Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl
Nachrichten aus dem Raum Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Gießhübl

Frühlingsputz in Maria Enzersdorf

Maria Enzersdorf. Am 1. April gibt es in Maria Enzersdorf wieder einen "Frühlingsputz". Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzumachen. Die Müllsammelaktion startet um 14 Uhr an folgenden Treffpunkten: Theißplatz, Rathaus, Parkplatz Schulzentrum Gießhüblerstraße, Burgwiese Liechtenstein und Höhenweg. Die Aktion endet mit einem gemütlichen Ausklang im Am Alten Wienerweg 2, wo die fleißigen Helfer auch kulinarisch verwöhnt werden.

Die Marktgemeinde stellt für diese Aktion Müllsäcke, Handschuhe und Müllspiele zur

Verfügung. Mitzubringen sind feste Schuhe und viel gute Laune!

Umweltpreis von Ma. Enzersdorf: 3.000 Euro für Sieger

Maria Enzersdorf. Auch 2017 vergibt die Marktgemeinde einen Umweltpreis, der jene belohnen soll, die innovative Projekte im Bereich des Umweltschutzes in Maria Enzersdorf verwirklichen. Eingereicht werden können Aktivitäten zu den Themen

Energiesparen, Wassersparen, Müllvermeidung, Landschafts- und Naturschutz und zur Erhaltung der Artenvielfalt/Biodiversität.

Die Projekte können ab sofort eingereicht werden. Bewerbungen bitte direkt an die

Marktgemeinde, entweder per Post (Hauptstraße 37, 2344 Maria Enzersdorf) oder per Email senden mit der Bezeichnung „Bewerbung Umweltpreis 2017“. Die Bewerbung sollte eine Projektbeschreibung (Gegenstand und Ziel, Nutzen des Projektes, Umsetzungszeitraum, etc.) enthalten, sowie begleitende Pläne oder Fotos. Die Einreichfrist endet Ende Mai 2017.

Eine Jury aus Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt- und Naturschutz beurteilt danach die Projekte gemeinsam, zieht gegebenenfalls externe Experten hinzu und schlägt danach einen oder mehrere (bis zu drei) Preisträger vor. Der Gemeindevorstand berät anschließend darüber, und der Gemeinderat beschließt auf Basis der Vorstandsempfehlung, wem ein Umweltpreis zuerkennt wird. Der Preis ist mit Euro 3.000,- dotiert.

Verein Hospiz in Maria Enzersdorf

Gruppenfoto beim Tag der offenen Tür beim Verein Hospiz, der jetzt in Maria Enzersdorf „zu Hause“ ist.

Maria Enzersdorf. Seit 1. März hat der Verein Hospiz seine Zelte im Schloss Hunyadi aufgeschlagen. Hier bietet er nun Hilfe für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige.

Vor kurzem lud der Verein mit Obfrau Eva Nagl-Pölzer und Gesch.ftsführerin Irene Blau an der Spitze zu einem Tag der offenen Tür in die neuen

Büroräumlichkeiten, die – neu renoviert – hell erstrahlen und eine behagliche Gemütlichkeit vermitteln. Davon konnten sich zahlreiche Gäste, darunter LAbg. Bgm. Martin Schuster, Bürgermeister Johann Zeiner, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith sowie zahlreiche GemeinderätInnen überzeugen.

 

Das Büroteam des Vereins Hospiz ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr erreichbar. Persönliche Beratungstermine bitte nach telefonischer Voranmeldung. Kontakt: Tel. 02236 864101, Fax DW 4; Email: office@hospiz-moedling.at; www.hospiz-moedling.at

 

Fahrrad ausborgen: "nextbike" startet ins Frühjahr

Der Brunner Bürgermeister Dr. Andreas Linhart mit GR Sabine Hiermann bei der "nextbike"-Station am Bahnhof Brunn, Foto: Gemeine Brunn

Niederösterreichs Fahrradverleihsystem „nextbike" meldet sich aus der Winterpause zurück. Ab sofort kann man sich in 73 Gemeinden in ganz Niederösterreich wieder Fahrräder ausborgen, darunter auch in Perchtoldsdorf, Brunn und Maria Enzersdorf. 

