Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald
Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald 

Kindermusical der "Ohrwürmer" im Mödlinger AK-Saal

Die Ohrwürmer

Mödling: Der Kinder- und Jugendchor der evangelischen Pfarre Mödling, "Die Ohrwürmer", lädt am 16. und 17.12., jeweils um 16.30 Uhr, zu einem Weihnachtsmusical in den Mödlinger Arbeiterkammersaal. 

 

“Warum sind wir noch zu klein?”, fragen sich die jüngeren Sternchen, sie möchten endlich auch heller strahlen. Da erzählt ihnen die Sternenoma von dem Stern, der zum aller ersten Mal so hell leuchten konnte. Eintritt ist frei.

SPÖ beklagt Kürzung der Vereins-Subventionen

Clubobmann Hofrat Mag. Anton Plessl

Perchtoldsdorf. SPÖ-Klubobmann und geschäftsführender Gemeinderat Horat Anton Plessl kritisiert die deutliche Kürzung der Vereinssubventionen in den letzten Jahren. "Der Bericht über die Vergabe von Subventionen zeigt deutlich, dass die Förderung des Vereinslebens durch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf in den letzten Jahren stark zurückgefahren wurde", schreibt er in einer Aussendung. Und weiter: " Die beiden großen Pensionistenorganisationen Seniorenbund und Pensionistenverband, die gemeinsam nahezu 800 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger betreuen, erhielten bis zum Jahr 2009 eine jährliche Subvention von je 1.460 Euro. 2010 wurde diese Unterstützung auf tausend Euro reduziert und seitdem nicht mehr erhöht. Auch der Gartenbau- und Siedlerverein erhielt bis 2009 eine jährliche Unterstützung von 1.000 Euro. Diese wurde 2010 auf 500 Euro reduziert. Bei den meisten Vereinen wurden die Subventionen 2010 um bis zu 40 % reduziert und seither in keiner Weise erhöht."

Polit-Prominenz eröffnete Weihnachtsmärkte 

Sieglinde Lesny stellt schon seit 10 Jahren ihre selbstgemachten Spezialitäten beim SPÖ-Weihnachtsmarkt aus

Perchtoldsdorf. Politprominenz bei den Weihnachtsmärkten in Perchtoldsdorf. Der langjährige Nationalrats-Abgeordnete und SPÖ-Bezirksvorsitzende Hannes Weninger eröffnete den Weihnachtsmarkt der SPÖ-Frauen im Hyrtlhaus, NÖ-Wirtschaftsländesrätin Dr. Petra Bohuslav (ÖVP) jenen der ÖVP-Frauen in der Burg. Während Weninger, der nächstes Jahr für den NÖ-Landtag kandidiert, in seiner Rede vor allem vor rechtspopulistischen Strömungen im Zuge der Flüchtlingskrise warnte und Solidarität einmahnte, erinnerte Bohuslav an weihnachtliche Traditionen wie Vanillekipferln und echte Christbäume. „Ich habe eine Zeitlang in Amerika gelebt, dort gibt es nur Plastikchristbäume“. Außerdem warnte sie davor, dass zwischenmenschliche Begegnungen und Beziehungen durch das Internet immer mehr in den Hintergrund gedrängt würden. 

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bgm. Martin Schuster, EU-Abg. Heinz K. Becker und GR Johanna Mayerhofer (v.l.n.r.) bei der Eröffnung des ÖVP-Weihnachtsmarktes

An der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in der Burg nahm neben Bürgermeister Martin Schuster, Gießhübls Bürgermeistern Michaela Vogl, Pfarrer Josef Grünwidl, Prälat Ernst Freiler, Andreas Fasching (Evang. Kirche)  und vielen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten auch der in Perchtoldsdorf lebende EU-Abgeordnete Heinz K. Becker teil. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Perchtoldsdorfer Schülerinnen und Schülern.

Burgvorplatz: Wladyka fordert wieder gemütliche Holzbankerln 

Der Burgvorplatz dient für viele Veranstaltungen, wie hier der Weihnachtsmarkt

Perchtoldsdorf. Weg mit dem zubetonierten, Hubschrauberlandeplatz-ähnlichen Burgvorplatz und her mit idyllischen Holzbankerln, damit dort wieder gemütliches Verweilen möglich ist, so wie früher.

 

Dies fordert Gemeinderätin Gabriele Wladyka in einem Antrag an den Perchtoldsdorfer Gemeinderat. „Der Burgvorplatz wurde vor mehreren Jahren in Grünland-Park umgewidmet, um ihn vor der Verbauung zu schützen. Trotzdem ist es passiert, dass er zu ca. 95% versiegelt und zugepflastert wurde und dadurch der Grünland-Widmung in keiner Weise entspricht“, argumentiert die Politikerin.Finanzieren will sie das Projekt mit jenen 35.000 Euro, die angeblich für den Ideenwettbewerb im Zuge der Marktplatzumgestaltung vorgesehen sind.

 

Wladyka beruft sich bei ihrer Initiative auf eine Facebook-Umfrage des Perchtoldsdorf-Forum unter 4400 Mitgliedern, nach der 134 Personen den Marktplatz so belassen wollen, wie er ist, und 75 Personen, also nicht einmal 2 Prozent, eine Wiederbegrünung des Burgvorplatzes wünschen. Zahlen, die nicht gerade eine Proteststimmung der Bevölkerung widerspiegeln. 

