Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl
Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl

Bgm. Martin Schuster gegen Stopp der 3. Landepiste

Bgm. Martin Schuster

Perchtoldsdorf. Bürgermeister und Abgeordneter Martin  Schuster  hat Donnerstag (23.2.) bei der NÖ-Landtagssitzung in St. Pölten klar gegen den Stopp der 3. Landepiste in Schwechat Stellung bezogen. Der Politiker führte aus, dass das Thema viele Menschen in dem Land bewege. Er sei zutiefst überzeugt davon, dass ein Verhindern dieser Investition sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch und regionalpolitisch in die vollkommen falsche Richtung gehe und, dass es negative Auswirkungen geben könne. Der Luftverkehr beschäftige direkt und indirekt 75.000 Menschen und sei damit ein entsprechender Jobmotor. Die Menschen in der unmittelbaren Region würden die Vorteile so nahe an einem Knotenpunkt zu leben kennen, hätten aber auch mit den Nachteilen wie Fluglärm zu kämpfen. 2005 sei ein umfangreiches Mediationsverfahren gestartet worden, rund 50 Verfahrensparteien hätten dabei lange Zeit für eine einvernehmliche Lösung gearbeitet. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei eine ernsthafte Bedrohung für den Wirtschaftsstandort und ein Schlag ins Gesicht für die unzähligen Bürgerinitiativen und Gemeinden, die sich um eine Lösung bemüht hätten.

Abgeordnete Madeleine Petrovic von den Grünen meinte, man habe in diesem Land die Gewaltentrennung. Wenn ein Gericht eine Entscheidung treffe, gebe es diese Entscheidung. Alle müssten sich an das Gesetz halten. (NÖ Pressedienst)

Foto eines tief fliegenden Jets, aufgenommen vom Balkon eines Hauses in der Hochstraße

Warum sich gerade der Bürgermeister von Perchtoldsdorf, einer der vom Fluglärm besonders stark betroffenen Gemeinden, für die dritte Piste stark macht, ist nicht ganz verständlich. Es sei denn, in Schusters Brust schlägt das Landtagsabgeordneten-Herz höher als das kommunale und er fühlt sich mehr der NÖ-Wirtschaft verbunden als dem Wohlbefinden seiner Perchtoldsdorfer Bürger. Oder glaubt er wirklich, dass eine dritte Piste zur Beruhigung des Flugverkehrs über dem Süden von Wien beitragen würde? (Lothar Schwertführer)

750 Euro Ballspende für Nachbarschaftshilfe

Bgm. Johann Zeiner (l.) überreicht gemeinsam mit Vize-Bgm. Andreas Stöhr (r.) die Spenden an die Nachbarschaftshilfe, vertreten durch Obfrau Christine Zinnecker (2.v.r.) und Renate Franner (2.v.l.)

Maria Enzersdorf. Ende Jänner fand im Schloss Hunyadi der Bürgerball der Marktgemeinde Maria Enzersdorf statt.

An der Sektbar wurde fleißig ausgeschenkt – und dies für einen karitativen Zweck: der Reinerlös wurde der Nachbarschaftshilfe Südstadt gewidmet. 750 Euro konnten im Laufe des Ballabends gesammelt werden. Diese wurden nun von Bürgermeister Johann Zeiner und Vizebürgermeister Andreas Stöhr an Obfrau Christine Zinnecker und Renate Franner übergeben. 

 

Weinverkostung in der Heeresbekleidungsanstalt

Weinbauobmann Martin Niegl (2.v.l.) mit Gattin Karin, Tochter Marina, BH Dr. Philipp Enzinger (re.) und seinem Winzerkollegen Andreas Wieninger.

Brunn am Gebirge. Auf reges Interesse stieß die Jungweinverkostung in der Heeresbekleidungsanstalt. Bereits zum 15. Mal präsentierten die Brunner Weinhauer ihre edlen Tropfen, heuer waren es 61 verschiedene Weinsorten, darunter auch ältere prämierte Weine, wie die Rotgipfler Spätlese 2015 und die Rotgipfler Auslese 2015 von der Weinwerkstatt Beranek, oder die Ruländer Spätlese 2009 vom Weinbau Sulzer. Weinbauobmann Martin Niegl, der mit insgesamt 11 Weinsorten vertreten war, zeigte sich mit der Weinveranstaltung zufrieden. Unter den Gästen war neben Bgm. Andreas Linhart und Vizebürgermeister Gerhard Feichter auch Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger, ein Brunner, der sich mit großem Genuss  durch die verschiedenen Weine durchkostete. "Leider bin ich beruflich so ausgelastet, dass ich privat kaum Zeit habe, die guten Brunner Heurigen zu besuchen", sagte er. 