 

An insgesamt 197 Entlehnstellen stehen insgesamt 900 Fahrräder rund um die Uhr zum Ausleihen bereit. Und zwar an zahlreichen Bahnhöfen, wichtigen Haltestellen und Knotenpunkten. „2016 wurden knapp 270.000 Kilometer, die man sonst vielleicht mit einem Pkw zurückgelegt hätte, geradelt", verrät Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

 

Um sich ein Leihrad auszuborgen, genügt eine einmalige Registrierung über die kostenlose App, die nextbike Hotline 02742/22 99 01 oder auf http://www.nextbike.at/. Neben der Hotline können die Räder auch per eigener App oder mittels QR-Code, mit dem die nextbikes beklebt sind, ausgeliehen werden.

 

Der Verleihtarif beträgt 1 Euro pro Stunde bzw. 10 Euro pro Tag. Besitzer der Niederösterreich CARD können einen ganzen Tag lang kostenlos in die Pedale treten. Einige Städte beziehungsweise Regionen bieten außerdem vergünstigte Sondertarife an und wer eine ÖBB-VORTEILSCARD oder eine VOR-Jahreskarte besitzt, radelt bei jeder nextbike-Fahrt in der ersten Stunde kostenlos.

Tausende Freiwillige säubern den Bezirk Mödling 

V.l.n.r: Präsident der NÖ Umweltverbände LAbg. Bgm. Anton Kasser, LAbg. Bgm Martin Schuster, LAbg. Bgm Hans Stefan Hintner, LR Dr Stephan Pernkopf

Mödling. „Wir halten Niederösterreich sauber.” Unter diesem Motto werden jedes Jahr von über 30.000 Freiwilligen in 600 Aktionen fast 300 Tonnen Abfälle aller Art aus der Natur gesammelt. Auch im Bezirk Mödling. „Es ist beeindruckend, mit welcher Motivation Menschen aller Generationen sich ans Werk machen und einen großen Beitrag für den Umweltschutz und die Sauberkeit unserer Natur leisten”, sagt LAbg. Bgm Schuster, der auch heuer wieder die Bevölkerung des Bezirks Mödling um tatkräftige Unterstützung bittet: „Wir alle sind gefragt, wenn es um Umweltschutz geht. Nicht nur im Rahmen dieser Aktion, sondern auch das gesamte Jahr hindurch.” Auf der eigens eingerichteten Homepage der NÖ Umweltverbände www.stopplittering.at erhalten alle Interessierten einen Überblick über Aktionen, die in der unmittelbaren Umgebung stattfinden. Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf appelliert, keine Abfälle in unserer Natur zu hinterlassen.

 

Wie jedes Jahr werden die Sammeltrupps auch heuer wieder von den NÖ Umweltverbänden mit Hilfsmitteln wie Sammelsäcken, Handschuhen und Warnwesten unterstützt. Allein die ordnungsgemäße Entsorgung der im Vorjahr in der Natur aufgelesenen Abfälle kostete über 60.000 Euro.

Perchtoldsdorfer Gemeinderat auf "Wanderung" in Nepal

Anton Plessl vor dem 7000 m hohen Machhapuchhre

Perchtoldsdorf. Weil ihm die Hohe Wand zu niedrig ist und die Radtouren von Perchtoldsdorf nach Schwechat für ihn auch keine echte Herausforderung mehr sind, hat Gemeinderat und SPÖ-Ehrenobmann Anton Plessl (75) jetzt einen zweiwöchigen Ausflug in die Bergwelt Nepals unternommen.  Jetzt erreicht uns dieses Foto: "Herzliche Grüße aus Nepal. Der Berg im Hintergrund ist der Machhapuchhre, 6993 m hoch. Er ist den Nepalesen heilig und darf daher nicht bestiegen werden. Das habe ich sehr bedauert", mailt Plessl an noe24.at

