner 17-köpfigen Band die größten Hits von Neil Diamond und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Maria Jesus Una Ruciero nützte die Gelegenheit und warb gleich fleißig für ihr neues Familienmusical, das am 18. und 19. November (jeweils ab 15 Uhr) im Kulturzentrum Perchtoldsdorf uraufgeführt wird. Kein Geringerer als der große Prof. Robert Opratko, AKM-Präsident und langjähriger Orchesterchef von Peter Alexander, schrieb dazu die Musik.

400 Besucher beim Grünen Wanderkino

Interessierte Zuschauer und Diskussionsteilnehmer bei der Filmvorführung

Perchtoldsdorf. Am Samstag, 5.8., fand beim Kulturzentrum das Grüne Wanderkino statt. Mit dem Film „Das Leben ist keine Generalprobe“ erhielten rund 400 Besucher Einblicke in die Welt von Heini Staudinger, dem Inhaber der Waldviertler Schuhfabrik GEA.

 

Der Film portraitiert den alternativen Schuhfabrikanten und zeigt eine kleine Wirtschaftswelt im Waldviertel abseits des Mainstreams. Im Anschluss an den Film fand eine angeregte Diskussion statt. Iris Lindner, langjährige Inhaberin des GEA-Geschäfts in Mödling, beantwortete die zahlreichen Fragen des Publikums.  

 

„Der Film zeigt in beeindruckender Art und Weise Möglichkeiten auf, wie man die Vision nach einer gerechteren Welt in der aktuellen wirtschaftlichen Gegenwart verwirklichen kann“, sagte Organisatorin und Grünen-Gemeinderätin Sonja Reiselhuber-Schmölzer.

Naturfreunde: Ausflug nach Retz und Grillnachmittag

Die berühmte Windmühle in Retz

Perchtoldsdorf. Die Perchtoldsdorfer Naturfreunde laden für 26. August zu einem Wandertag nach Retz im Weinviertel ein. Treffpunkt ist am 26.8. um 7.45 Uhr am Bahnhof Wien-Liesing in der Kassenhalle. NÖ-Card etc. nicht vergessen! Vom Bahnhof Retz wird über den Hauptplatz Retz bis zur Alten Windmühle gewandert, wo eine Führung auf dem Programm steht. Danach Besuch beim Windmühlen-Heurigen und zu Fuß zurück zum Bahnhof. Die Gehzeit beträgt insgesamt rund dreieinviertel Stunden. Weterfeste Ausrüstung und Regenschutz sind daher empfehlenswert.

 

Am 2. September gibt es einen Grillnachmittag der Naturfreunde ab 12 Uhr in Perchtoldsdorf am Mähringplatz 14, im Clublokal. 

 

Amneldung für beide Events bei Susanne Giffinger, 0664 7349 11 79.

Semesterticket wird jetzt mit 100 € gefördert

LAbg. Bgm. Hans Stefan Hintner freut sich über den großen Erfolg des Semestertickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. „Das Land Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wissenschafts- und Forschungsstandort entwickelt, mit über 16.000 Studenten in NÖ. Diese Entwicklung wollen wir weiter unterstützen, indem wir Studierende auf ihrem Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch mehr fördern als bisher. Daher wurde die Semesterticket Förderung von 75 auf 100 Euro pro Semester erhöht", informiert LAbg. Bgm Hans Stefan Hintner. 

 

„Im vergangenen Jahr haben 3.357 Studierende unter 26 Jahren aus unserem Bezirk vom Semesterticket profitiert. Die Anmeldung erfolgt einfach und unkompliziert mittels Online-Formular. Wer seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat und Öffentlichen Universität, Privatuniversität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule besucht, ist anspruchsberechtigt“, so Hintner. 

ÖVP-Bürgermeister für Sammeltaxi 

Die ÖVP-Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Martin Schuster (Perchtoldsdorf) und Hans Stefan Hintner (Mödling) sprechen sich für ein Anruf-Sammel-Taxi System nach dem Vorbild der Korneuburger ISTmobil aus. Das würde eine Regionalisierung der Ortstaxis bedeuten und der Bevölkerung kostengünstige und flexible Fahrten ermöglichen. 

 

Öffentliche Verkehrseinrichtungen im Bezirk Mödling, wie etwa die Autobusverbindung von Mödling nach Schwechat, würden von der Bevölkerung zum Teil gar nicht angenommen und kosteten nur viel Geld, so Hintner, der aus Kostengründen auch gegen ein 365 EUR Jahres-Ticket ist.

 

Zum Teil, so Hintner, läge es aber auch an der mangelnden Ausstattung der Züge, dass 80 Prozent der Einpendler aus Niederösterreich nach Wien mit dem Auto fahren. So kritisiert Hintner, der auch im Aufsichtsrat des VOR-Verkehrsverbundes sitzt, vor allem mangelnden Komfort (fehlende oder geschlossene WCs) in den Waggons und fehlendes Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen. „Viele wären froh, wenn es mehr Schaffner und Kontrollore gäbe.“

Bezirks-ÖVP zieht erfolgreiche Halbbilanz 

V.l.: Die Bürgermeister/innen Ferdinand Hausenberger, Michael Vogl, Martin Schuster und Hans Stefan Hintner, Foto: Lothar Schwertführer

Mödling. Bei den letzten Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 konnte die ÖVP ihre Dominanz im Bezirk Mödling noch erhöhen und stellt seither insgesamt 12 von 20 Bürgermeistern, davon zwei Bürgermeisterinnen. Die Hennersdorfer ÖVP schaffte mit Bgm. Ferdinand Hausenberger nach über 90 Jahren wieder den Sprung an die Spitze. In Hinterbrühl erreichte die ÖVP wieder die Absolute und in Laxenburg gar 70,4 Prozent aller Stimmen. Grund genug für Bezirksparteiobmann LAbg. Martin Schuster, gemeinsam mit seinen Kollegen Michaela Vogl (Gießhübl), Ferdinand Hausenberger (Hennersdorf) und LAbg. Hans Stefan Hintner (Mödling) zu einer Halbzeit-Bilanz Pressekonferenz einzuladen.

 

Perchtoldsdorf

Für seine eigene Gemeinde Perchtoldsdorf hob Schuster den Bau des neuen Schwedenstiftes in der Theresienau sowie die Sanierung des Gemeindeamtes hervor.

 

Mödling

Bgm. Hintner betonte vor allem die Errichtung des neuen Thermenklinikums in Mödling, in welches das Land Niederösterreich 180 Mio Euro investiert hat. Im Oktober soll der zweite Pavillon fertig werden. Hintner räumte allerdings noch gewisse Kommunikationsprobleme bei Ambulanzfällen ein. Es sei nicht immer leicht, angesichts von 200 Ambulanzpatienten pro Tag in den Spitälern Baden und Mödling zu entscheiden, ab welcher Verletzung man von Mödling nach Baden transportiert werden müsse. „Zu meiner Zeit war es noch leicht. Mir ist als Kind in Guntramsdorf die Schaukel auf den Kopf gefallen und der Hausarzt hat die Wunde genäht. Heute fahren alle gleich in die Ambulanz.“

Als zweites Erfolgsprojekt erwähnte der Mödlinger Ortschef die Errichtung des Landespflegeheimes, in das man ab der Pflegestufe 4 kommen kann. Das Haus hat nur Einzelzimmer und Doppelzimmer für Paare. Der Trend gehe immer mehr zu einer 24-Stunden-Betreuung zu Hause, daher gehörten Altersheime bald der Vergangenheit an, so Hintner.