Vor 50 Jahren wurde der "360er" eingestellt

Historisches Foto des 360ers in Mauer, Foto: bildstrecke.at

Vor genau 50 Jahren, am 30. November 1967, wurde die Straßenbahnlinie 360 zwischen Rodaun und Mödling, eingestellt. Davor war der 360er noch bis Mauer gefahren, wurde dann aber 1963 durch die Verlängerung des "60ers" von Hietzing bis Rodaun, verkürzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt befürchteten viele das Ende des 360ers. Der Grund für die dann vier Jahre später erfolgte Einstellung der sogenannten "Heurigen Bim" 360 war ein Finanzstreit zwischen Wien und Niederösterreich um die Finanzierung der Straßenbahn. Heute bedauern nicht nur Tramway-Nostalgiker, sondern auch Kommunalpolitiker, dass es den 360er und seine Trasse nicht mehr gibt. 

Michaela Haidvogel neue Vizebürgermeisterin 

Bürgermeister Johann Zeiner und Vizebürgermeister Andreas Stöhr gratulierten Michaela Haidvogel zu ihrer Wahl zur 2. Vizebürgermeisterin, hießen Ümmü Büyüktepe als Gemeinderätin herzlich willkommen und verabschiedeten den ehemaligen Vizebürgermeister Oliv

Maria Enzersdorf.  Nach dem Rücktritt von Vizebürgermeister Oliver Reith war der Maria Enzersdorfer Gemeinderat

in seiner gestrigen Sitzung aufgerufen, einen neuen Vizebürgermeister zu wählen.

Die ÖVP schlug für dieses Amt Michaela Haidvogel vor – und das Ortsparlament sprach ihr mit großer Mehrheit das Vertrauen aus. Somit hat Maria Enzersdorf eine neue 2.

Vizebürgermeisterin: Michaela Haidvogel wird das neue Amt mit viel Engagement für ihren Heimatort ausfüllen. Zuvor war Michaela Haidvogel – ebenfalls mit großer Mehrheit – in den Gemeindevorstand gewählt, Ümmü Büyüktepe von Bürgermeister Johann Zeiner als neue ÖVP-Gemeinderätin begrüßt worden. 

Adventkranz-Verkauf der Pfadfinder für einen guten Zweck

Perchtoldsdorf. Die Perchtoldsdorfer Pfadfinderinnen und Pfadfinder verkaufen am 1. Dezember von 17-20 Uhr und am 2. Dezember von 10-13 Uhr im Pfadfinderheim im Zellpark. Adventkränze. Es gibt welche mit 32 und 27 cm Durchmesser. Der Reinerlös fließt zwei NÖ-Brüdern im Alter von 6 und 10 Jahren zu, die an Muskelschwund leiden und für ihre Rollstühle und teuren Behandlungen dringend Geld brauchen. 

Alpenländische Weihnacht in der Burg 

Perchtoldsdorf. Am Samstag, dem 9. Dezember, findet im Neuen Burgsaal das Adventkonzert „Alpenländische Weihnachten“ statt. Beginn ist um 17 Uhr. Es singt der Chor der Gesellschaft der Musikfreunde in Perchtoldsdorf. Karten um 13,- und 17,- EUR im InfoCenter. Ermäßigungen für Abonnenten, Kinder, Jugendliche, Präsenz- und Zivildiener.

Ümmü Büyüktepe neue VP-Gemeinderätin

Neo-Gemeinderätin Ümmü Büyüktepe mit Bgm. Johann Zeiner

Maria Enzersdorf. Als Nachfolgerin des zurückgetretenen ÖVP-Gemeinderates und Vizebürgermeisters Oliver Reith wurde am 24. November die 39-jährige Ümmü Büyüktepe von Bürgermeister Johann Zeiner angelobt. 

Die verheiratete Mutter von zwei Kindern wird sich im Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss

sowie im Prüfungsausschuss für ihren Heimatort engagieren.

 

Advent- und Weihnachtsmärkte öffnen 

Politische und geistliche Prominenz bei Eröffnung der Weihnachtsmärkte in Perchtoldsdorf

Vom 1. bis 3. Dezember findet in der Burg Perchtoldsdorf der Weihnachtsmarkt der ÖVP Frauen statt. Freitag von 16-19 Uhr, Samstag von 10-19 Uhr und Sonntag von 10-18 Uhr. Es gibt wie immer eine bunte Palette an Kunsthandwerk. 

Die Perchtoldsdorfer SPÖ Frauen laden ebenfalls vom 1. bis 3. Dezember zum Weihnachtsmarkt, und zwar ins Hyrtlhaus neben der Burg. Öffnungszeiten FR 16-19 Uhr, SA 10-19 Uhr und SO 10-18 Uhr. 

 

Vom 8. bis 10. Dezember findet der Adventmarkt im Schloss Hunyadi in Maria Enzersdorf statt. Geöffnet jeweils ab 14 Uhr. Mit Musikprogramm.

 

Die Künstlerin Ingrid Schuster lädt zum 35. Mal zum „Advent in der Hagenau“ in ihr Atelier in Perchtoldsdorf, Otto Elsnergasse 6, ein. Die Eröffnung ist am 1.12. um 20 Uhr durch BM Martin Schuster. Stephan Paryla-Ratky liest „Satirisches, Heiteres vor Weihnachten“. Bruno Moebius begleitet auf der Gitarre. Der Markt bietet bis Weihnachten zahlreiche Veranstaltungen. Siehe www.ingridschuster.at

Edle Jungweinpräsentation in der Burg 

Reges Treiben herrschte an den einzelnen Ständen beim Jungen Hiata im Burg-Festsaal

Perchtoldsdorf. Im wunderschönen Ambiente des Burg-Festsaals präsentierten die Perchtoldsdorfer Weinhauer ihren neuen Jahrgang. Hunderte Besucher und Stammgäste der Perchtoldsdorfer Heurigen kamen trotz des schlechten Wetters zu der Veranstaltung, die jede Menge edler Tropfen bot. Nicht nur die Qualität des heurigen Jahrgangs überzeugte und war den Besuch wert, sondern auch die schöne Dekoration der einzelnen Stände verdiente Beachtung und zeigte, mit welcher Liebe und Leidenschaft die Perchtoldsdorfer Hauerschaft ihre Gäste verwöhnt.