Erfolgreicher Start von "Gesundes Maria Enzersdorf"

Gabriela Wallenta, GGR Marlene Zeidler-Beck, GR Michaela Haidvogel, Bürgermeister Johann Zeiner, Dr. Wolfgang Konrad, die Vortragende Mag. Petra Traxler und Dr. Eva Morawetz vom Arbeitskreis "Gesunde Gemeinde Maria Enzersdorf" freuen sich über das rege In

Maria Enzersdorf. Seit heuer lädt die Marktgemeinde Maria Enzersdorf unter der Ägide von GfGR Marlene Zeidler-Beck und dem Arbeitskreis „Gesundes Maria Enzersdorf“ zu monatlichen Vorträgen zu verschiedensten Themen aus dem Gesundheitsbereich. 

Im Februar lud Petra Traxler (Fascial Fitness Trainerin i.A., Pilates, Yoga) zu einem interessanten Workshop mit dem Motto „Faszinierende Faszien“. Fast 70 Leute lauschten gespannt, was Faszien sind, wie sie „arbeiten“ und wie man sie elastisch und geschmeidig halten kann, um „indifferenten“ Schmerzen entgegen zu wirken. 

Der nächste „Gesunde Montag“-Vortrag ist am 13. März. Erika Beck & Margit Schwillinsky, dipl. Ergotherapeutinnen, behandeln das Thema „Kinder spielerisch bewegen – nach Hengstenberg“. Start der Veranstaltung im Schloss Hunyadi (Schloßgasse 6, 2344 Maria Enzersdorf) ist um 19 Uhr. 

Maria Enzersdorfer Schimeisterschaften am Stuhleck

Schimeisterschaften 2017: Veronika Holletschek (hockend 2.v.l.) ist Schimeisterin 2017, Laurenz Längle (hockend l.) Schimeister 2017. Jüngste Teilnehmer waren Jakob Locher und Sonja Prochazkova, älteste Christa Friedl und Alois Scheicher. Bürgermeister Jo

Maria Enzersdorf. Am 18. Februar fanden am Stuhleck die Maria Enzersdorfer Schimeisterschaften 2017 statt, die im Gedenken an den früheren Bürgermeister von Maria Enzersdorf, Dr. Peter Messinger, ausgetragen werden. 

Rund 100 Maria EnzersdorferInnen genossen ein spannendes Rennen, das von der Gemeinde in Kooperation mit dem Turnverein Maria Enzersdorf, der Sportunion Südstadt und dem ASKÖ Maria Enzersdorf organisiert wurde. Das Starterfeld war bunt gemischt, auch Bürgermeister Johann Zeiner sowie die Gemeinderäte Andreas Dechant und Christof Müller waren mit dabei. 

Sieger gab es an diesem Tag viele, da die Schimeisterschaften in verschiedensten Altersklassen ausgetragen wurden. Als Schnellste und Schnellster aller TeilnehmerInnen standen am Nachmittag zwei fest: Veronika Holletschek war mit 1:02:15 Sekunden die schnellste Dame und Laurenz Längle mit 1:00:00 der schnellste Mann. Sie sind nun offiziell Maria Enzersdorfer Schimeisterin und Maria Enzersdorfer Schimeister. 

"Berlinale"-Preisträger spielte in Perchtoldsdorf

Georg Friedrich, 2005 in Perchtoldsdorf in „Tartuffe“, wurde bei der 67. Berlinale als bester Darsteller mit dem „Silbernen Bären“ ausgezeichnet, Foto: Paminger.

Perchtoldsdorf. Stolz ist man in Perchtoldsdorf über den "Silbernen Bären" der Berlinale an Georg Friedrich. Der Wiener Schauspieler gab 2005 bei den Perchtoldsdorfer Sommerspielen den Orgon in Molières „Tartuffe“.