 

Hennersdorf

Der Hennersdorfer Bürgermeister Hausenberger referierte über diverse Ortsprojekte, wie etwa den Zubau zur Volksschule, einen neuen Kinderspielplatz, den zweigleisigen Ausbau der Pottendorfer Linie oder ein Bürgerbeteiligungsprojekt für Fotovoltaik-Anlagen. Außerdem forderte er einen Hochwasserschutz für den Petersbach. Dann erzählte er, dass Ende August die Pfarre von Hennersdorf mit der Pfarre Leopoldsdorf zusammengelegt werde.

 

Gießhübl

Die Gießhübler Bürgermeisterin Michaela Vogl berichtete u.a. über die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, einen neuen Fitness-Parcours sowie die Eröffnung der ersten Naturbestattung am 9. September im Wald. Außerdem kündigte sie eine bevorstehende Volksbefragung am 20.8. in ihrer Gemeinde an, bei der entschieden werde, ob das alte Amtshaus saniert werden soll (rund 1 Mio Kosten) oder durch ein ganz neues Bauprojekt (mit Amtshaus, Betreutem Wohnen, Gemeindearzt etc.) ersetzt werden soll. Bei einer Befragung hätten sich 70 Prozent der Bevölkerung für das neue, für die Gemeinde halb so teure Projekt entschieden.

 

Insgesamt hat das Land NÖ zur Halbzeit die unterschiedlichen Gemeindeprojekte im Bezirk mit rund 22 Mio. Euro gefördert - von Investitionen in Schulen und Kindergärten über Gemeindestraßen- und Infrastruktur, bis hin zu Kultur- und Wissenschaftsförderungen.

8000 Besucher bei Perchtoldsdorfer Sommerspielen

Michael Sturminger mit Bgm. Martin Schuster bei der Premiere von "Minna von Barnhelm"

Perchtoldsdorf. Die vierte Saison der Sommerspiele Perchtoldsdorf unter der Intendanz von Michael Sturminger geht mit Lessings „Minna von Barnhelm“ unter der Regie von Veronika Glatzner erfolgreich in die letzte Spielwoche.

 

„Minna von Barnhelm“ wird noch vier Mal, und zwar diese Woche am Mittwoch 26.7.17, Donnerstag 27.7.17, Freitag 28.7.17 und Samstag 29.7.17 auf Burg Perchtoldsdorf gegeben. Es gibt nur noch einzelne Karten: www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at .

 

Mehr als 8.000 Besucher werden bis zum Ende der Spielzeit am 29. Juli die Produktion "Minna von Barnhelm" anlässlich der Sommerspiele Perchtoldsdorf 2017 gesehen haben. Das entspricht einer Auslastung von knapp 90%. 

 

Nach dem Erfolg der letzten drei und der laufenden Saison hat Intendant Michael Sturminger vor, in den nächsten Jahren seiner Intendanz in Perchtoldsdorf weiterhin erstklassige klassische Theaterkunst mit zeitgenössischem Anspruch zu präsentieren. Seine Stückwahl für 2018 will Sturminger, dessen Jedermann-Premiere in Salzburg große Beachtung fand, erst im Herbst bekannt geben.

Jugend-Ticket und Top-Jugendticket sind ein Hit 

VP Bezirk Mödling LAbg Bgm Hans Stefan Hintner freut sich über die große Beliebtheit des TOP–Jugendtickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. Schüler und Lehrlinge können mit dem Jugendticket und dem Top-Jugendticket rund um die Uhr Öffis nutzen: Mit dem Jugendticket zwischen Schul- bzw. Ausbildungsort und zuhause, mit dem Top-Jugendticket alle Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

 

Das Top-Jugendticket ist nach wie vor um 60 Euro zu erhalten, das Jugendticket um 19,60 Euro. 

„Im Bezirk Mödling nutzen insgesamt 12.721 Schüler und Lehrlinge bis 24 Jahre das Angebot und sind entweder mit einem Jugendticket oder Top-Jugendticket unterwegs. Damit entlasten wir nicht nur die Eltern, sondern bieten auch den Jugendlichen mehr Möglichkeiten sich unabhängig fortbewegen zu können“, erklärt der Mödlinger Bgm. LABg. Hans Stefan Hintner.

 

Die Top-Jugendtickets des Schuljahres 2016/17 gelten noch bis 15.9.2017. Alle weiteren Infos unter www.vor.at oder in der kostenlosen VOR-App.

Heurigen Zeitung erscheint ab Herbst alle 6 Wochen 

Das Cover der neuen Ausgabe

Perchtoldsdorf. Schneller als erwartet hat sich die neue Heurigen Zeitung von Lothar Schwertführer in der Szene etabliert. Zahlreiche Heurigenwirte aus  Perchtoldsdorf und Brunn haben bereits die nächste Ausgabe, die am 25. Juli erscheint, bestellt, um sie ihren Gästen zu schenken. Sie zahlen dafür 55 Cent pro Stück.

 

Die Gäste nehmen das leicht lesebare, mit vielen Fotos versehene Printprodukt begeistert mit nach Hause. Neben einem aktuellen Heurigenkalender enthält die Heurigen Zeitung viele interessante Berichte und Reportagen aus Perchtoldsdorf und der gesamten Thermenregion. Außerdem werden die wichtigsten Weinveranstaltungen angekündigt. Und einige Heurigengäste liefern bereits Gedichte für die Zeitung.

Lothar Schwertführer hat sich nun, nicht zuletzt auf Wunsch vieler Heurigenwirte, entschlossen, die Zeitung ab September alle sechs Wochen herauszubringen, um möglichst aktuell zu sein.

 

Bestellen kann man die Heurigen Zeitung unter office@heurigenzeitung.at

Irish Night beim Heurigen Mayerhofer in Gießhübl

Gießhübl. Eine Irish Night gibt es am Freitag, 4. Aug. 2017,  ab 19:30 Uhr beim Heurigen Mayerhofer, Schulgasse 3. Es spielen „Na MAHONES o inis beag“.  

Karten- und Platzreservierungen beim Heurigen Mayerhofer: Tel. 02236-47 689 oder 0699-144 222 77 oder e-mail: weinbau@heuriger-mayerhofer.at 

Eintritt € 10,-                 

Erfolgreiche Sommerkonzerte Wienerwald

Ein Foto vom dem Konzert „Kammermusik im Schlosshof“ mit dem Wiener Mozart-Trio und der Sopranistin Helena Dearing. Foto: Marktgemeinde Maria Enzersdorf

Maria Enzersdorf. An acht erlesenen Konzerten konnten sich die Besucherinnen und Besucher der ME Sommerkonzerte Wienerwald unter der musikalischen Leitung von Diethard Auner erfreuen.

 

Das barocke Schloss Hunyadi bot den idealen Rahmen, der jedes Konzert für Akteure und Publikum

zu einem Fest werden ließ.

Zu hören waren international bekannte Künstler wie die Familie Auner (Diethard, Irina, Daniel

und Thomas), die Sopranistin Helena Dearing oder die Pianisten Maximilian Flieder, Anna Magdalena Kokits und Robin Green, die einen bunten Reigen an Werken der großen Komponisten der Klassik boten und damit ihre Zuhörer begeisterten.