100. Frauenfrühstück der GRÜNEN mit Gastrednerin Madeleine Petrovic

Die Grünen Frauen von Perchtoldsdorf mit Gastrednerin Madeleine Petrovic (4.v.l.)

Perchtoldsdorf. Am 18. November fand im GRÜN-RAUM in Perchtoldsdorf das 100. Frauen-Frühstück statt. Als Fachfrau zum Thema “Tierschutz” kam Madeleine Petrovic, Landtags-Abgeordnete und Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. 

Sie erzählte von ihrem Werdegang, wie sie zum Tierschutz kam – und von der Politik der GRÜNEN in Österreich.
 

Themen, die an diesem Vormittag besprochen wurden, waren: 
- Tierrechte vs Menschenrechte?
- Das Tierschutzhaus als “Sozialer Verein” mit Kinderprogramm und Angeboten für Randgruppen
- Haustiere im Alltag 
- Wildtiere rund um die Stadt

 
Das Frauen-Frühstück findet seit 2005 in etwa monatlich statt. Gemeinderätin Martha Günzl, die diese Veranstaltungsreihe als Gastgeberin und Organisatorin betreut: “Es ist wunderschön, dass es so viele tolle Frauen in unserer Umgebung gibt,  die ihren eigenen Weg gehen und für uns alle als Vorbild dienen können. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Mut und Ausdauer Frauen haben, damit sie ihr Ziel erreichen! Ich danke allen für diese wunderbaren Vormittage, es werden nicht die letzten gewesen sein!”

Uraufführung des Kindermusicals „Es war einmal ein Zirkus“

V.l.n.r. Prof. Robert Opratko, Jess Robin, Vizebürgermeisterin Brigitte Sommerbauer und Maria J. Una-Viehböck

Perchtoldsdorf. Die in Perchtoldsdorf lebende spanischstämmige Opernsängerin Maria Jesus Una-Viehböck hat schon mehrere KIndertheater-Aufführungen in Perchtoldsdorf inszeniert.

 

Für ihr jüngstes Musical „Es war einmal ein Zirkus“, das am Samstag Uraufführung im Kulturzentrum hatte, konnte die Schwägerin unseres Austronauten Franz Viehböck keinen Geringeren als Prof. Robert Opratko gewinnen. Der 86-jährige Präsident der AKM, musikalischer Leiter und Dirigent der Peter Alexander Show (die erfolgreichste TV-Show aller Zeiten) und Produzent und Arrangeur zahlreicher Austropop-Songs (von Marianne Mendt über Udo Jürgens bis Rainhard Fendrich) komponierte bis auf vier alte Heller- und Heltau-Lieder die Musik für das Musical komplett neu. 

 

Unter den begeisterten Gästen im vollen Saal: Opratko mit Sohn, Schwiegertochter und Enkelkind, eine restlos begeisterte Vizebürgemeisterin und Kulturchefin Brigitte Sommerbauer sowie aus seinem ungarischen Domizil angereist Jess Robin, Musikproduzent, Sänger und Präsident des Verbandes Österreichischer Unterhaltungsmusikkomponisten. Über ihn hatte Maria J. Una-Viehböck Prof. Opratko kennengelernt.

Das Franz Lehár Orchester von Maria J. Una-Viehböck setzte die Musik von Prof. Robert Opratko mit viel Gefühl um. Die mitwirkenden Kinder und Erwachsenen gaben ihr Bestes, um für einen vergnüglichen Nachmittag zu sorgen.

Bürgerliste lud zu Vortrag mit Würstelessen 

Vortrag mit reger Diskussionsbeteiligung im Pfarrheim

Gießhübl. Zum bereits traditionellen Würstelessen ins Pfarrhaus lud die Bürgerliste unter Wolfgang Schuster. Bevor es aber alle Variationen von Würsteln, erlesene Weine der Winzer Gasslwasinger und Maierhofer und hervorragende selbstgemachte Torten gab, referierte Peter Noflatscher vom Invaliden-Zivilverband ÖZIV über Barrierefreiheit. In Gießhübl steht, wie an dieser Stelle ausführlich berichtet, die Sanierung des Rathauses unter der Prämisse größtmöglicher, bereits seit Anfang 2016 vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Barrierefreiheit auf dem Programm. In einer angeregten Diskussion im vollbesetzten Pfarrheim kritisierten Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Mütter, dass es in puncto Barrierefreiheit im Ort noch einiges zu tun gäbe.

Gießhübler Frauen backten tolle Mehlspeisen

Heftig diskutiert wurde auch über die nach wie vor bestehende Lärmbelästigung der Gießhübler Bevölkerung durch die A21. „Wenn man statt 80 auf der Autobahn 100 km/h fährt, bedeutet dies eine Verdoppelung der Lärmbelästigung“, so ein Experte. Von dem Wunsch, dass einmal eine Einhausung der Außenring-Autobahn im Bereich Gießhübl kommen könnte, hat man sich inzwischen verabschiedet. Die roten Verkehrs- bzw. Infrastrukturminister/innen zeigten wenig Veränderungswillen. „Sollte die FPÖ das Infrastrukturministerium bekommen, so wird es für uns aber noch schlimmer“, so die Meinung eines Bürgers.