Sowohl Friedrich als auch "Oscar"-Preisträger Karl Markovics (2002 in "Geschichten aus dem Wienerwald") wurden schon von Regisseur Michael Sturminger nach Perchtoldsdorf verpflichtet, der seit 2014 auch die künstlerische Leitung des Perchtoldsdorfer Sommertheaters innehat. 2017 wird Michael Sturminger „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing in den Perchtoldsdorfer Burghof bringen und wiederum selbst Regie führen. 

Harry Prünster kommt ins Schloss Hunyadi

Maria Enzersdorf. Publikumsliebling Harry Prünster, bekannt für seine Witze aus Funk und Fernsehen, kommt am 10. März nach Maria Enzersdorf. Um 18 Uhr präsentiert der Tiroler sein "Best Of" Kabarettprogramm im Schloss Hunyadi.

Ab 16 Uhr steht Harry Prünster für eine Signier- und Autogrammstunde zur Verfügung und freut sich auf ein persönliches Kennenlernen und Plaudern.

Kartenreservierungen unter 02236/23121 (Hr. Murschenhofer) oder unter der Gartenbauvereins-Hotline 0681 104 72 529. Der Preis pro Karte beträgt € 17,- im Vorverkauf (zzgl. € 1,- Erlagscheingebühr) sowie € 19,- an der Abendkassa. Freie Platzwahl.

Lang-Verheiratete feierten beim Heurigen Distl

Hochzeitspaare beim Distl: Familienreferentin gf GR Andrea Kö (sitzend Mitte), die Gemeinderatskollegen Anton Plessl (2. v. l.), Renate Leitner und Susanne Giffinger (7. u. 8. v. l.), Foto: Paminger

Perchtoldsdorf. Jene Perchtoldsdorfer Hochzeitspaare, die seit mehr als 50 Jahren verheiratet sind, wurden vom Perchtoldsdorfer Familienreferat zum Heurigen Franz Distl in die Brunner Gasse eingeladen.

Siebzehn Paare sind der Einladung gefolgt, darunter auch solche, die die „Diamantene“ oder sogar „Eiserne Hochzeit“ feiern dürfen, und verbrachten einen  interessanten Abend mit alten und neuen Freunden. 

SPÖ verteilte Blumenstöcke zum Valentinstag

Von links nach rechts GR Ing. Susanne Giffinger, Klaus Tremmel, GR DI Claus Herza, GR Ing. Vladimir Arthofer

Perchtoldsdorf. "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft oder schaffen neue Freundschaften".

Unter diesem unausgesprochenen Motto verteilte auch heuer wieder die Perchtoldsdorfer SPÖ mit Ortsobmann GR Claus Herza, GR Susanne Giffinger und GR Vladimir Arthofer rechtzeitig vor dem Valentinstag Blumenstöcke vor ihrem Parteilokal neben dem Burgeingang.

Die Bürgerinnen und Bürger freuten sich, der eine oder andere hatte gleich ein Geschenk für die Mami. Ob's bei der nächsten Gemeinderatswahl was nützt, wird man sehen, aber das war wohl nicht die Hauptabsicht der Blumenverteiler. Sie wollten einfach nur eine kleine Freude bereiten.

Umweltpreis für Kinderbetreuungszentrum

Umweltminister Andrä Rupprechter, NÖ Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith, Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek, GR Wolfgang Bernhuber, Wolfgang Mähr (Gem. Wien) sowie einige Mitarbeiter der Architektenge

Maria Enzersdorf. Gute fünf Jahre nach der Eröffnung des Kinderbetreuungszentrums in der Franz-Josef-Straße dürfen sich die Gemeinde und die MAGK illiz Architektengemeinschaft, die für die Planung und Errichtung des Zentrums verantwortlich zeichnete, über einen besonderen Preis freuen: Sie erhielten die klimaaktiv-Auszeichnung in Silber, mit der die klimaschonende Bauweise des Objektes belohnt wurde. Die beiden Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith, Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek, GR Wolfgang Bernhuber, Wolfgang Mähr von Liegenschaftsverwaltung der Gemeinde sowie einige Mitarbeiter der Architektengemeinschaft konnten bei einem Festakt in Ziersdorf die Plakette und die Urkunde aus den Händen von Umweltminister Andrä Rupprechter und NÖ Umweltlandesrat Stephan Pernkopf entgegen nehmen. 