Auch die Teilnehmer des gleichzeitig stattfindenden Musikseminars präsentierten sich gekonnt und bewiesen ihr Talent.

 

Im August gibt es im Schloss Hunyadi ein weiteres Konzert. Die Wiener Damenkapelle-Johann Strauß lädt am 11.8. um 19.30 Uhr zu „Wir gratulieren – 150 Jahre Donauwalzer“. Ein musikalisch-beschwingter Abend ist garantiert!

Karten: Bürgerservice der Marktgemeinde Maria Enzersdorf (T: 0676 88403-0), in allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen und unter oeticket.com

Kostenloser Familienpass bringt viele Vorteile

LAbg. Bgm. Martin Schuster zeigt sich über den regen Zuspruch des neuen Familienpasses sehr erfreut, Foto: Hans Krist

Perchtoldsdorf. „Der kostenlose NÖ Familienpass bringt Vorteile und Freizeitangebote für alle Familien in Niederösterreich. 1.052 neue Familienpass-Inhaber kamen in den letzten 12 Monaten alleine im Bezirk Mödling hinzu. Insgesamt nehmen 13.500 Inhaber Vorteile und Angebote in Anspruch. Zudem wird ein erweiterter Familienpass angeboten, der sich an alle Familienmitglieder richtet, ganz besonders an Omas und Opas oder Paten, damit auch sie Leistungen in Anspruch nehmen können“, informiert LAbg Bgm Martin Schuster. 

 

„Gerade in den Ferien können Familien die Angebote von fast 1000 Partnerbetrieben nutzen, auch bei uns im Bezirk. Zu den Partnerbetrieben aus dem Bezirk Mödling zählen u.a.  das Freizeitzentrum Perchtoldsdorf. Dabei werden Ermäßigungen von bis zu 50% geboten“, so Schuster.   

 

Alle Infos und Anträge unter www.familienpass.at oder per Mail an familienpass@noel.gv.at bzw. unter der Familien-Hotline 02742 / 9005-1-9005.

Theaterfreuden im Schloss Hunyadi

Szenenfoto aus "Komtesse Mitzi", Foto: Rolf Bock

Maria Enzersdorf. Den Auftakt des heurigen Theatersommers im Schloss Hunyadi machten zwei Schnitzler-Stücke – „Komtesse Mizzi oder Der Familientag“ sowie „Literatur“. Beide Komödien hielten das, was sie versprachen: witzige und spitzige Dialoge, die für viele Lacher sorgten. Johannes Kaiser, Anita Kolbert, Johannes Terne, Christine Renhardt begeisterten gemeinsam mit ihren SchauspielkollegInnen in „Komtesse Mizzi“, Michaela Ehrenstein, Alfons Noventa und Felix Kurmayer in „Literatur“. 

„Ich hab meine Tante geschlachtet“ war das Motto jenes Abends, zu dem Schauspieldirektor Szyszkowitz gemeinsam mit seinen beiden Nichten Aglaia und Roswitha Szyszkowitz lud. Die Erzählungen der beiden Schauspielerinnen aus ihrem Leben in einer Großfamilie wurden von schwungvollen Chansons und Liedern unterbrochen, die beim Publikum gut ankamen.

Am Ende des heurigen Theaters Schloss Hunyadi stand wieder die Uraufführung eines Stückes aus den Federn von Gerald Szyszkowitz. Er schrieb seine Geschichte rund um Christopher Marlowe weiter. Marlowe, der der eigentliche Verfasser der Shakespeare-Texte sein soll; der aus England verbannt wurde und in Spanien und Italien seine Spuren hinterließ. „Marlowe und die Geliebte von Lope de Vega“ zeichnet einen Lebensabschnitt von Marlowe nach, die die Schauspieler Alfons Noventa, Eva-Christina Binder, Johannes Terne, Felix Kurmayer, Michaela Ehrenstein, Gerhard Rühmkorf, Christina Jägersberger und Wilhelm Seledec in tollen Kostümen

von Babsi Langbein auf die Bühne des Schlosses Hunyadi brachten.

Hofer übernimmt Zielpunkt und Gemeinde den Parkplatz

Der Parkplatz beim ehemaligen Zielpunkt und zukünftigen Hofer wird von der Gemeinde angemietet und steht den Autofahrern 30 Minuten nach Ladenschluss bis 2 Uhr Früh kostenlos zur Verfügung

Perchtoldsdorf. Der ehemalige Zielpunkt in der Brunner Straße 46 wird von der Firma Hofer übernommen. Im Zuge der Neuübernahme hat die Gemeinde Perchtoldsdorf  beschlossen, die dazugehörigen Parkplätze anzumieten. Damit kann die Bevölkerung auch außerhalb der Hofer-Geschäftszeiten unentgeltlich für den Zeitraum von 30 Minuten nach Geschäftsschluss bis 2 Uhr morgens den Parkplatz nutzen. Dies wird vor allem auch die Gäste der umliegenden Heurigen erfreuen. Manche von ihnen wurden vom ehemaligen Pächter des Parkplatzes regelrecht abgezockt, indem sie mit einer Besitzstörungsklage bedroht wurden, falls sie nicht sofort cash an ihn zahlen. Insgesamt gab es damals rund 70 Geschädigte, die jeweils bis zu 265 Euro an den Parkplatzpächter bezahlten. Gegen den Mann wurde dann ein Betrugsverfahren eingeleitet.

Premiere der Perchtoldsdorfer Sommerspiele

Szenenausschnitt mit dem Liebespaar Maria-Christine Friedrich und Andreas Patton sowie Dominik Warta als Wirt und Anna Unterberger als Franziska

Perchtoldsdorf. Mit dem Komödienklassiker „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing wurden Mittwochabend vor der Burg die diesjährigen Perchtoldsdorfer Sommerspiele eröffnet. Intendant Michael Sturminger hätte ursprünglich selbst Regie führen sollen, wurde aber kurz vor Ostern für den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen engagiert und trat seine Funktion in Perchtoldsdorf an Veronika Glatzner ab.

 

Geboten wurde den Premierengästen, darunter EU-Abgeordneter Heinz K. Becker, ein netter Abend, der vor allem der schauspielerischen Leistung des mittlerweile bewährten Perchtoldsdorfer Ensembles zu verdanken war. Der großartige Andreas Patton überzeugte als Major von Tellheim, Marie-Christine Friedrich, ein Neuzuwachs, gab – mit ein wenig zu viel Pathos – die ihn liebende Minna. Weiters glänzten Nikolaus Barton als Tellheims Diener Just, die reizende Anna Unterberger als Minnas Kammerfrau Franziska, Roman Blumenschein als Wachtmeister Paul Werner und Dominik Warta als Wirt. 

 

Von der Inszenierung hatte man sich mehr Spannung erwartet. Bühne und Ausstattung waren karg, und die teilweise langen Schachtelsätze der Schauspieler mögen zwar Theater- und Literaturfreaks imponiert haben, dämpften aber den Spaß am lockeren Sommertheater. Doch vielleicht kommt Michael Sturminger nächstes Jahr wieder als Regisseur zurück und vielleicht gibt es in Perchtoldsdorf auch irgendwann einmal eine Operette. Sozusagen als leichtere Sommerkost.