Die neue Heurigen Zeitung November/Dezember ist da 

Perchtoldsdorf. Seit Freitag gibt es die neues Ausgabe der Heurigen Zeitung. In den meisten Perchtoldsdorfer Heurigen und auch in Brunn kann man die Zeitung gratis mitnehmen.

 

Schwerpunkt der aktuellen Nummer ist ein Bericht über den Hiataeinzug in Perchtoldsdorf, die besten 100 Burgunder-, Ziefandler und Rotgipfler Weine der Thermenregion, Wohnen im Weinfass, Weintaufe in Brunn, eine lustige Geschichte über einen Hendl-„raubenden“ Heurigenhund, ein Soosser Starwinzer als Poet und Buchautor, Oktoberfest bei Resi Sommerbauer, Ehrung eines prominenten Ex-Winzers aus Perchtoldsdorf und vieles mehr.

 

Die Heurigen Zeitung erscheint alle 6 Wochen und erfreut sich bei den Gästen größter Beliebheit.

Vizebürgermeister Oliver Reith tritt zurück

Vizebürgermeister Oliver Reith überreicht Bürgermeister Johann Zeiner sein Rücktrittsgesuch

Maria Enzersdorf. Aus persönlichen Gründen tritt Oliver Reith mit heutigem Tage von seinem Amt als Vizebürgermeister zurück und verlässt auch den Maria Enzersdorfer Gemeinderat. In Maria Enzersdorf wird man ihn natürlich weiterhin sehen – als Wirt des Schottenheurigen in der Liechtensteinstraße.

Die ÖVP schlägt Gemeinderätin Michaela Haidvogel als Nachfolgerin von Oliver Reith als Vizebürgermeisterin vor. Sie stellt sich im kommenden Gemeinderat am 29. November der Wahl.

Neues Gemeinderatsmitglied wird Uemmue Büyüktepe werden. Sie wird noch vor der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Johann Zeiner angelobt werden.

Hiataeinzug trotz Schlechtwetter wieder ein Hit

Hiatavater Franz Distl und seine Gattin Susi beim Breitencker. Rechts Winzerkollege und gf. Gemeinderat Josef Schmid.
Die Hiata mit der Pritschen beim Abmarsch vom Heurigen Breitenecker

Perchtoldsdorf. Obwohl das Wetter kalt und stürmisch war, kamen dennoch Hunderte zum Hiataeinzug und zur anschließenden Weinverkostung auf den Marktplatz. Der Festzug nahm wie jedes Jahr beim Herbergsvater Breitenecker in der Elisabethstraße seinen Ausgang und endete in der Pfarrkirche, wo Pfarrer Josef Grünwidl und sein Vorgänger Ernst Freiler die 80 Kilo schwere Erntekrone, die sogenannte Pritsche, feierlich segneten. Zum Pritschenträger war heuer Thomas Distl auserkoren worden, der seine Sache mit Bravour meisterte, am Ziel aber doch ziemlich erschöpft in die Arme seiner Freunde fiel.

Am Tag vor dem Hiataeinzug wurde beim Breitenecker traditionsgemäß der neue Hiatavater feierlich begrüßt, die Funktion übt diesmal Franz Distl aus. Er und seine Gattin Susi wurden wie ein Königspaar von der Hauerschaft und den zahlreichen Prominenten, an der Spitze Bürgermeister Martin Schuster und die Geistlichkeit, herzlich und stürmisch willkommen geheißen. Zur allgemeinen Erheiterung folgte dann das Gstanzlsingen der Jungwinzer, die sowohl die Bundespolitik als auch örtliche Politikerinnen und Politiker und sich gegenseitig auf die Schaufel nahmen. 

 

EINEN GROßEN FARBBERICHT ÜBER DEN HIATAEINZUG LESEN SIE IN DER NÄCHSTEN HEURIGENZEITUNG, DIE AB 17. NOVEMBER BEI DEN HEURIGEN GRATIS ZUM MITNEHMEN AUFLIEGT.

Vandalen setzten in der Südstadt Müllbehälter in Brand

Brennender Müllbehälter in der Erlaufstraße, Foto: Zeilinger/ff.mariaenzersdorf.at

Maria Enzersdorf. In der Halloweennacht kam es gleich zu zwei Vandalenakten in der Erlaufstraße, im Ortsteil Südstadt. Innerhalb von nur einer Stunde standen vor demselben Wohnblock zwei Müllbehälter in Vollbrand. Der erste um 1.40 Uhr, der zweite gegen 2.00 Uhr. Diesmal wurde ein 1100 Liter fassender Papiercontainer in Brand gesetzt. Durch das abermals schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung auf die umliegenden Grünflächen verhindert werden. Die jeweilige Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. 

Kranzniederlegung für die Kriegsgefallenen 

Die Spitzen der Gemeinde nahmen an der Kranzniederlegung teil, Foto: Zeilinger/ff.mariaenzersdorf.at

Maria Enzersdorf. Am 1. November fand wieder die alljährliche, feierliche Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal im Bergschenhoekpark statt. Die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf war mit insgesamt 23 Mitgliedern vertreten, davon vier Jugendfeuerwehrmänner. Dieses Mahnmal wurde 1962 an der südöstlichen Ecke des Parks, an der Kreuzung Hauptstraße/Johannesstraße, mit den Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege errichtet. Anschließend lud die Marktgemeinde Maria Enzersdorf zu einer Jause ins Schlösschen auf der Weide ein.