Das Jahr der großen Kirchenjubiläen in Perchtoldsdorf

Kardinal Dr. Christoph Schönborn hält am 10.9. den Festgottesdienst anlässlich 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, Foto: Lothar Schwertführer

Perchtoldsdorf. 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, 500 Jahre Martin Luther und 50 Jahre Marienkirche. 2017 ist speziell für Perchtoldsdorf ein großes Jubiläumsjahr.

 

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an das Jubiläumsjahr. Hier die wichtigsten:

16.2. - 14.5.:  Ausstellung „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther“ (Wien Museum, Karlsplatz)

8.3. (19.30): Ökumenische Osterimpulse: Filmabend „Superwelt“ von Karl Markovics (ehemaliges Schwedenstift, Weingasse)

14.5. (19.30:) „Jesus Christ Superstar“. Rockmusical von Andrew Lloyd Webber (Pfarrkirche St. Augustin)

11.6. (9.30): Festgottesdienst 50 Jahre Marienkirche, anschließend Marienkirtag (Marienkirche)

10.9. (9.00): Festgottesdienst zum 800-Jahr-Jubiläum der Pfarre Perchtoldsdorf mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Pfarrkirche St. Augustin). Anschließend Augustinikirtag im Pfarrgarten.

31.10. (9.30): Gottesdienst zum Reformationsjubiläum (Christ-Königs-Kirche)

31.10. (19.30): Festkonzert: Hohe Messe in h-moll von J.S. Bach mit dem Ensemble Prisma und dem Arnold Schönberg Chor (Pfarrkirche St. Augustin)

Jungweinpräsentation in der Heeresbekleidungsanstalt

Das Team des Weinbauvereins, v.l.: Manfred Siebert, Michael Fuchs, Birgit Siebert, Christina Fuchs, Wolfgang Beranek, Erwin Sulzer, WBV-Obmann Andreas Wieninger, Karin u. Martin Niegl und Geri Zillinger, Foto: informativ.cc

Brunn am Gebirge. Am 21. Februar findet von 16.00 - 22.00 Uhr wieder die Jungweinpräsentation des Weinbauvereins in der Heeresbekleidungsanstalt, Alexander Großgasse 69, statt. Dabei können die 2016er Weine der Brunner Winzer verkostet werden. 

Die zur Auswahl stehende Palette reicht von jungen spritzigen Weißweinen über Schaumweine bis hin zum kräftigen Rotwein aus dem Barriquefass. Für alle Liebhaber süßer Tropfen werden Prädikatsweine angeboten. Zum Abschluss des Abends stehen verschiedenste Liköre oder Edelbrände zur Auswahl. 

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt ein Heurigenbuffet mit regionalen Köstlichkeiten. 

Im Eintrittspreis von € 12,- ist die Verkostung aller Weine, Liköre und Edelbrände sowie Mineralwasser und Brot inkludiert. 

Emma Plank Schule jetzt auch für Senioren attraktiv

Auch das ist Schule: Adina bereitet ihr Mittagessen mit Begeisterung selbständig zu, Foto: Emma Plank Schule

Gießhübl. Die Emma Plank Schule in Gießhübl, die auf viel Kreativität individuelle Stärken von Schülern setzt, soll jetzt auch für Außenstehende geöffnet werden. Sozusagen als Haus des Lernens für Jung und Alt. „Es wäre schön, wenn unsere Schülerinnen und Schüler mit den Großeltern oder Freunden, die nicht bei uns in die Schule gehen, unser buntes Programm nutzen“, sagen die Schulleiterinnen Dipl. Päd. Zorica Obrovac-Melber und Mag. Androulla Höller.

 

Die Schwerpunkte des Emma Plank Bildungszentrums werden auf Kreativität (Malen, Forscherwerkstatt, technisches Gestalten, kreative Küche etc.) und Sprache (Englisch, Italienisch und Deutsch für Ausländer) gelegt. Für Senioren werden spezielle Sprach- und Computerkurse angeboten. Das Programm soll laufend erweitert werden. Ab heuer soll es auch Kindersommerwochen geben. In den ersten fünf Ferienwochen erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm zu den Themen Theater, Englisch, Sport & Bewegung sowie eine Outdoorwoche. 

 

Freie Schulplätze gibt es in der Emma Plank Schule erst wieder im Schuljahr 2018/19.