Neue Heurigenzeitung für die Thermenregion 

Ereignisse wie der Tag der offenen Hiatahütten werden in der neuen Heurigenzeitung Niederschlag finden

Perchtoldsdorf. noe24.at-Chefredakteur Lothar Schwertführer, der auch das Musikmagazin Musikpost herausgibt, startet in den nächsten Wochen mit einer neuen Heurigenzeitung. Das Blatt wird zum Großteil über die Heurigen in Perchtoldsdorf und Brunn gratis verteilt und alle zwei Monate erscheinen. Inhaltlich wird sich die sehr bunt gestaltete Zeitung mit den Themen Heurigenkultur, Wein- und Weinveranstaltungen sowie interessanten Ausflugszielen der Region befassen. E-Mail-Adresse:  office@heurigenzeitung.at 

Ein Musiknachmittag mit Opern und Operetten 

Perchtoldsdorf. Zu einer bunten Musikmischung aus Oper und Operette - mit einem Überraschungsauftritt - lädt die Gesellschaft der Musikfreunde in Perchtoldsdorf mit ihrem Gala-Konzert mit Orchester am Sonntag, den 23.April 2017 um 17:00 Uhr

in den Neuen Saal der Perchtoldsdorfer Burg. 
Gesamtleitung: Matthias Binder. Orchester:  Georgi Nikolov

In der Pause gibt es ein freies Buffet und Verkostung Perchtoldsdorfer Weine.

 

Karten im InfoCenter*, bei den Chormitgliedern und Michael Spaniel (0664/4606885 ab 14.00 Uhr) sowie an der Abendkassa zu € 13 und € 17,-. Ermäßigungen für Abonnenten, Kinder, Jugendliche, Präsenz- und Zivildiener.

Eine musikalische Reise in die Zwischenkriegszeit

Susanne Marek und Béla Fischer begeisterten mit Liedern aus der Zwischenkriegszeit

Maria Enzersdorf. Zu einem ganz besonderen Abend lud die Marktgemeinde Maria Enzersdorf gemeinsam mit dem Schauspieldirektor der Sommer Spiele Schloss Hunyadi, Gerald Szyszkowitz: Unter dem Motto „Frauen sind keine Engel – Die Stars des deutschen Tonfilms“ gaben Susanne Marik und Béla Fischer einen musikalischen Einblick in die Filmwelt der Zwischenkriegszeit.

Susanne Marek begeisterte das Publikum mit dem samtenen Glockenklang ihrer Stimme. Die Gäste waren hingerissen vom Auftritt und wollten trotz Aufforderung zum Mitsingen die wunderbare Sängerin nicht „stören“. Die dargebrachten Lieder waren allseits gut bekannt. Mit Anekdoten und Hintergrundinformationen aus der Entstehungszeit wurde der musikalische Abend noch abgerundet. Die Zugabe war „Der kleine grüne Kaktus“, wo beim Refrain vom Publikum dann doch euphorisch mitgesungen wurde.

Neuer LKW für den Wirtschaftshof

Bürgermeister Johann Zeiner (2.v.l.) übergibt den Schlüssel für den neuen LKW an Wirtschaftshof-Leiter Helmut Stöhr, Mitarbeiter Harald Janousek und den stv. Wirtschaftshof-Leiter Martin Gall (v.l.)