25 Jahre Nova Consult in der Südstadt

GR Rosa Swirak, GR Anneliese Mlynek, Vizebürgermeister Andreas Stöhr, Klaus K. Novacek, Andrea Novacek, Bürgermeister Johann Zeiner, GR Michaela Haidvogel und Karin Dellisch (v.l.)

Maria Enzersdorf. 

Seit 25 Jahren zeichnet Klaus K. Novacek als Geschäftsführer der Nova Consult

Immobilienmakler- und Vermögensberatungs Gmbh für kompetente Beratung rund um

Wohnungs- und Häuserkauf und –verkauf verantwortlich. Spezialisiert ist er auf Liegenschaften

im Bezirk Mödling, vor allem die Südstadt kennt er wie seine eigene Westentasche. Zum 25-jährigen Jubiläum übersiedelte Klaus K. Novacek in ein neues, modernes Büro ins  Südstadtzentrum IV/2, vis-á-vis der Südstadtapotheke. Bürgermeister Johann Zeiner, Vizebürgermeister Andreas Stöhr und die Gemeinderätinnen Michaela Haidvogel, Anneliese Mlynek und Rosa Swirak statteten dem Geschäftsführer und seiner Gattin Andrea gemeinsam mit einer Abordnung der Wirtschaftskammer Mödling – Karin Dellisch-Ringhofer (Bezirksstellenleiterin) und Martin Fürndraht (Bezirksstellenobmann) - einen Besuch ab. 

 BLUTSBRÜDER: Großartige Talente bei Casting  

Vlnr: Maya Hakvoort, Ann Mandrella und Kulturreferent und Vizebürgermeister Gerhard Feichter waren von den Darbietungen der Jungkünstler (hier Fiona Bella Imnitzer) begeistert, Foto: Marktgemeinde Brunn

Brunn am Gebirge. Letzte Woche wurden im Rahmen eines Castings ein Bub und ein Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren für die nächstjährige Produktion BLUTSBRÜDER gesucht. 

„Unser Aufruf war erfolgreich, 30 junge Talente haben sich mit ausgefülltem Fragebogen samt Foto bei uns beworben“, berichtet Gerhard Feichter, Kulturreferent und Vizebürgermeister der Gemeinde Brunn am Gebirge. 

Letzten Sonntag konnten sie dann im Casting zeigen, was in ihnen steckt. Musicalstar Maya Hakvoort, die die leibliche Mutter der Blutsbrüder spielen wird, sowie Ann Mandrella, bekannt aus Wake Up! und Grease, Lorna Dawson Choreografin und Kulturreferent Gerhard Feichter saßen in der Jury. Einen Tag lang lauschten sie den Darbietungen der jungen Akteure. 

„Castings sind wichtig!“, so Maya Hakvoort. „Die Jungkünstler müssen sich bewerben, etwas vorbereiten und das alles vor fremden Personen präsentieren. Das ist eine großartige Leistung, vor allem in diesem Alter!“ 

„Die Entscheidung fällt bald, wird aber sehr schwierig. Denn der Großteil der Bewerber war sehr gut vorbereitet. Einige hatten sogar schon Theatererfahrung und haben ausgezeichnet gesungen!“, schwärmt sie nach dem Casting.

Neue Stromtankstelle am Südstadt-Parkplatz

Eröffnung der neuen Stromtankstelle am Parkplatz des EKZs mit LAbg. Bgm. Hans Stefan Hinter, Bürgermeister Johann Zeiner, der Leiter der Abteilung Infrastruktur der Marktgemeinde Maria Enzersdorf, Franz Grill, Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek und EVNV

Maria Enzersdorf. Eine

Stromtankstelle mit zwei Ladestellen existiert schon seit längerem beim Rathaus. 

Jetzt konnte die Marktgemeinde einen weiteren Schritt hin zur flächendeckenden Bereitstellung

von Lademöglichkeiten für Elektroautos setzen: in Kooperation mit der EVN wurde am Parkplatz des Südstadtzentrums eine solarbetriebene Stromtankstelle mit einer Schnellladestation und zwei weiteren „normalen“ Ladestationen errichtet. Am Theißplatz soll ebenfalls eine Stromtankstelle eingerichtet werden.

Grünen Chef Christian Apl: „Bin euphorisiert“

Christian Apl

Perchtoldsdorf. Christian Apl, geschäftsführender Gemeinderat in Perchtoldsdorf und seit 2012 Bezirkssprecher der Grünen im Bezirk Mödling, sieht trotz der katastrophalen Niederlage seiner Partei bei der Nationalratswahl Grund zu Optimismus. „Ich bin seltsamerweise gar nicht niedergeschlagen, im Gegenteil, ich bin richtig euphorisiert, weil so sonnenklar ist, was jetzt zu tun ist…“, schreibt er in seinem Blog. Die Grünen bräuchten viel mehr Leute, um die vielen Themen der Grünen besser zu kommunizieren. Alleine den Klimawandel mit all seinen Auswirkungen verständlich „rüber zu bringen“, sei ein gigantisches Kommunikationsproblem, so Apl. Als weitere Ursache für das Wahldestaster gibt Apl den Medien die Schuld. „Die aktuelle Medienlandschaft gleicht einem vom Krieg verwüsteten Landstrich. Sie gehört schon lange von Asche, Schutt und Unrat befreit, frisch kultiviert und schließlich befriedet.“ Und dann der Appell: „Wir haben jetzt theoretisch 5 Jahre Zeit. Da sollte sich doch etwas echt Starkes und Würdiges ausgehen, damit wir bei der nächsten Wahl beweisen können, was wirklich in uns steckt. Auf gehts.“ 

Die Grünen erreichten in Perchtoldsdorf 5,28 Prozent der Stimmen. Zum Vergleich: ÖVP/Kurz: 40,06. SPÖ: 19,55. FPÖ: 16,43. NEOS: 10,06 und Liste Pilz: 6,90.

