Nachrichten aus Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl
Nachrichten aus Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl

Wladyka plant Anti-Verbauungs-Demo 

Gabriele Wladyka und Helmuth Kittinger gaben bei der Gemeinde 382 Unterschriften ab

Perchtoldsdorf. Gabriele Wladyka von der Bürgerliste plant am 3. September ab 10 Uhr eine Demo beim alten Bahnhof in der Feldgasse. Dort sollen angeblich 30 Wohnungen für Betreutes Wohnen gebaut werden, in Wirklichkeit sei das eine Tarnung für großvolumigen Wohnbau, so die Gemeinderätin. Sie will sogar von 100-prozentiger Verbauung wissen. Wladyka fürchtet eine „großflächige Bodenversiegelung“ und fordert die Bevölkerung auf, Pläne in dieser Richtung zu stoppen. „In unserem Ortsentwicklungskonzept wird das Gebiet als Wohnzone W1 ausgewiesen. Das beweist, dass auch hier 25% Bebauungsdichte bleiben müssen, da sonst die Struktur völlig verändert wird“, sagt sie.

 

Sie hat bereits 382 Unterschriften gesammelt und übergab diese am 20. Juli der Gemeinde.

 

Bürgermeister Martin Schuster will diese Wortmeldungen, die jeder Grundlage entbehren, nicht weiter kommentieren. 

 

Kreativbrauerei in St. Gabriel mit Bier nach Eigenrezept

Rainer Mraz (l.) und Günther Thömmes (r.) mit Bgm. Johann Zeiner

Maria Enzersdorf. Vor kurzem öffneten Rainer Mraz und Günther Thömmes in den Ziegelhallen in St. Gabriel (Grenzgasse 111, Halle 7.1, 2344 Maria Enzersdorf) ihre Kreativbrauerei und Hopfenwerkstatt die „Hopfenartisten“. Einerseits wollen die beiden ein „St. Gabriel Ale“ und ein „St. Gabriel Helles“ brauen, andererseits möchten sie mit „Beerstarter.at“ die Idee eines „Brew-on-Demand“-Angebotes umsetzen. Geplant ist, dass auch Kleinstmengen ab 75 Flaschen professionell gebraut, abgefüllt und etikettiert werden. In einer großen Online-Datenbank sollen in Zukunft Rezepturen hinterlegt werden, die man „on-demand“ (also nach Bedarf) bestellen kann. Genauso soll es aber auch möglich sein, selbst ein Bierrezept zusammenzustellen und dieses von den Hopfenartisten brauen zu lassen. Das Bier kann dann im Bottlestore an der Kosttheke auch gleich verkostet werden. Außerdem wird das Angebot der Hopfenartisten in Zukunft auch mit Bierseminaren, Braukursen und Brautastings abgerundet. Mehr auf www.beerstarter.at.

Grünes Wanderkino mit Top-Filmen

Bereits in die 13. Spielsaison geht das Grüne Wanderkino, das heuer vom 22.7. bis 4.9. an insgesamt 20 Orten im Bezirk Mödling und in Wien Liesing europäisches Kino der Spitzenklasse bietet, und dies zum Gratistarif. In Perchtoldsdorf wird am 6.8. (19 h) beim Kulturzentrum der Film "Alles unter Kontrolle" gezeigt. In Brunn läuft am 20.8. (19 h) im BRUNO Freiluft "Schweizer Helden", in Maria Enzersdorf am 28.8. (19 h) beim Schloss Hunyadi "Learning To Drive - Fahrstunden fürs Leben" und in Gießhübl am 2.9. (19 h, Pater Josef Pfeifer Platz) "Honig im Kopf". Mehr Infos: http://www.bezirk.moedling.gruene.at/wanderkino

Winzer Niegl spendet edle Cuvée als Messwein 

Pfarrer Mag. Adolf Valenta freut sich sehr über den von Karin und Martin Niegl (li. und Mitte) gespendeten Messwein. Foto: @informativ.cc

Brunn am Gebirge. Der Vorrat an Messwein der Pfarre Brunn am Gebirge neigt sich schön langsam dem Ende zu. Winzer Martin Niegl erklärte sich spontan bereit, ein größeres Kontingent für den Gottesdienst zu spenden. 