Maria Enzersdorf. Ein LKW des Wirtschaftshofes war „in die Jahre gekommen”, die ständigen Reparaturen wurden unwirtschaftlich. Daher entschloss sich die Marktgemeinde Maria Enzersdorf, einen neuen Lastwagen anzuschaffen. Dieser wurde nun geliefert. Der neue LKW der Marke Scania hat einen Kranaufbau und einen Container-Wechsellader mit insgesamt fünf Containern, einen 410 PS-starken Motor und kostete netto 220.925 Euro. Er wird unter anderem für alle möglichen Abtransporte wie z.B. vom Altstoffsammelzentrum, für die Grünschnittaktion und Deponiefahrten eingesetzt. Der LKW ist in der Abgasklassifizierung Euro 6 und lärmarm ausgeführt und erfüllt alle derzeitigen Umweltkriterien.

Neuer Gesundheits- und Wellness-Ratgeber 

Gisela Plank mit Grafiker Günter Gregoritsch, Foto: Werner Plank

Brunn am Gebirge. „Lifestyle“ nennt sich eine Broschüre, die in Kürze an 25.000 Haushalte zwischen Wr. Neudorf und Perchtoldsdorf verteilt werden und auch auf einigen Gemeindeämtern aufliegen soll.  Herausgeberin Gisela Plank präsentiert darin Gesundheits- und Wohlfühlbetriebe aus unserer Region. Infos auch auf www.informativ.cc.

„Diesmal präsentiere ich eine bunte Mischung an Gesundheits- und Wellnessbetrieben. Von Massage, Wellnessbehandlungen, Naturkosmetik, Whirlpools, Chiron Therapie, Demenzbegleitung, körperlicher und geistiger Fitness bis hin zum erholsamen Urlaubsdomizil ist alles dabei“, so Mag. Gisela Plank. 

Geplantes Mammutprojekt erregt viele Gießhübler

Die Fotocollage zeigt die Dimension/Kubatur des geplanten neuen Gemeindehauses auf Basis der derzeit vorliegenden Entwürfe im Vergleich zum derzeitigen Gebäude. Sie ist ist keine Darstellung eines fertigen Architektenentwurfs.

Gießhübl. Die schwarz-grüne Gemeindekoalition unter VP-Bürgermeisterin Michaela Vogl will das Gemeindehaus abreißen bzw. umbauen und daraus ein rund zweieinhalb Mal so großes "Generationenhaus" mit Einrichtungen für Betreutes Wohnen, ein Café, Arzt und Gemeindebüros machen.

 

Die politische Entscheidung über dieses von vielen als „Mammutprojekt“ bezeichnete Gebäude, das etwa 3 Mio. Euro kosten soll, wurde im Gemeinderat vom 12.12.2016 mit einer knappen Mehrheit von 11:10 beschlossen.

 

Viele Gießhübler sind empört, dass die 2016 unter dem Titel „together“ abgehaltene „Bürgerbefragung“, die die völlige Umgestaltung des Gemeindehauses nicht zum Thema hatte, nun dazu benützt wird, dieses Großprojekt zu rechtfertigen. Von der Bürgerliste wie auch von der SPÖ wurden wesentlich kostengünstigere Alternativvorschläge beantragt, die jedoch von Schwarz-Grün ohne Angabe von Gründen abgelehnt wurden.

 

Ein von zwei engagierten Bürgerinnen ins Leben gerufener Initiativantrag, dem sich die beiden Oppositionsparteien angeschlossen haben, wurde bereits in den ersten Tagen von 320 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet.

 

Gemeinderat Wolfgang Schuster von der Bürgerliste: „Nach dem vor zwei Jahren durch die Zusammenarbeit von Anrainern und der Bürgerliste verhinderten Großbau einer Wohnbaugesellschaft im Ortszentrum erlebt Gießhübl nun erneut einen unnotwendigen Anschlag auf das ländliche Erscheinungsbild des Altortes, verbunden mit hohen Kosten, währenddessen ein Reihe von notwendigen Sanierungsmaßnahmen seit geraumer Zeit überfällig sind.“

Weinhauer Josef Wurth zu Grabe getragen

Josef Wurth, 1925-2017

Perchtoldsdorf. Weinhauer Josef Wurth, der am 22. Februar im 92. Lebensjahr gestorben ist, wurde Dienstag, 7. März, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen.