„Tut gut“-Schritteweg eröffnet

Freuen sich gemeinsam über die Eröffnung des Schritteweges: GR Heidi Soural, Dr. Eva Morawetz und Kathrin Rudel vom Arbeitskreis Gesunde Gemeinde, Bürgermeister Johann Zeiner, GR Michaela Haidvogel, Christine Zinnecker und Renate Franner von der Nachbarsc

Maria Enzersdorf. Die Maria  Enzersdorfer werden jetzt  unterstützt, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Und

zwar in Form von „tut gut“-Schrittewegen, die von der Gemeinde Maria Enzersdorf mit

Unterstützung des Landes NÖ errichtet wurden. Einer dieser Wege ist in der Südstadt, ein zweiter am Liechtenstein. Die offizielle Eröffnung fand kürzlich  in der Südstadt statt. Bürger und Politiker nahmen die Strecke in der Südstadt, die beim Vitalpark am Ende der Kampstraße beginnt, gleich mal in Angriff und erwanderten rund 3570 Schritte. Danach gab es natürlich eine Stärkung!

Oktoberfest im Restaurant 3Eck

Oktoberfest im 3Eck: Lukas Hoyer, Michael Hoyer, Markus Krinninger (links und rechts in Tracht) freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Johann Zeiner und den Gemeinderäten

Maria Enzersdorf. 

Das Restaurant 3Eck in der Kirchengasse lud am vergangenen Samstag zum Oktoberfest.

Auch wenn es der Wettergott nicht allzu gut mit dem Besitzer-Trio meinte, ließen sich

zahlreiche Gäste die Laune nicht verderben und genossen das eine oder andere kühle Krügerl

Bier. Mit dabei waren auch Bürgermeister Johann Zeiner, Vizebürgermeister Andreas Stöhr und zahlreiche GemeinderätInnen, die die tolle Stimmung im 3Eck genossen. Musikalisch umrahmt wurde das Oktoberfest von der Blasmusik Maria Enzersdorf.

Patricia - mobile Friseurin für Hunde und Katzen 

Patricia Gerhart-Zille mit "Kunde" Kodiaq

Auch Hunde und Katzen wollen schön sein und sich wohl fühlen. Aus diesem Grund gibt es Patricia Gerhart-Zille, 23-jährige Tierfriseurin und -pflegerin aus dem Bezirk Mödling. Seit eineinhalb Jahren bietet die Schwiegertochter des Perchtoldsdorfer Gastronomen Franz Gerhart mehr oder weniger rund um die Uhr ihre Dienste an. Vom Frisieren über Schneiden und Trimmen bis zum Entfernen der Unterwolle zum Beispiel bei Schäferhunden, „damit die Haut besser atmen kann.“ „Manchmal gibt es auch Notfälle“, erzählt Patricia, „einmal musste ich blitzschnell ausrücken, weil ein Hund Flöhe hatte.“

Die ausgebildete Tierpflegerin, die selbst eine französische Bulldogge und einen Chu Hua Hua besitzt und sich ein Leben ohne Hunde gar nicht vorstellen kann („ich bin mit Hunden aufgewachsen“), ist unter der Telefonnummer 0664 428 2471 erreichbar.

25 Jahre Caritas Haus St. Gabriel

V.l..: Flüchtling, Caritas-Leiter MMag. Martin Schelm, Vizeprovinzial P. Dr. Franz Helm SVD von den Styler Missionaren, Flüchtlingsbetreuer Norbert Fuchs und Vizebürgermeister Andreas Stöhr (re.)

Maria Enzersdorf. Seit 25 Jahren werden im Steyler Missionshaus St. Gabriel Flüchtlinge aus aller Welt versorgt und betreut. Seit 25 wird hier vorgelebt, wie Betreuung und auch Integration funktionieren kann. Und diese 25 erfolgreichen Jahre wurden vor kurzem mit einem Fest in St. Gabriel gefeiert. Mit dabei war auch Maria rsdorfs Vizebürgermeister Andreas Stöhr, der die

lebendige Stimmung der Feier genoss.

 

10 Jahre Rathaus Maria Enzersdorf

Gruppenfoto beim Tag der offenen Türe mit Bürgermeister Johann Zeiner, den Vizebürgermeistern Andreas Stöhr und Oliver Reith, den Alt-Bürgermeistern Gottfried Höller und Edeltraud Obner, Brunns Vizebürgermeister Matthias Müller, Feuerwehrkommandant Wolfga

Maria Enzersdorf. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das Jubiläum „10 Jahre Rathaus Maria Enzersdorf“ gefeiert. 

Am 6. August 2007 öffnete das Rathaus Maria Enzersdorf in der Hauptstraße 37 seine

Pforten. Das alte Gemeindeamt in der Riemerschmidgasse war zu eng geworden, die

Bakalowit-Villa stand wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Besitzer zum Verkauf.

Damals nutzte Bürgermeister Christian Beck die Chance, einerseits ein kulturhistorisch wertvolles, ortsbildprägendes Gebäude für Maria Enzersdorf zu erhalten, andererseits dieses aber auch allen Maria EnzersdorferInnen zugänglich zu machen, in dem man es als Rathaus nutzte. Durch intensive Revitalisierungsmaßnahmen am alten Gebäude sowie einen modernen Zubau entstand ein helles, offenes Gemeindezentrum in verkehrsgünstiger Lage.