Grünes Wanderkino mit tollen Filmen 

Die Grünen des Bezirks Mödling präsentierten bei einer Pressekonferenz das heurige Kinoprogramm: Peter Mally, Elisabeth Handler, Theo Kremmydas, Evi Weber, Karl Kühn, Christian Apl, Ilse Hartmann und Wolfgang Bernhuber (v.l.n.r.)

Mödling. Die Grünen des Bezirks laden auch heuer wieder zu einer Reihe wertvoller, vor allem gesellschaftskritischer Filme im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grünes Wanderkino“ ein.

Zum bereits 14. Mal werden in über 20 Orten des Bezirks Mödling sowie in Wien-Liesing Leckerbissen für anspruchsvolle Cineasten geboten. Teilweise stehen dabei auch interessante Rahmenveranstaltungen auf dem Programm, bei denen man auch mit Filmemachern und Filmemacherinnen diskutieren kann. Außerdem gibt es kulinarische Spezialitäten (natürlich Bio) und vor allem eine angenehme Atmosphäre unter gesellschaftlich aufgeschlossenen und engagierten Menschen. 

Das Wanderkino beginnt am 16. Juli in Wienerwald mit dem Film „Bauer unser“ (es geht um die Situation unserer Bauern und die Bewusstseinsschärfung für heimische Lebensmittel) und endet am 9. September in Guntramsdorf mit dem französischen Streifen „Tomorrow - Die Welt ist voller Lügen“. 

Der Eintritt bei sämtlichen Veranstaltungen ist frei, gegen Spenden haben die Veranstalter nichts einzuwenden.

 

Alle Veranstaltungen auf wanderkino.gruene.at

Gemeinderat Alexander Nowotny lud zum Heurigen 

Alexander Nowotny (re.) mit Bürgermeister Martin Schuster: "Prost auf weitere gute Zusammenarbeit"

Perchtoldsdorf. Alexander Nowotny, geschäftsführender Gemeinderat für Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit und Wohnungsvergaben, lud Dienstagabend den gesamten Gemeinderat zum Heurigen Breitenecker in der Elisabethstraße.

 

Anlass war der 60. Geburtstag des Kommunalpolitikers, den dieser bereits am 21. Februar hatte, aber aus privaten Gründen konnte er erst jetzt mit der Kollegenschaft feiern. Dem gemütlichen, geselligen Beisammensein, dem auch Bürgermeister Martin Schuster beiwohnte, ging die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause voran. Dabei wurde auch Gabriele Geiger, die seit 32 Jahren in der Gemeinde tätig war und sich vor allem um das Meldewesen kümmerte, herzlich und mit standing ovations in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der Bürgermeister übergab ihr 37 Rosen, für jedes Gemeinderatsmitglied eine.

Foto: Nowotny

Gemeindebedienstete Gabriele Geiger wurde von Bürgermeister Martin Schuster unter standing ovations des gesamten Gemeinderates nach 32 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Über die 37 Rosen, die die insgesamt 37 Gemeinderatsmitglieder symbolisieren, freute sich Frau Geiger natürlich ebenso wie über den langen Resturlaub, den sie jetzt bis zur endgültigen Pensionierung Ende September antreten kann.

ME Sommerkonzerte Wienerwald-Zyklus

Familie Auner (Diethard und Irene), die die musikalische Leitung der Sommerkonzerte hat, und Prof. Horst Kies (li.)

Maria Enzersdorf. Am 5. Juli startet der ME Sommerkonzerte Wienerwald-Zyklus, der insgesamt  neun erlesene Konzerte vor und im Schloss Huynadi bringt.

 

Das Programm:

5. Juli: Eröffnungskonzert

7. Juli: Kammermusik im Schlosshof

8. Juli: Cello-Recital

11. Juli: Klaviermusik im Schlosshof

12. Juli: Schubertiade

13. Juli: Bach-Matinee

14. Juli: Serenadenkonzert

16. Juli: Seminar-Abschlusskonzert 

11. August: Wiener Damenkapelle Johann Strauß

 

„Der Schwerpunkt ist und bleibt die Kammermusik, also die ­subtilste Form musikalischen Ausdrucks. Das passt hier einfach und erfreut Künstler und Publikum gleichermaßen", so Kulturgemeinderat Prof. Horst Kies.

 

Karten im Vorverkauf gibt es im Bürgerservice der Marktgemeinde Maria Enzersdorf (Tel 0676 88403-0) und in allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen. (Da bekommt man auch die Karten für die letzten Theater-Vorstellungen).

WK-Obmann Fürndraht fordert Bahnstation Mödling Süd

Martin Fürndraht

Mödling. Für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Bezirk Mödling durch eine neue Bahnstation spricht sich Martin Fürndraht, Mödlinger Bezirksstellenobmann der NÖ Wirtschaftskammer, aus. Gegenüber dem NÖ-Wirtschaftspresseideinst fordert er die Errichtung einer Station „Mödling Süd“ der Südbahn zur Entlastung des innerstädtischen öffentlichen Verkehrs in Mödling sowie eine strategische Positionierung von Park-and-ride-Anlagen am Stadtrand von Wien.

Von einer Station im Süden Mödlings an der Gemeindegrenze zu Guntramsdorf würden besonders die mehr als 3.000 Schüler und auch die Lehrer der HTL profitieren, so Fürndraht. Diese könnte man nämlich gleich mit einem Shuttlebus von dort zur Schule bringen. Derzeit müsse man noch den innerstädtischen Verkehr benützen, was diesen sehr belaste. Fürndraht appeliert an die Kommunalpolitiker, dieses seit Jahren diskutierte Projekt endlich auf Schiene zu bringen und damit auch das WIFI-Mödling besser an den öffentlichen Verkehr anzubinden.

Ein weiteres großes Anliegen ist dem Bezirksobmann die Errichtung strategischer Park-and-ride-Anlagen an der Grenze zur Bundeshauptstadt: „In Wien ist der öffentliche Verkehr zwar sehr gut ausgebaut, jedoch setzt die optimale Nutzung durch Pendler aus Niederösterreich voraus, dass es auch gut positionierte Park-and-ride-Anlangen mit einer ausreichenden Zahl an Stellplätzen gibt“, sagt Fürndraht. Auch die Station „Mödling Süd“ sollte man damit ausstatten.

Obstbaum Schnittkurs mit Winzer Martin Niegl

Winzer Martin Niegl und Gastredner Obstbaufachberater Alfred Offenberger (Bildmitte) zeigen Interessierten die Grundlagen des Obstbaumschnitts, Foto: informativ.cc

Brunn am Gebirge. Winzer Martin Niegl und Gastredner Obstbaufachberater Alfred Offenberger zeigen Interessierten die Grundlagen des Obstschnitts, Schnittwerkzeuge, Schnitttechniken, Wundbehandlungen und Pflegemaßnahmen. Unter fachkundiger Anleitung werden kleinkronige Bäume verschiedener Obstsorten unterschiedlichsten Alters selbst geschnitten und auch morphologische und physiologische Grundlagen vermittelt. 

Am 22.07.2017 von 14:00 - 17:00 Uhr findet der Kurs "Marille- und Pfirsichschnitt" mit den Schwerpunkten Ernte, Pflegemaßnahmen, Schnitt, Sortenvergleiche und einer Verkostung statt. Am 23.09.2017 von 14:00 - 17:00 Uhr geht es um den "Apfel- und Birnenschnitt" samt Ernte, Pflegemaßnahmen, Schnitt, Sortenvergleiche und einer Verkostung. 