 

Josef Wurth war der Sohn von Alois Wurth (geb. 1884) und Theresia Popper und hatte insgesamt 14 Geschwister, daher der Name „Kinderwurth“. Sein Großvater Johann (geb. 1839) gründete 1876 den heutigen Betrieb in der Sonnbergstraße 1.

Josef Wurth absolvierte die Weinbauschule Gumpoldskirchen und führte ab 1956 den Weinbaubetrieb. Seit 2016 führen Erich und Maria Wurth sowie Sebastian und Christiane Wurth (geb. Oblasser) das Weingut und den Heurigenbetrieb.

Die Verbrechen in Niederösterreich im Jahr 2016

V.l.n.r.: Landespolizeidirektor-Stv. Hofrat Dr. Rudolf Slamanig, Landespolizeidirektor Hofrat Dr. Franz Prucher und Landespolizeidirektor-Stv. Generalmajor Franz Popp, Foto © LPD NÖ

St. Pölten. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich präsentierte am 6. März die aktuellste Kriminalitätsstatistik. Demnach wurden im Jahr 2016 insgesamt 76.079 Fälle angezeigt, um 0,4 % mehr als im Jahr davor. Die Aufklärungsquote lag mit 35.897 Fällen um 12,8 % deutlich höher als 2015.

Gestiegen sind im Vorjahr die Zahl der sexuellen Belästigungen (+ 59,5 %), Kellereinbrüche (+ 40.7 %), Cyberkriminalität (+ 37,5 %) und Fahrraddiebstähle (+ 18,7 %). Gesunken sind hingegen KFZ-Diebstähle (- 12,2 %), Wohnungs- und Wohnhauseinbrüche (- 9,2 %) und Raubdelikte (- 3,7 %).

33 Prozent der Tatverdächtigen waren 2016 Ausländer, angeführt von Rumänen, Serben und Slowaken. 21 % der ausländischen Kriminellen waren Asylwerber, im Jahr davor waren es "nur" 15 % Asylwerber.

Innenminister Wolfgang Sobotka will heuer mehr als 1.500 neue Polizistinnen und Polizisten in Dienst stellen und über 110 Millionen Euro in die Ausrüstung der Mannschaft stecken.

Fahrschein-Entwerter werden doch nicht abgebaut

LR Karl Wilfing (Mitte) mit den Bürgermeistern Schuster (re.) und Hinter (Mödling)

Perchtoldsdorf. Mit der im Vorjahr in Kraft getretenen Tarifreform des Verkehrsverbundes Ost-Region kam ein einheitliches Tarifschema für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die bisherigen Entwerter für die Streifenkarten sind damit außerhalb Wiens nutzlos geworden und sollten abgebaut werden.

 

Durch den Entfall der ÖBB-Entwerter hat sich für Fahrgäste aus dem Wiener Umland (Kernzone 100) allerdings eine Problematik aufgetan: Wiener Fahrkarten, wie die bewährte Streifenkarte, die 8-Tage-Klimakarte, gewisse Seniorenkarten und einige mehr können derzeit an der Zonengrenze außerhalb Wiens nicht bei Fahrtantritt entwertet werden. Dadurch kommt es zu einem finanziellen Mehraufwand für etliche Öffi-Benutzer.Deshalb hat sich der Perchtoldsdorfer Bürgermeister Martin Schuster gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Umlandgemeinden an NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing gewandt und der hat verfügt, dass die Entwerter nun an frequentierten Hotspots rund um Wien erhalten bleiben bzw. wieder aufgestellt werden. Im Bezirk Mödling sind dies die Bahnstationen Perchtoldsdorf, Achau, Brunn-Maria Enzersdorf, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf-Thallern, Hennersdorf, Mödling und Münchendorf. 