Auf seine Empfehlung wurde die neue Kreation des Hauses, der Gemischte Satz Brunner Berg 2015, zum Messwein auserkoren. „Diese Cuvée aus Gelbem Muskateller, Rheinriesling, Grünem Veltliner und Neuburger ist biologisch angebaut. Der Wein mit dem Geschmack von Golden Delicious Apfel, Quitte und rosa Grapefruit ist geschmeidig mit knackiger Säure, reifer Frucht und passt sehr gut zu Gegrilltem, Meeresfrüchten, Spargel und Wok,“ schwärmt Martin Niegl. Die Weinkenner unter den Kommuniongehern werden es sicher zu schätzen wissen.

So läuft die Renovierung des Amtshauses

Von der Fassade des Amtshauses ist derzeit nicht viel zu sehen. Foto: Paminger

Perchtoldsdorf. Das Amtshaus wird renoviert und zu einem barrierefreien Servicecenter umgebaut. Während der Bauarbeiten im Juli und August ist die Türkengasse gesperrt, die Einbahnführung in der Neustiftgasse wurde umgedreht (Einfahrt bei Marktplatz 3). Die Arbeiten sollen rechtzeitig Anfang September abgeschlossen werden.

 

Das Gemeindeamt bleibt trotz der Umbauarbeiten weiterhin  zu den gewohnten Öffnungszeiten Mo bis Mi 7.30 - 16.00 Uhr, Do 7.30 - 18.00 Uhr, Fr 7.30 - 12.30 Uhr in Betrieb.

 

Das im Kern mittelalterliche Gebäude wurde 1883 vom Wiener Ringstraßenarchitekten und Perchtoldsdorfer Sommerfrischegast Franz Fröhlich neu gestaltet. Der Denkmalschutz macht daher ein besonders sensibles Vorgehen notwendig und hat auch Veränderungen wie der Schließung des zuletzt für Telefonzellen genützten, wenig ansehnlichen Eckdurchganges zur Türkengasse ermöglicht.

Barocke Auferstehungssäule zurückgekehrt

Die restaurierte Auferstehungssäule

Perchtoldsdorf. Die Auferstehungssäule auf dem Leonhardiberg, einer der letzten Überresten des einstigen Wallfahrtszentrums auf dem Leonhardiberg, wurde im Vorjahr abgebaut und renoviert.

 

Die von der Restauratorin Mag. Bettina Unterberger durchgeführten und vom Bundesdenkmalamt begleiteten Arbeiten umfassten die Demontage der gesamten Anlage, die Herstellung einer neuen Fundierung, Konservierungsmaßnahmen und die Wiederrichtung am Leonhardiberg. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund € 70.000, wobei der Perchtoldsdorfer „Hochbergkreis“ einen Anteil von € 20.000 übernehmen wird.

 

Die „Heilands-“ oder „Auferstehungssäule“ wurde 1734 von einem namentlich nicht bekannten Barockbildhauer geschaffen. Das 7,90 m hohe Bildwerk geht auf eine Stiftung des vermögenden Perchtoldsdorfer und Wiener Ratsmitglied Johannes Sebastian Deyl zurück und zeigt ein dreiseitiges Stufenpostament. Die Neuaufstellung der Säule wurde am Standort der ehemaligen Leonhardibergkirche vorgenommen und damit die Sichtachse zur Rodauner Bergkirche und der Kreuzigungsgruppe am Hochberg betont. Die Wiedereinweihung wird am 28. August um 12:00 Uhr mit einer religiösen Zeremonie an Ort und Stelle gefeiert.  

Areal Fischerwiese mit Steinbruchsee unter Naturschutz

Bgm. Schuster u. NÖ-Landesrat Pernkopf

Perchtoldsdorf. Der ehemalige Steinbruch Fischerwiese in Kaltenleutgeben wurde durch die NÖ Landesregierung zum Naturschutzgebiet erklärt. Zusammen mit dem in unmittelbarer Nähe schon bestehenden Naturschutzgebiet am Teufelstein wird das neue Naturschutzgebiet „Teufelstein – Fischerwiesen“ heißen und 46 Hektar groß sein. Das der Marktgemeinde gehörende Areal liegt an der Schnittstelle zwischen dem Wiener Großstadtdschungel und dem artenreichen Wienerwald. Bereits 1936 wurde der Teufelstein wegen der markanten Felsköpfe mit botanischen Seltenheiten der Felssteppen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit der aktuellen Erweiterung des Steinbruchs Fischerwiesen werden die naturschutzfachlichen Besonderheiten um natürliche Felsstandorte, Gewässer wie den „Steinbruchsee“ und Tümpel ergänzt.

 

 

 

 

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