Für diese beiden Termine sind noch Plätze frei. Anmeldungen bitte per Mail an office@informativ.cc.  Weitere Infos auf www.weingut-niegl.at. 

Porsche Stipschitz feierte Neueröffnung 

Bürgermeister Johann Zeiner, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith und zahlreiche GemeinderätInnen gratulierten dem Porsche Stipschitz-Team rund um Gesch.ftsführer Peter Stadler zum neuen, gemeinsamen Standort, Foto: Nicole Oberhofer

Maria Enzersdorf. Das neue Autohaus Porsche Stipschitz feierte nach dem Umbau am 10. Juni seine feierliche

Eröffnung.

 

Nach 12 getrennten Jahren wurden die beiden Stipschitz Betriebe am bestehenden Standort in der Gabrielerstraße 26-28 zusammengeführt – der ursprüngliche Betrieb in der Franz Josef-Straße war an seine Wachstums- und Altersgrenzen gestoßen. Auf einer erweiterten Fläche von rund 19.000 qm präsentieren sich ab sofort die Marken Volkswagen PKW und Nutzfahrzeuge sowie Audi in einem neuen, modernen und kundenorientierten Umfeld. Zusätzlich werden Fahrzeuge der Marken SEAT und ŠKODA serviciert. Die Gebrauchtwagenmarke „Das WeltAuto“ deckt die Wünsche von Jung- und Gebrauchtwagensuchenden bestmöglich ab.

Sommerfest der Landeshauptfrau beim "Kas"-Nigl 

LH Johanna Mikl-Leitner mit Hausherr Franz Nigl

Perchtoldsdorf. Zum großen Sommerfest lud Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, seit zwei Monaten im Amt, Freitagabend zum Heurigen "Kas Nigl" von Franz und Doris Nigl.

 

Die Liste der geladenen Promis war lang. Sie reichte von Christiane Hörbiger und Elfriede Ott über Birgit Sarata, Nina Blum, Opernsängerin Natalia Ushakova, Serge Falck, Kristina Sprenger, Wolfram Pirchner bis zu Schriftsteller Robert Menasse, Krone-Chef Christoph Dichand, Vera Russwurm, Starpianist Rudolf Buchbinder, ORF-Sportmoderator Rainer Pariasek, Karl Hohenlohe, Politik-Kommentator Peter Filzmaier, Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer und zahlreichen anderen Vertretern aus Wirtschaft, Sport und Kultur. Bgm. Martin Schuster, gerade von einer dreiwöchigen Chinareise zurück, wo er seinen 50er feierte, überreichte der Landeshaupftrau ein Perchtoldsdorfer Dirndl der Firma Tostmann. Die Landeschefin zeigte sich blendend gelaunt: „Ich liebe das Bodenständige und Erdige“, sagte sie, deshalb habe sie ihre Feier unter das Motto „Ausg’steckt is“ gestellt.

 

Große Farbreportage in der nächsten Heurigen Zeitung.

Spatenstich für neue Volksschule in Brunn

v.l.n.r.: 1. Vbgm Matthias Müller, Dir. Gertrud Mailling, Bmstr DI Dr. Georg Kroyer, LAbg Hans Stefan Hintner, Bgm Dr. Andreas Linhart, gf GRin Silvia Weginger, 2. Vbgm Gerhard Feichter, DI Christoph Janauschek, KR Erwin Polst, Arch. BM Ing. Paul Chmelar,

Brunn. Vor kurzem wurde der Spatenstich für die neue, zweite Brunner Volksschule Ecke Rennweg/Franz Schubert Gasse vorgenommen.

 

Das Gebäude der neuen Volksschule teilt sich rein optisch in drei Blöcke, die miteinander verbunden sind. Insgesamt acht Klassen mit den dazugehörigen Nebenräumen werden hier Platz finden. Ebenso wie die Turnhalle, die abgesenkt einen eigenen Eingang bekommt. Außerhalb der Schulzeiten steht ein weiterer Raum Brunner Vereinen zur Verfü­gung. Das Freigelände hat mehr als 1.500 m2.  Laufbahn, Spring­grube und ein Wiesensportplatz sind vorgesehen. 

 

Insgesamt 24 PKW-Stellplätze sowie 20 Fahrradabstellplätze wird es auf dem Areal geben. Ein Verkehrskonzept stellt sicher, dass die Kinder die Schule bestmöglich und gefahrlos er­reichen können.

Musical „Blutsbrüder“ im Sommer 2018 in Brunn 

Musicalstar Maya Hakvoort (4.v.r. vorne) mit ihrem Ensemble und den Brunner Bgm. Andreas Linhart (2.v.l.) und Vize-Bgm. Gerhard Feichter (hinten Mitte)

Brunn am Gebirge. „Ein spannendes Vorhaben. Wir trauen uns drüber“. Der Brunner Bürgermeister Dr. Andreas Linhart freut sich, dass Brunn erstmals als Veranstalter für ein Musical fungiert.

 

Vom 19. Juli bis 11. August 2018 wird im Konzertsaal BRUNO Willy Russels Musical „Blutsbrüder“ mit Maya Hakvoort in der Hauptrolle an 12 Abenden gespielt. Der aus Holland stammende Musicalstar lebt seit fünf Jahren in Brunn. „Hier genieße ich die dörfliche Kommunikation und das viele Grün“, lobt sie die Annehmlichkeiten des Ortes.

 

Beim Spaziergang in den Weingärten lernte sie zufällig Brunns Vizebürgermeister und Kulturstadtrat Gerhard Feichter kennen. Da entstand die Idee, gemeinsam ein Musical auf die Beine zu stellen. Das 1983 im Londoner West End uraufgeführte Musical „Blutsbrüder“ erzählt die Geschichte von Zwillingen, die bei der Geburt getrennt wurden. Sie spielt im Liverpool der 60er Jahre, wird aber für Brunn in die heutige Zeit versetzt.

 

Neben dem Ensemble werden auch zwei Jugendliche aus Brunn mitspielen, die noch gesucht und im Oktober dieses Jahres gecastet werden. Wenn das Musical ein Erfolg wird (gerechnet wird mit rund 4000 bis 5000 Besuchern), dann will man 2020 bereits das nächste Musical in Brunn veranstalten.

Aktivste Sportgemeinde Niederösterreichs gesucht

Sportgemeinderätin Marlene Zeidler-Beck und Gemeinderätin Michaela Haidvogel bei der Auftaktveranstaltung der NÖ-Challenge von SPORT.LAND.Niederösterreich unter anderem gemeinsam mit Sportlandesrätin Petra Bohuslav. Foto: NLK J. Pfeiffer

Maria Enzersdorf. Das SPORT.LAND.Niederösterreich hat eine neue Aktion ins Leben gerufen: Im Rahmen der

NÖ-Challenge wird die aktivste Gemeinde in unserem Bundesland gesucht. Und Maria

Enzersdorf hat den ehrgeizigen Plan, zu dieser zu werden.

Egal ob man gerne wandert, läuft oder am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist, bis 17.