Politikerin: „365 € Jahres-Ticket kommt bis Ende 2019“

Landtagsabg. Amrita Enzinger

Bis Ende 2019 kommt in ganz Niederösterreich das 365 € Jahresticket, das dann auch für Wien und Burgenland gilt. Das glaubt zumindest die Grüne Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger, die unter anderem für Mobilitätsfragen zuständig ist. 

 

In einem Gespräch mit noe24.at versprach die Politikerin, sich auch weiterhin für den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs einzusetzen und bei den Bürgermeistern Werbung für das 365 € Ticket zu machen. „Jeder Ort in Niederösterreich muss mit Bus oder Bahn erreichbar sein. Mir geht es um die Wahlfreiheit zwischen Auto und Öffi. Jetzt hat man in vielen Gebieten ohne Auto keine Chance auf einen Job“. sagt Enzinger. In Wien, Vorarlberg und Tirol gibt es das 365 € Jahresticket bereits, in Wien ist es mit über 700.000 Kartenbesitzern ein echter Hit.

 

„In Niederösterreich hat die ÖVP bisher das Jahresticket blockiert“, so Enzinger. Aber inzwischen vernehme sie positive Signale von Verkehrslandesrat Karl Wilfing und hege auch die Hoffnung, dass die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner diesbezüglich einen „klareren Blick“ als ihr Vorgänger habe.

Die Einführung des 365 € Jahrestickets würde rund 100 Millionen Euro pro Jahr kosten, das Geld sei durch flächendeckende Lkw-Maut, (2/3 müssten zweckgebunden für den öffentlichen Verkehr sein), Mineralölsteuer und Pendlerpauschale aufzubringen. 

 

Ebenfalls unbefriedigend ist für die Grüne Landtagsabgeordnete auch der Umstand, dass es für 50.000 Studentinnen und Studenten in NÖ (davon rund 3.700 im Bezirk Mödling) kein 60 € Jahres-Jugendticket gibt.

Neue Kinderspielwiese bei der Kaiserin Elisabeth Straße

1 Plan, der die Lage der neuen Spielwiese darstellt

Maria Enzersdorf. Die Marktgemeinde hat schon bisher in anderen Ortsteilen Spielflächen für Kinder geschaffen – man denke nur an das Freizeitgelände Südstadt, an den Liechtenstein und an den Fußballplatz am Ende der Hans Weigel-Gasse. Nun gibt es eine weitere solche Spielwiese: Die Marktgemeinde Maria ­Enzersdorf stellt die bestehende Grünfläche von rund 1.460 Quadratmetern, die direkt neben der Siedlung ­Kaiserin Elisabeth-Straße/Franz ­Josef-Straße und dem Kindergarten liegt, für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit kann ein wichtiger Beitrag für die sportlichen ­Bewegungsmöglichkeiten der Kinder ­geleistet werden.

Faschingsausklang mit großem Umzug: ORF berichtete

Faschingszug in der Wienergasse

Perchtoldsdorf. Zum traditionellen Faschingsumzug kamen auch heuer wieder hunderte Närrinnen und Narren und zogen von der Wienerstraße zum Marktplatz. Bürgermeister Martin Schuster, als Bob der Baumeister verkleidet (seine „Baustelle“, das neue Amtshaus, wird in Kürze fertig), und das Prinzenpaar Andrea und Christian fuhren im Cabrio und ließen sich hochleben. 

Prinzenpaar mit Bgm. Schuster, der als Bob der Baumeister verkleidet war

Moderator Hans Striebl begrüßte auf der Bühne nicht nur zahlreiche Faschingsgruppen, sondern auch Resi Sommerbauer, die Ehrenobfrau der Turmrucker-Faschingsgilde. Sie erzählte vom ersten Turmrucker-Umzug im Jahr 2000, als es 300 Krapfen mit Senf gab „und de Leut hams trotzem gessn.“ Mit der Rückgabe des Gemeindeschlüssels an den Bürgermeister und guter Unterhaltung bei Musik, Glühwein und Schmalzbrot klang die Faschingszeit in Perchtoldsdorf aus.