Seit 10 Jahren ist hier nun das Büro des Bürgermeisters sowie der Verwaltung der

Marktgemeinde Maria Enzersdorf untergebracht. Und diese 10 Jahre waren Anlass, die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ins Rathaus einzuladen

Amtshaus und Bahnbrücke: Kosten galoppieren davon

SPÖ-Klubobmann Anton Plessl kritisiert Kostenexplosion

Perchtoldsdorf. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung kamen die Kosten für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Amtshauses am Marktplatz 11 zur Sprache. Statt der ursprünglich vorgesehenen Kosten von 923.500 EUR (mit einer Toleranz von +/- 15%) wurden nunmehr 1,986.678,55 EUR ausgegeben, also mehr als das Doppelte. 440.000 EUR wurden vom Land NÖ zugeschossen. Bürgermeister Martin Schuster (ÖVP) begründete die Kostenexplosion mit alten Hohlräumen und Wasseraustritt, was nicht vorhersehbar gewesen sei. 

 

SPÖ-Klubobmann Anton Plessl kritisiert auch die Kostenexplosion bei der Sanierung der Südbahnbrücke. 2015 wurde ein technisches Büro mit der Planung und Feststellung der Kosten beauftragt. Die Kosten für die Planung betrugen 27.000 Euro, die Ausführung der Sanierung wurde auf 350.000 Euro geschätzt. Plessl: „Bei der Ausschreibung des Vorhabens haben sich die Kosten verdreifacht und die Sanierung wurde gestoppt.“ Nun wurde das gleiche Architektenbüro mit einer neuerlichen Planung beauftragt und kassierte dafür abermals 32.052 Euro. Bis Dezember sollen die Kosten für die Sanierung ermittelt werden. Im März 2018 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

 

Die SPÖ spricht von einer "Komödie der Irrungen und Täuschungen" bzw. "Tragödie für den Steuerzahler".

Oktoberfest der Turmrucker bei Resi Sommerbauer

Die Turmrucker mit Herzogspaar Christian und Andrea (4.v.r.),Obmann Karl Sommerbauer (2.v.r.), Helfern und Resi Sommerbauer (li.)

Perchtoldsdorf. Zum jährlichen Oktoberfest mit Bieranstich lud die Faschingsgilde Turmrucker am Sonntag zum Heurigen Resi Sommerbauer in die Sonnbergstraße. Bei Weißwürstln, Hendln, Bier (gespendet von Philipp Prohaska) und Wein genossen Dutzende Einheimische und Gäste Heurigen- und Oktoberfest-Stimmung bei musikalischen Klängen von Regina Vondrus und der Gruppe Top Sound Reloaded. Präsentiert wurde auch das neue Herzogpaar Christian und Andrea.

NÖ fördert Einbau von Sicherheitstüren und Alarmanlagen

LAbg. Martin Schuster

Auch heuer fördert das Land NÖ mit der Aktion „Sicheres Wohnen“ den Einbau von Sicherheitstüren und Alarmanlagen in Privathäusern und Wohnungen mit bis zu 1.000 Euro.

 

„Seit Beginn der Förderaktion im Jahr 2006 wurden im Bezirk Mödling 8.522 Förderungen in Höhe von 6,6 Mio. Euro bewilligt“, informiert LAbg. Bgm Martin Schuster über die große Nachfrage nach der Förder-Aktion. „Wie wichtig Sicherungsmaßnahmen sind, beweist, dass die meisten Diebe einen Einbruchsversuch abbrechen, sobald sich die Türe nicht innerhalb kürzester Zeit öffnen lässt. Selbst mit entsprechenden Kenntnissen und Spezial-Werkzeug dauert es 15 Minuten und länger, bis eine Sicherheitstür mit höherer Widerstandklasse gewaltsam geöffnet werden kann“, so Schuster weiter.

 

Dass die Investitionen in ein sicheres Heim erfolgreich sind, zeigt ein Blick auf die Kriminalitätsstatistik: Die Jahresstatistik 2016 verzeichnet bei den Wohnungs- und Hauseinbrüchen in Niederösterreich einen Rückgang von 9,2 Prozent gegenüber 2015. „Auch im Bezirk Mödling sank die Zahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche von 344 im Jahr 2015 auf 254 im Jahr 2016, was einen Rückgang von rund 26% darstellt“, zitiert LAbg. Bgm Martin Schuster die aktuelle Kriminalitätsstatistik.

Weintrauben als Dankeschön an Gemeindemitarbeiter

Elisabeth Lichtblau und Weinbauvereinsobmann Andreas Wieninger (rechts) bedankten sich bei vlnr: Andreas Simader, Gerhard Polgar und Vanessa Schwarz für die Pflege des Kreisverkehrs, Foto: informativ.cc

Brunn am Gebirge. Vor mittlerweile vier Jahren wurde der Kreisverkehr Johann Steinböck-Straße und Industriestraße B neu gestaltet und mit einigen Reben bepflanzt. Die Pflege dieser Weingartenzeilen wird von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes in Brunn am Gebirge durchgeführt. 

Unlängst überreichte Andreas Wieninger die vor Ort gelesenen Trauben als kleines Dankeschön an die Gemeindebediensteten. „Vielen Dank an die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes für die Pflege des Kreisverkehrs!“, so Andreas Wieninger, Obmann des Weinbauverein Brunn am Gebirge.