September zählt jede Minute Bewegung in der freien Natur. Denn in diesem Zeitraum sucht

SPORT.LAND.Niederösterreich mithilfe von „Runtastic“ und in Kooperation mit den NÖ-

-Gemeindevertreterverbänden die aktivste Gemeinde NÖs.

Mitmachen ist ganz einfach und lässt sich in drei Schritten erklären: 1. Runtastic-App auf das Smartphone laden. 2. Schritt: Button der NÖ-Challenge -aktivieren. 3. Schritt: Sport betreiben und so viel wie möglich bewegen. Jede Sport-Minute wird dokumentiert und auf das Bewegungskonto der Gemeinde gutgeschrieben.

 

Am 17. September, am Tag des Wachaumarathons, wird die aktivste Gemeinde (gestaffelt nach Einwohnerzahlen) geehrt.

SPÖ und Bürgerliste kritisieren Marktplatz-Pläne

Perchtoldsdorf. Heftige Kritik hagelt es von den Oppositionsparteien an den Plänen für die neue Marktplatzgestaltung, Eine Machbarkeitsstudie sieht die Reduktion der Parkplätze von derzeit 79 auf 40 (bei einer Einbahnregelung) bzw. 61 (bei der Gegenverkehrsvariante) vor. Anton Plessl, Klubobmann der SPÖ: “Der Wunsch des Bürgermeisters, dass an der Anzahl der Parkplätze nicht gerüttelt werden darf, ist durch die Studie nicht erfüllt worden.“

 

Und Gabriela Wladyka von der Bürgerliste wird noch um einen Ton schärfer: 

Das "moderne" Design passt wie die Faust aufs Aug zu unserem schönen historischen Marktplatz. Abgesehen von den unnötigen Kosten, dem Verlust von ca 18 Parkplätzen und der fehlenden Sinnhaftigkeit einer Begegnungszone stellt sich die Frage: „Wer will das?“

Und Wladyka weiter: „Auch heute schon begegnen sich Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger, fahren muss man ohnehin langsam, Bäume pflanzen wäre eine gute Idee, dazu braucht man aber keinen Architektenwettbewerb.

Aus für den Heurigen Pröglhöf nach fast 70 Jahren!

Vom Pröglhöf sieht man bis zum Leithagebirge

Perchtoldsdorf. Der Heurige Pröglhöf am Goldriegel, eine der schönsten Buschenschanken der Thermenregion, muss heuer nach 68 Jahren seine Pforten schließen. Dies berichtet die neue Ausgabe der Heurigen Zeitung, die nächste Woche erscheint.

 

Seit 1949 war der Sommerheurige von Kurt Pröglhöf am Goldbiegel eine traditionelle Buschenschank und beliebter Treffpunkt inmitten der Weingärten. Nun muss dieses Juwel auf Betreiben eines Anrainers abgerissen werden. Die bestehende Genehmigung war vor Jahrzehnten auf Widerruf erteilt worden, nur wurde sie entzogen und ein Abrissbescheid erstellt. 

Wie soll der neue Marktplatz ausschauen?

Eine der Marktplatz-Varianten ist eine Einbahnregelung, Foto: perchtoldsdorfmobil.wordpress.com/Ing. Nestler

Perchtoldsdorf. Seit vielen Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, wird über eine Neugestaltung des Marktplatzes diskutiert. Jetzt soll es laut dem zuständigen Gemeinderat Christian Apl in die heiße Phase gehen. 

 

In den ersten Maitagen fanden drei Workshops mit den Geschäftsleuten am Marktplatz, den Geschäftsleuten in der Wienergasse und den AnrainerInnen am Marktplatz statt. Dabei wurden verschiedene Varianten vorgestellt und besprochen. 

Nach einem Architektenwettbewerb soll das Siegerprojekt im Herbst gekürt werden.

 

Der neue Marktplatz soll vor allem ein Zentrum der Begegnung werden, wobei Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleich behandelt werden sollen. 

 

Weitere Zielvorgaben:

 

>  Barrierefreie Ausstattung der Oberfläche und der Möblierung

>  Stärkung der wirtschaftlichen Nutzungen (Geschäfte und Lokale)

>  Attraktiveren der Aufenthaltsqualität

>  Stärkung der Identität unter Einbeziehung des historischen Hintergrundes

>  Platznutzung für Veranstaltungen in unterschiedlichen Größen

>  Nutzung der außerhalb des Zentrums geschaffenen Parkplatzflächen zum längeren Parken und Installierung von Kurzparkplätzen am Marktplatz

>  Attraktiveren der Zugangswege von den Parkplätzen zum Marktplatz

>  Integrierung von neuem Grün in die Platzoberfläche

>  Überprüfung und gegebenenfalls Optimierung der Verkehrsorganisation bei den zulaufenden Verkehrswegen

>  Schaffung von zeitgemäßen Radabstellanlagen 

 

Ob sich das alles unter einen Hut bringen lässt, wird man sehen. Engagement kann man den Verantwortlichen jedenfalls nicht absprechen.

Perchtoldsdorf teuerstes Pflaster Niederösterreichs

Perchtoldsdorf: Schön, aber extrem teuer

Das exklusivste Pflaster Niederösterreichs findet man im südlichen und westlichen „Speckgürtel“ der Bundeshauptstadt Wien. Die Gemeinde Perchtoldsdorf bietet mit 1.000 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Land. Dahinter rangiert die Stadt Klosterneuburg, wo ein Quadratmeter Baugrund in Weidling 950 Euro, in den Lagen Ölberg und Buchenberg jeweils 825 Euro kostet. Dann folgen das Zentrum der Stadt Mödling mit 800 Euro, die Villengegend am Mitterberg in Baden mit 720 Euro, Maria Enzersdorf mit 700 Euro und Gießhübl mit 660 Euro. Jeweils 600 Euro pro Quadratmeter kosten die Bauplätze in der Hinterbrühl und in Brunn/Gebirge. Das berichtet der NÖ-Wirtschaftspressedienst unter Berufng auf das Wirtschaftsmagazin Gewinn. 

Vorgeschmack auf das Sommertheater Schloss Hunyadi

Christina Jägersberger und Gerald Szyszkowitz gemeinsam mit Kulturgemeinderat Horst Kies kurz vor Beginn des Literatur Jour fixes in der Gemeindebibliothek.

Maria Enzersdorf. Kürzlich lud die Marktgemeinde Maria Enzersdorf zum Literatur Jour fixe in die Bibliothek am Theißplatz ein. Gäste waren die Schauspielerin Christina Jägersberger und der Schauspieldirektor des Theaters Schloss Hunyadi, Gerald Szyszkowitz.

Die beiden hatten zwei Bücher von Gerald Szyszkowitz mit dabei, die sie in illustrer Runde –

darunter auch Kulturgemeinderat Horst Kies – vorstellten. Eines der beiden Bücher wurde im vergangenen Jahr auf die Theaterbretter der Sommer Spiele Schloss Hunyadi gebracht („Das falsche Gesicht oder Marlowe ist Shakespeare“), das zweite wird heuer zur Aufführung gelangen („Marlowe und die Geliebte von Lope de Vega“). Jägersberger und Szyszkowitz unterhielten die Zuhörer mit einer launigen Lesung, die schon jetzt Lust auf das Theater Schloss Hunyadi machte.