Frau Anna Wazal feierte ihren 100. Geburtstag

Anna Wazal mit Pflegedirektorin Bernadette Kralik, Verwaltungsdirektor Peter Sloup, Bürgermeister Johann Zeiner, Nichte Irma Lehninger und Mitbewohnerin Elfriede Straumann (v.l.).

Maria Enzersdorf. Anna Wazal hat am 17. Jänner ihren 100. Geburtstag gefeiert. Geboren mitten im Ersten Weltkrieg, verbrachte sie ein abwechslungsreiches und bewegtes Leben, wie man sich vorstellen kann. Jetzt genießt die noch äußerst rüstige Dame ihren Lebensabend im Seniorenzentrum Schloss Liechtenstein. Zum großen Jubiläum gratulierte ihr Bürgermeister Johann Zeiner mit herzlich Worten und überreichte ihr eine Urkunde, einen Geschenkskorb und Blumen. Gemeinsam mit Pflegedirektorin Bernadette Kralik, Verwaltungsdirektor Peter Sloup und vielen Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums stießen die Jubilarin und der Ortschef mit einem Gläschen Sekt an.

Schuster: Pröll-Rücktritt nicht überraschend

LH Dr. Erwin Pröll bei der Eröffnung des neuen Pflegezentrums in der Theresienau. Links Bgm. Martin Schuster, Foto: Paminger

Perchtoldsdorf. Für ihn sei der Rücktritt von Landeshauptmann Erwin Pröll nicht überraschend gekommen. Das sagte Bürgermeister Martin Schuster in einem Gespräch mit noe24.at. „Für Niederösterreich ist das schon ein geschichtsträchtiger Tag. Wir werden wahrscheinlich nie wieder einen so lang dienenden Landeshauptmann haben“, kommentiert Schuster. Als Prölls größte Verdienste nannte der Bürgermeister, der ja auch Landtagsabgeordneter ist, die Leistungen des Landeshauptmanns im Bereich Kultur, wie zum Beispiel die Konzerte in Grafenegg, die Errichtung des Institute of Science und Technology in Maria Gugging, das Krebsforschungszentrum Med Austron in Wr. Neustadt sowie für Perchtoldsdorf die Landesförderung für die neue Burg. „Ohne Pröll wäre das nicht gegangen“, so Schuster. Für ihn selbst bedeute der Wechsel an der Spitze des Landes keine Änderung. „Ich bin bis 2020 als Bürgermeister gewählt und trete gerne wieder bei den Landtagswahlen 2018 an.“

Rot Kreuz Gala mit vielen Ehrungen in der Burg

Der Perchtoldsdorfer Rot-Kreuz-Chef Robert Horacek (li.) mit Bgm. Schuster (2.v.l.) und Landesrettungskommandant Werner Kraut (re.) mit ausgezeichneten Rot-Kreuz-Helfern

Perchtoldsdorf. „Menschlichkeit gepaart mit Professionalität.“ So charakterisierte Bgm. Martin Schuster Samstagabend die Arbeit des Roten Kreuzes Perchtoldsdorf im abgelaufenen Jahr. Ortsstellenleiter Robert Horacek, seit 38 Jahren im Amt, hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in die Burg geladen.

 

In Anwesenheit von NÖ-Landesrettungskommandant Werner Kraut und Bezirksleiter Michael Dorfstätter wurde Bilanz gezogen. 33.000 Dienststunden und 5500 Einsätze haben die größtenteils freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Stelle 2016 geleistet, an die 8000 Menschenkontakte wurden dabei gemacht. Horacek nahm dann zahlreiche Ehrungen und Beförderungen vor, der evanglische Pfarrer Andreas Fasching (war mit seiner charmanten Gattin Bettina gekommen) und der neue katholische Kaplan Thomas Marosch (selbst seit 17 Jahren ehrenamtlichen Helfer beim Samariterbund Trumau) erbaten den Segen von oben und sprachen dem Roten Kreuz Team Mut für die weitere Arbeit zu.

 

Den vielen geladenen Gästen wurde von der Rot-Kreuz-Führung für die großzügigen Spenden gedankt, wobei Gastgeber Horacek den bekannten Anatom Josef Hyrtl als Vorbild anführte: Der Arzt hatte vor 140 Jahren 700 Kronen für das erste Rettungsauto im Ort gespendet. Aktuell werden 100.000 Euro für ein neues Rettungsauto in Perchtoldsdorf benötigt.