Silberner Ehrenring für Abg.z.NR Hannes Weninger

NR Hannes Weninger (2.v.r) mit Bgm. Michaela Vogl (li.), Vize-Bgm. Martin Klicpera (re.), Anna Knopf und Lukas Wasinger (2.v.l.), Foto: Köllner

Gießhübl. Mit dem Silbernen Ehrenring der Gemeinde Gießhübl wurde am Sonntag Abg.z.NR Hannes Weninger ausgezeichnet. In ihrer Laudatio erwähnte Bürgermeisterin Michaela Vogl, dass er bereits als 24-Jähriger erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde und dem Gremium nun seit 32 Jahren durchgehend angehört. „Für mich war immer klar, dass ich sowohl als Landtagsabgeordneter und als Nationalrat nie den politischen Kontakt zu meiner Heimatgemeinde abreißen lasse“, so Weninger. Dieses Engagement hat auch dazu geführt, dass Weninger seit 2011 als Delegierter des Österreichischen Gemeindebundes die Anliegen der Kommunen in der EU und im Europarat vertritt.

 

Mit der „Goldenen Ehrenmedaille“ wurden Anna Knopf und Lukas Wasinger ausgezeichnet. Frau Knopf wurde für ihr lebenslanges gesellschaftliche Wirken in der Gemeinde und der Pfarre gedankt. Lukas Wasinger fungiert seit 10 Jahren als Obmann des Weinbauvereins. Bei der Feier urlaubsbeding nicht anwesend waren Andrea und Hari Ticic, für die Bewirtschaftung der Kuhheide mit der „Silbernen Ehrenmedaille“ ausgezeichnet werden.

Kardinal Schönborn feierte 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf 

Kardinal Schönborn mit Pfarrer Josef Grünwidl und Pfarrmitgliedern

Perchtoldsdorf. Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Kardinal Christoph Schönborn und sechs Co-Zelebranten, beging die Pfarre Perchtoldsdorf am 10. September ihr 800-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde auch das Ende der 700.000 Euro teuren Innenrenovierung der Kirche gefeiert.

 

Der Wiener Erzbischof begrüßte die Gläubigen mit den Worten „Willkommen im Klub der 800-Jährigen“ und erzählte, dass sein Orden, der Dominikanerorden, im Vorjahr sein 800-Jahr-Gründungsjubiläum gehabt habe. In seiner Predigt hob der Wiener Erzbischof die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde Perchtoldsdorf hervor und ermunterte in Anlehnung an das Sonntagsevangelium, auch offen über Konflikte reden zu können und sie brüderlich zu lösen. Er selbst sei auch davon betroffen. „Danke allen, die mir unangenehme Briefe geschrieben haben, auch aus Perchtoldsdorf“, machte er einen Seitenhieb auf die seinerzeitige Aufregung innerhalb der Pfarrgemeinde, dass zur Amtseinführung des neuen Pfarrers Grünwidl vor drei Jahren die Erzdiözese gegen eine Teilnahme von Altpfarrer Freiler war. 

 

Aus Petrus wird Perchtoldsdorf

Die Kirche war gesteckt voll, einige Gläubige saßen auf Stufen

Pfarrer Josef Grünwidl sorgte gleich am Beginn der Feier für Schmunzeln. Der Kirchenchor habe für die Messe das Lied „Tu es Petrus“ einstudiert, das im Jahr 2005 extra für den damaligen Papst Benedikt XVI. geschrieben wurde und eigentlich nur für Papstbesuche bestimmt sei. Als die Pfarre Perchtoldsdorf bei Kardinal Schönborn anfragte, ob er etwas gegen das Lied einzuwenden hätte, antwortete dieser: „Nein, wir machen aus ´Tu es Petrus´ einfach ´Tu es Pederschdurf´ (Du bist Perchtoldsdorf).

 

Bürgermeister Martin Schuster sprach von einem Tag der Freude, bedankte sich für das gute Miteinander und dem Glück, in den letzten Jahren und Jahrzehnten so großartige Pfarrer gehabt zu haben. Besonders dankte er dem langjährigen Pfarrer Ernst Freiler. 

 

Auch der evangelische Pfarrer Andreas Fasching nahm am Festgottesdienst teil. Er sagte: „Großartig, dass wir das 800 Jahr Jubiläum der Pfarre und das 500 Jahr Jahr Jubiläum von Martin Luther gleichzeitig feiern können.“ 

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde im Pfarrgarten der Augustini-Kirtag ausgiebig gefeiert.

„Auszeit“: Traditionsgeschäft wurde jetzt neu eröffnet 

Walter Krötzl (2.v.r.) mit Bgm. Martin Schuster, Willi Mazak und weiblichen Stammgästen vor dem Lokal

Perchtoldsdorf. Generationen von Perchtoldsdorf-Besuchern und Heurigengehern haben dort Station gemacht und ein Backhendl oder einen Aufstrich gekauft. Jetzt hat Walter Krötzl vom Lokal „Kalt Warm Süß“ das Feinkostlokal in der Walzengasse 5, gegenüber vom Hochstraße-Parkplatz, übernommen und unter dem Namen „Auszeit“ neu orientiert. Von Montag bis Samstag bietet der Caterer und Gastronom Canapes, Tramezzini, gefülltes Jourgebäck und Mehlspeisen. Entweder zum Mitnehmen oder zum Genießen im kleinen, feinen Rahmen. Das Lokal hat von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Bei größeren Mengen sind auch Vorbestellungen möglich und empfehlenswert (Tel. 0800 240 43 14 83).

Die neue Ausgabe gibt es ab 17. November bei den Heurigen in Perchtoldsdorf und Brunn. Wollen Sie ein Inserat aufgeben? Klicken Sie unten auf die Homepage heurigenzeitung.at

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