 

THEATER SCHLOSS HUNYADI 2017

21. bis 23. Juni 2017: Arthur Schnitzler: „Komtesse Mizzi oder Der Familientag“ und „Literatur“

24. Juni 2017: Aglaia und Roswitha Szyszkowitz: „Ich hab meine Tante geschlachtet“ – die Schwestern singen Chansons von Frank Wedekind, Leo Tolstoi, Ephraim Kishon u.a.; am Klavier Otmar Binder

29. und 30. Juni sowie 1. Juli 2017: Gerald Szyszkowitz: „Marlowe und die Geliebte von Lope de Vega“

 

Karten sind bereits erhältlich: Bürgerservice Rathaus Maria Enzersdorf (T: 0676 88403-0), Bibliothek am Theißplatz (T: 0676 88403 620) und über Ö-Ticket-Verkaufsstellen (www.oeticket.com).

Wieder Nostalgiefahrten auf der Kaltenlautgebnerbahn

Nostalgiezug bei der Kreuzung Hochstraße, Foto: bahnbilder.de

Perchtoldsdorf. Wie die Grünen in einer Aussendung mitteilen, ist für die Kaltenleutgebnerbahn der Bescheid mit der Genehmigung als Anschlussbahn gekommen. Der Verein Kaltenleutgebnerbahn arbeitet schon an der Wiederaufnahme der Nostalgiefahrten, die damit wieder möglich wären. Man rechnet noch vor dem Sommer mit der ersten Fahrt. Nach der Einstellung des Zementwerks in Waldmühle wurde die Bahnstrecke mit Ende Jänner 2014 als öffentliche Eisenbahn stillgelegt. Seit Anfang 2015 wird die Strecke von der Immobiliengesellschaft der Gemeinde Perchtoldsdorf mit Kaufoption gepachtet. 

Heurigen Barbach unter den besten Thermen-Weinen

rtensiegerInnen des Bezirks Mödling: Othmar Biegler (Gumpoldskirchen), Katharina Barbach-Prüfert (Perchtoldsdorf), Birgit Pferschy-Seper (Mödling), Gustav Krug (Gumpoldskirchen), Foto: Max Gauss

Perchtoldsdorf. Der Grüne Veltliner vom Weinbau Barbach wurde von einer Fachjury unter die 18 Sortensieger der Thermenregion gewählt. Mehr als 750 Weine aus rund 100 Weinbaubetrieben wurden dieses Jahr eingereicht. Die anderen Sortensieger kommen aus Sooss, Gumpoldskirchen, Traiskirchen, Baden, Teesdorf, Mödling, Oberwaltersdorf und Tribuswinkel. Die Präsentation der Sortensieger ist einer der jährlichen Höhepunkte beim Weinfestival Thermenregion, das dieses Jahr sein 15jähriges Jubiläum feiert. Am 18. Mai werden die Sortensieger-Weine aus der Prämierungsweinkost „Best of Thermenregion“ am Freigut Thallern in Gumpoldskirchen präsentiert.

 

Mehr Infos über Weine auf der neuen Website www.heurigenzeitung.at

Gemeinden bekommen mehr Geld für Infrastruktur 

Die Bezirksobfrau des NÖ Gemeindebundes Bgm Michaela Vogl und LAbg Bgm Martin Schuster zeigen sich hoch erfreut über die zusätzlichen Finanzmittel. Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. Die Gemeinden bekommen  zusätzliches Geld für Infrastrukturprojekte. Durch das neue Kommunalinvestitionsgesetz werden bis zu 25% pro Gemeinde für Kindertageseinrichtungen, Seniorenbetreuung, Behindertenbetreuung oder Sport- und Freizeitanlagen sowie Breitbandausbau gewährt. Im Bezirk Mödling € sind dies insgesamt 2.227.390 Euro  Direktförderung.  

Die Bezirksobfrau des NÖ Gemeindebundes, Bgm. Michaela Vogl, zeigt sich über diese Initiative besonders erfreut: „Gerade für kleine Gemeinden ist diese Förderung besonders begrüßenswert."

Schloss Hunyadi mit neuem Oval

Bürgermeister Johann Zeiner, seine Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith sowie die zuständigen Leiter der Liegenschaftsabteilung, Jürgen Tiefnig und sein Stellvertreter Wolfgang Mähr, präsentieren das neue, geöffnete Oval beim Schloss Hunyadi.

Maria Enzersdorf. Die ovale Einfassung des Schloss Hunyadi aus Sandsteinstufen und –platten war bereits in einem sehr schlechten Zustand und so beschloss der Gemeinderat, diese sanieren zu lassen.

Die dazu notwendigen Arbeiten wurden nun in den letzten Wochen durchgeführt. Gleichzeitig

mit den Sanierungsmaßnahmen wurde das Oval an der östlichen, vorderen Seite geöffnet, um

Einsatzfahrzeugen, vor allem der Feuerwehr, eine ungehinderte Zufahrt zur Vorderseite des

Schlosses zu ermöglichen. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen, das Schloss präsentiert sich freundlich mit einem offenen Eingangsbereich.

Sanierung der Kapelle "Pfefferbüchsel"

Bürgermeister Johann Zeiner und Infrastruktur-Abteilungsleiter Franz Grill mit den Technikern des Landes NÖ, Boris Stummer und Josef Schauer beim Vermessen des Pfefferbüchsels.

Maria Enzersdorf. 

Spaziert man über den Liechtenstein, entdeckt man an verschiedensten Stellen Bauwerke, die Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein errichten ließ. Eines davon ist das „Pfefferbüchsel”, die ursprüngliche Johanneskapelle, die Richtung Hinterbrühl hinter der Kirchbergwiese liegt. Die Überreste der Kapelle sollen nun saniert werden. 

 

Errichtet wurde sie 1818, und zwar als „Kirchlein mit einem Turm”. Bereits im Revolutionsjahr 1848 wurde das Gotteshaus zerstört und nie wieder aufgebaut. Nun sollen die Grundmauern saniert und ein eventuell unter der Erde erhaltener Boden sowie die Reste des Turms als Schüttkegel freigelegt werden.

Stromtankstelle für E-Autos vor dem Rathaus

Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek und Ing. Jürgen Tiefnig (Liegenschaftsverwaltung) bei der Elektrotankstelle vor dem Rathaus.

Maria Enzersdorf. Ab sofort ist beim Rathaus in Maria Enzersdorf eine Stromtankstelle in Betrieb. Diese befindet sich am Anfang der Kurzparkzone und steht allen Besitzern von E-Autos zur Verfügung.

Getankt wird ganz einfach mit einer E-Tankkarte. Diese kann unter www.tanke-wienenergie.at beantragt werden.

Hinkünftig stehen zwei Stellplätze für das Betanken an der Ladesäule zur Verfügung. Eine davon ist ständig für das ECARREGIO-Auto reserviert. Der zweite Stellplatz kann für das Betanken privater E-Autos genutzt werden. Allerdings dient dieser Stellplatz nicht als Dauerparkplatz für E-Autos, sondern darf nur während des Ladevorgangs benutzt werden.

40 Prozent der Wähler protestieren gegen Bauprojekt

Die Fotocollage zeigt die Dimension/Kubatur des geplanten neuen Gemeindehauses auf Basis der derzeit vorliegenden Entwürfe im Vergleich zum derzeitigen Gebäude. Sie ist ist keine Darstellung eines fertigen Architektenentwurfs.