Riesenkrach zwischen SPÖ und ÖVP wegen Schwedenstift

Perchtoldsdorf. "Skandal um Ausschreibungen der Planungsleistungen für den Kindergarten am Leonhardiberg (vormals Schwedenstift). Referent Nowotny täuscht und hintergeht Gemeinderat."

Mit diesen drastischen Worten beginnt SPÖ-Klubchef und GfGR Anton Plessl seine schweren Vorwürfe gegen den zuständigen ÖVP-Kindergarten-Gemeinderat Alexander Nowotny. Dieser ließ noe24.at exklusiv eine ausführliche Gegendarstellung zukommen. Lesen Sie hier.

Billa neu in der Hauptstraße ist ein super Supermarkt

Im neuen Billa-Markt in der Maria Enzersdorfer Hauptstraße: Josef Siess (Vorstand Billa), Stefanie Schubert (Direktorin Marketing Billa), Robert Nagele (Vorstandssprecher Billa), Frank Hensel (Vorstand Rewe International), Gabriela Jansa (Vertriebsdirekto

Maria Enzersdorf. Nur wenige Wochen hat der Umbau des Billa-Marktes in der Maria Enzersdorfer Hauptstraße gedauert, nun präsentiert sich der Supermarkt im wahrsten Sinne der Bedeutung seines Namens: als super Markt. Auf insgesamt rund 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche wird der Kunde rundum verwöhnt. Und dies nicht nur mit einem wirklich breiten Warenangebot, sondern auch mit einer Verwöhnzone, wo man in Ruhe einen Kaffee trinken kann, mit WLAN, aber auch mit der Möglichkeit, das Handy während des Einkaufs gratis aufzuladen. 

Die Eröffnung des neuen Billa-Marktes nicht entgehen ließen sich: Frank Hensel (Vorstand Rewe International), Robert Nagele (Vorstandssprecher Billa), Josef Siess (Vorstand Billa), Gabriela Jansa (Vertriebsdirektorin Billa), Stefanie Schubert (Direktorin Marketing Billa), Bürgermeister Johann Zeiner, Vizebürgermeister Andreas Stöhr, Vizebürgermeister Oliver Reith sowie wie zahlreiche Maria Enzersdorfer GemeinderätInnen. 

Sommerspiele 2017 mit „Minna von Barnhelm“ 

Michael Sturminger (li.) bleibt weitere drei Jahre Intendant der Sommerspiele, Foto: Lalo Jodlbauer

Perchtoldsdorf.  Vizebürgermeisterin Kulturreferentin GGR Brigitte Sommerbauer konnte das Engagement von Intendant und Regisseur Michael Sturminger für die Sommerspiele 2017-2019 sichern, die Abwicklung wird wieder in den Händen der Perchtoldsdorfer Betriebs GmbH liegen. Das wurde in der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres mitgeteilt. Ab 28. Juni 2017 wird der Burghof mit „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing  in der bewährten Regie Sturmingers  zum Schauplatz für Sommertheater mit Tiefgang. 

Kapelle bei der Waldmühle muss renoviert werden

Bgm. Schuster und seine Vize Sommerbauer inspizieren die Kapelle bei der Waldmühle

Perchtoldsdorf. Die Kapelle bei der Waldmühle auf dem Gebiet Kaltenleutgebens feiert heuer ihr 80jähriges Bestandsjubiläum. 

 

Die Entwürfe zum Bau stammen vom bekannten Architekten Robert Kramreiter (1905-1965). Die bildnerische Ausstattung der Kapelle lag in den Händen des Wiener Malers und Sgrafittokünstlers Leopold Schmid (1901-1989). „Nach Fertigstellung und Weihe wurde das Gebäude ins Eigentum der Marktgemeinde Perchtoldsdorf übertragen, woran eine Inschrift im Vorkapellenbereich erinnert“, erzählt Bürgermeister LAbg. Martin Schuster.

 

In den letzten Jahren sind am Bauwerk Schäden aufgetreten, sodass die Kapelle reoviert werden muss.  Für diese Arbeiten sind Kosten von € 6.800,- veranschlagt, die vom Gemeindevorstand über Antrag von Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer freigegeben wurden.

Armenisches Lebensmittelgeschäft in der Südstadt

Bürgermeister Johann Zeiner und Vizebürgermeister Andreas Stöhr gratulierten Armen und Liana Mkhitaryan zur Eröffnung ihres Lebensmittelladens

Maria Enzersdorf. Über eine Bereicherung der Geschäftswelt im Einkaufszentrum können sich alle Südstädterinnen und Südstädter freuen. Armen und Liana Mkhitaryan eröffneten einen neuen Lebensmittelladen, in dem es vor allem Produkte aus ihrem Heimatland Armenien, aber auch viele Dinge des täglichen Bedarfs gibt. Ein Besuch zahlt sich auf jeden Fall aus. Denn auch kulinarisch kann man sich verwöhnen lassen, zum Beispiel mit einem Kebab. 

Kleines Jubiläum für Bio-Geschäft

Vize-Bgm. Andreas Stöhr gratuliert den Geschäftsleuten Silvia Halbwachs und Daniel Eßletzbuchichler (li.)

Maria Enzersdorf. Vor einem Jahr eröffneten Silvia Halbwachs und Daniel Eßletzbichler in der Maria Enzersdorfer Grenzgasse 7 ihr kleines Geschäft, in dem sie biologische und vegane Produkte anbieten. Kurze Zeit danach wurden sie – nachdem die Post ihre Filiale in der Hauptstraße geschlossen hatte – auch Postpartner. Die beiden jungen, engagierten Geschäftsleute sorgen so für die Nahversorgung der Maria Enzersdorfer Bevölkerung und bereichern diese mit ihrer Produktpalette. 

Jetzt feierten Silvia Halbwachs und Daniel Eßletzbichler ihr einjähriges Maria Enzersdorf-Jubiläum, zu dem ihnen Vizebürgermeister Andreas Stöhr gratulierte.

NÖ-Grüne fordern erneut 365 € Jahresticket für NÖ  

Die Grünen des Bezirks Mödling mit ihrem Sprecher Christian Apl (ganz rechts)

„Haltung zeigen. Klima schützen.“ Unter diesem Motto kamen kürzlich die Grünen aus ganz Niederösterreich in Stockerau zu ihrem jährlichen Kongress zusammen. Mit dabei auch die Delegation aus dem Bezirk Mödling mit Christian Apl, Geschäftsführender Gemeinderat in Perchtoldsdorf. 

Behandelt wurden die Themen Umwelt, Klima, Verkehr und Nächstenliebe. „Es geht um viel. Es geht um unsere Umwelt, es geht um unser Klima – und damit meine ich auch das Klima innerhalb unserer Gesellschaft –, es geht um die Menschen auf diesem Planeten. Der Einsatz dafür ist das, was uns verbindet“, so Helga Krismer, Landessprecherin der Grünen Niederösterreich.

So will man sich gemeinsam weiterhin für die Einführung des 365 Euro-Jahrestickets für alle Öffis in Niederösterreich einsetzen, für den Erhalt von Naturräumen und ganz klar gegen das NÖ Mindestsicherungsgesetz, das am 17. November von der ÖVP in Niederösterreich beschlossen wurde und allein 3.000 Kinder in Niederösterreich in der Armutsfalle gefangen hält. "Sozial Benachteiligte dürfen in diesem Land nicht der ÖVP ausgeliefert sein. Wir sind ihre einzige Hoffnung“, so der Appell von Apl.

Attraktiv: Die NÖ-CARD für über 300 Ausflugsziele

Christoph Madl (NÖ-Werbung) und Landesrätin Petra Bohuslav, Foto: NLK Johann Pfeiffer

Auch heuer bietet sich die neue Niederösterreich-CARD der Saison 2017/18 mit über 300 spannenden Ausflugszielen im Gepäck als ideales Weihnachtsgeschenk an. Mit dem Weihnachtsbonus kommen CARD-Inhaber bereits ab 1. Jänner in den Genuss zahlreicher Winter-Erlebnisse, wie beispielsweise Besuche in Museen und Ausstellungen, aber auch Hallenbäder oder Outdoor-Aktivitäten am Berg sind gefragt.

 

Die neue Niederösterreich-CARD ist ab sofort bei vielen Ausflugszielen, Trafiken und Raiffeisenbankstellen, über die Info-Hotline unter 01/535 05 05 oder online auf http://www.niederoesterreich-card.at erhältlich.