Gießhübl. Der von zwei engagierten Bürgerinnen ins Leben gerufene und von den Oppositionsparteien Bürgerliste und SPÖ unterstützte Initiativantrag entwickelte sich zu einem gewaltigen Misstrauensvotum gegen die bestehende Gemeindeführung und ihre Ausbaupläne im Ortszentrum.

 

504 Bürger (55 wären für eine Behandlung im Gemeinderat notwendig gewesen) zeigten mit ihren Unterschriften ihre öffentliche Ablehnung und ihr Unverständnis für ein riesiges und völlig unnötiges teures Bauvorhaben, dem noch dazu eine beliebte Kindergartenspielfläche ohne adäquaten Ersatz zum Opfer fallen würde!

 

Es war dies die mit Abstand größte Willenskundgebung seit vielen Jahren in Gießhübl. Rund 40 % der Bürger, die bei der letzten Gemeinderatswahl (anonym) gewählt hatten, haben sich dem Protest angeschlossen.

 

Der Antrag der beiden Oppositionsparteien, die weiteren Schritte zur Realisierung des Vorhabens sofort zu stoppen, wurde im Gemeinderat mit 11:10 Stimmen abgelehnt und der Initiativantrag in den zuständigen Ausschuss verwiesen. 

Verein Hospiz in Maria Enzersdorf

Gruppenfoto beim Tag der offenen Tür beim Verein Hospiz, der jetzt in Maria Enzersdorf „zu Hause“ ist.

Maria Enzersdorf. Seit 1. März hat der Verein Hospiz seine Zelte im Schloss Hunyadi aufgeschlagen. Hier bietet er nun Hilfe für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige.

Vor kurzem lud der Verein mit Obfrau Eva Nagl-Pölzer und Gesch.ftsführerin Irene Blau an der Spitze zu einem Tag der offenen Tür in die neuen

Büroräumlichkeiten, die – neu renoviert – hell erstrahlen und eine behagliche Gemütlichkeit vermitteln. Davon konnten sich zahlreiche Gäste, darunter LAbg. Bgm. Martin Schuster, Bürgermeister Johann Zeiner, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith sowie zahlreiche GemeinderätInnen überzeugen.

 

Das Büroteam des Vereins Hospiz ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr erreichbar. Persönliche Beratungstermine bitte nach telefonischer Voranmeldung. Kontakt: Tel. 02236 864101, Fax DW 4; Email: office@hospiz-moedling.at; www.hospiz-moedling.at

 

Fahrschein-Entwerter werden doch nicht abgebaut

LR Karl Wilfing (Mitte) mit den Bürgermeistern Schuster (re.) und Hinter (Mödling)

Perchtoldsdorf. Mit der im Vorjahr in Kraft getretenen Tarifreform des Verkehrsverbundes Ost-Region kam ein einheitliches Tarifschema für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die bisherigen Entwerter für die Streifenkarten sind damit außerhalb Wiens nutzlos geworden und sollten abgebaut werden.

 

Durch den Entfall der ÖBB-Entwerter hat sich für Fahrgäste aus dem Wiener Umland (Kernzone 100) allerdings eine Problematik aufgetan: Wiener Fahrkarten, wie die bewährte Streifenkarte, die 8-Tage-Klimakarte, gewisse Seniorenkarten und einige mehr können derzeit an der Zonengrenze außerhalb Wiens nicht bei Fahrtantritt entwertet werden. Dadurch kommt es zu einem finanziellen Mehraufwand für etliche Öffi-Benutzer.Deshalb hat sich der Perchtoldsdorfer Bürgermeister Martin Schuster gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Umlandgemeinden an NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing gewandt und der hat verfügt, dass die Entwerter nun an frequentierten Hotspots rund um Wien erhalten bleiben bzw. wieder aufgestellt werden. Im Bezirk Mödling sind dies die Bahnstationen Perchtoldsdorf, Achau, Brunn-Maria Enzersdorf, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf-Thallern, Hennersdorf, Mödling und Münchendorf. 

Politikerin: „365 € Jahres-Ticket kommt bis Ende 2019“

Landtagsabg. Amrita Enzinger

Bis Ende 2019 kommt in ganz Niederösterreich das 365 € Jahresticket, das dann auch für Wien und Burgenland gilt. Das glaubt zumindest die Grüne Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger, die unter anderem für Mobilitätsfragen zuständig ist. 

 

In einem Gespräch mit noe24.at versprach die Politikerin, sich auch weiterhin für den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs einzusetzen und bei den Bürgermeistern Werbung für das 365 € Ticket zu machen. „Jeder Ort in Niederösterreich muss mit Bus oder Bahn erreichbar sein. Mir geht es um die Wahlfreiheit zwischen Auto und Öffi. Jetzt hat man in vielen Gebieten ohne Auto keine Chance auf einen Job“. sagt Enzinger. In Wien, Vorarlberg und Tirol gibt es das 365 € Jahresticket bereits, in Wien ist es mit über 700.000 Kartenbesitzern ein echter Hit.

 

„In Niederösterreich hat die ÖVP bisher das Jahresticket blockiert“, so Enzinger. Aber inzwischen vernehme sie positive Signale von Verkehrslandesrat Karl Wilfing und hege auch die Hoffnung, dass die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner diesbezüglich einen „klareren Blick“ als ihr Vorgänger habe.

Die Einführung des 365 € Jahrestickets würde rund 100 Millionen Euro pro Jahr kosten, das Geld sei durch flächendeckende Lkw-Maut, (2/3 müssten zweckgebunden für den öffentlichen Verkehr sein), Mineralölsteuer und Pendlerpauschale aufzubringen. 

 

Ebenfalls unbefriedigend ist für die Grüne Landtagsabgeordnete auch der Umstand, dass es für 50.000 Studentinnen und Studenten in NÖ (davon rund 3.700 im Bezirk Mödling) kein 60 € Jahres-Jugendticket gibt.

Das Jahr der großen Kirchenjubiläen in Perchtoldsdorf

Kardinal Dr. Christoph Schönborn hält am 10.9. den Festgottesdienst anlässlich 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, Foto: Lothar Schwertführer

Perchtoldsdorf. 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, 500 Jahre Martin Luther und 50 Jahre Marienkirche. 2017 ist speziell für Perchtoldsdorf ein großes Jubiläumsjahr.

 

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an das Jubiläumsjahr. Hier die wichtigsten:

 

10.9. (9.00): Festgottesdienst zum 800-Jahr-Jubiläum der Pfarre Perchtoldsdorf mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Pfarrkirche St. Augustin). Anschließend Augustinikirtag im Pfarrgarten.

31.10. (9.30): Gottesdienst zum Reformationsjubiläum (Christ-Königs-Kirche)

31.10. (19.30): Festkonzert: Hohe Messe in h-moll von J.S. Bach mit dem Ensemble Prisma und dem Arnold Schönberg Chor (Pfarrkirche St. Augustin)

DIE HEURIGENZEITUNG: JETZT NEU BEIM HEURIGEN! Klicken Sie unten auf die Homepage heurigenzeitung.at

Inspirations Farbkomposition 
55 x 40 cm,  Öl/Canvas
Preis: € 370,-. Zu bestellen unter dalma.d.sch@gmail.com

Parship.at - Die Online-Partneragentur
Tchibo %-Shop - Top-Artikel bis zu 50% reduziert!
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lothar Schwertführer