Der Weihnachtsbonus: Bei einem Neukauf bis 31.12.2016 gibt es zusätzlich den Weihnachtsbonus – damit ist die Niederösterreich-CARD 15 statt 12 Monate gültig (vom 1. Jänner 2017 bis zum 31. März 2018). Erwachsene zahlen € 61,–, Jugendliche von 6 bis 16 Jahren € 31,–.

Weihnachtsgutscheine, entweder für eine neue CARD oder für die Verlängerung einer bestehenden CARD, können Sie ebenfalls online bestellen.

Gallhuber hat den besten Zirbengeist und Dirndlbrand

Markus (links) und Michael Gallhuber freuen sich über die Auszeichnungen, Foto: informativ.cc

Maria Enzersdorf. Die Destillerie Gallhuber konnte heuer beim Meininger International Spirit Award voll abräumen. Der Zirbengeist des Traditionsunternehmens wurde zur Spirituosenentdeckung des Jahres gekürt und mit Großem Gold ausgezeichnet. Der Dirndlbrand erhielt Gold und der Nussschnaps wurde mit Silber prämiert. 

Der Meiningers International Spirits Award fand bereits zum 13. Mal statt. 50 Juroren gaben nach einer zweitägigen Blindverkostung von mehr als 800 eingereichten Spirituosen ihr fundiertes Urteil ab. Bereits seit 1895 werden im Hause Gallhuber erstklassige Liköre, Edelbrände und Spirituosen hergestellt.

Ehepaar spendete großzügig für neue Rathaus-Toilette

Das Spenderehepaar Maria (Mitte) und Roman Slavik (links) mit Bürgermeister Martin Schuster, Infrastrukturgemeinderat Alexander Nowotny Rechtsanwalt Sebastian Klackl (v. l. n. r.), Foto: Paminger

Perchtoldsdorf. Seit den 1980er Jahren ist im Rathausdurchgang Marktplatz 10 eine Toilettenanlage installiert, die nun auf Grund der großzügigen Unterstützung des Perchtoldsdorfer Ehepaares Maria und Roman Slavik mit einem Gesamtvolumen von € 75.000,- von Grund auf saniert und erneuert werden konnte. Die Anlage ist rund um die Uhr benützbar und hat ihre Feuertaufe bereits beim Hütereinzug am vergangenen Sonntag erfolgreich bestanden.

Präsentation der neuen Südstadt: Fertig bis Ende 2019

So soll die neue Südstadt ausschauen, Foto: Runser/Prantl

Maria Enzersdorf. Ein helles, offenes Zentrum mit Geschäften, einem Supermarkt an der rechten vorderen Seite, einem Restaurantbereich in der Mitte, Büros, Wohnungen und vielen Grünflächen auf insgesamt rund 15.000 Quadratmetern Nettofläche – so wurde das „Südstadtzentrum neu“ am 13. Oktober im EVN-Forum von der Eigentümerfirma Immovate. Geschäftsführer Christian Almesberger kündigte eine komplette Neuerrichtung an. 

Bürgermeister Johann Zeiner versprach die Unterstützung der Marktgemeinde Maria Enzersdorf und betonte: „Für uns als Marktgemeinde Maria Enzersdorf geht mit der Umsetzung der aktuellen Pläne auch ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Denn im neuen Südstadtzentrum soll es in Zukunft auch Betreutes Wohnen und Wohnungen für junge Maria Enzersdorferinnen und Maria Enzersdorfer geben.“ 

Die nächsten Schritte hin zum neuen Südstadtzentrum: Bis Ende November erfolgt die Auflage des Bebauungs- und Flächenwidmungsplanes mit anschließender Behandlung der eingebrachten Anmerkungen. Im Februar 2017 werden die Änderungen des Bebauungs- und Flächenwidmungsplanes im Gemeinderat beschlossen. Danach erfolgen Genehmigung durch das Land NÖ, die Einreichung der detaillierten Baupläne durch die Firma Immovate sowie die Prüfung durch die Gemeinde. 

Aufgrund der Fristen für die zuvor genannten Abläufe könnte der Baubeginn im Herbst 2017 erfolgen. Die Firma Immovate plant eine Bauzeit von rund 18 Monaten und möchte das neue Südstadtzentrum im Frühjahr 2019 fertigstellen.

Parship.at - Die Online-Partneragentur
Tchibo %-Shop - Top-Artikel bis zu 50% reduziert!
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lothar Schwertführer