Vom diesjährigen Perchtoldsdorfer Faschingsumzug wurde auch in der ORF- Sendung "Heute leben" berichtet.

Bgm. Martin Schuster gegen Stopp der 3. Landepiste

Bgm. Martin Schuster

Perchtoldsdorf. Bürgermeister und Abgeordneter Martin  Schuster  hat Donnerstag (23.2.) bei der NÖ-Landtagssitzung in St. Pölten klar gegen den Stopp der 3. Landepiste in Schwechat Stellung bezogen. Der Politiker führte aus, dass das Thema viele Menschen in dem Land bewege. Er sei zutiefst überzeugt davon, dass ein Verhindern dieser Investition sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch und regionalpolitisch in die vollkommen falsche Richtung gehe und, dass es negative Auswirkungen geben könne. Der Luftverkehr beschäftige direkt und indirekt 75.000 Menschen und sei damit ein entsprechender Jobmotor. Die Menschen in der unmittelbaren Region würden die Vorteile so nahe an einem Knotenpunkt zu leben kennen, hätten aber auch mit den Nachteilen wie Fluglärm zu kämpfen. 2005 sei ein umfangreiches Mediationsverfahren gestartet worden, rund 50 Verfahrensparteien hätten dabei lange Zeit für eine einvernehmliche Lösung gearbeitet. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei eine ernsthafte Bedrohung für den Wirtschaftsstandort und ein Schlag ins Gesicht für die unzähligen Bürgerinitiativen und Gemeinden, die sich um eine Lösung bemüht hätten.

Abgeordnete Madeleine Petrovic von den Grünen meinte, man habe in diesem Land die Gewaltentrennung. Wenn ein Gericht eine Entscheidung treffe, gebe es diese Entscheidung. Alle müssten sich an das Gesetz halten. (NÖ Pressedienst)

Foto eines tief fliegenden Jets, aufgenommen vom Balkon eines Hauses in der Hochstraße

Warum sich gerade der Bürgermeister von Perchtoldsdorf, einer der vom Fluglärm besonders stark betroffenen Gemeinden, für die dritte Piste stark macht, ist nicht ganz verständlich. Es sei denn, in Schusters Brust schlägt das Landtagsabgeordneten-Herz höher als das kommunale und er fühlt sich mehr der NÖ-Wirtschaft verbunden als dem Wohlbefinden seiner Perchtoldsdorfer Bürger. Oder glaubt er wirklich, dass eine dritte Piste zur Beruhigung des Flugverkehrs über dem Süden von Wien beitragen würde? (Lothar Schwertführer)

Weinverkostung in der Heeresbekleidungsanstalt

Weinbauobmann Martin Niegl (2.v.l.) mit Gattin Karin, Tochter Marina, BH Dr. Philipp Enzinger (re.) und seinem Winzerkollegen Andreas Wieninger.

Brunn am Gebirge. Auf reges Interesse stieß die Jungweinverkostung in der Heeresbekleidungsanstalt. Bereits zum 15. Mal präsentierten die Brunner Weinhauer ihre edlen Tropfen, heuer waren es 61 verschiedene Weinsorten, darunter auch ältere prämierte Weine, wie die Rotgipfler Spätlese 2015 und die Rotgipfler Auslese 2015 von der Weinwerkstatt Beranek, oder die Ruländer Spätlese 2009 vom Weinbau Sulzer. Weinbauobmann Martin Niegl, der mit insgesamt 11 Weinsorten vertreten war, zeigte sich mit der Weinveranstaltung zufrieden. Unter den Gästen war neben Bgm. Andreas Linhart und Vizebürgermeister Gerhard Feichter auch Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger, ein Brunner, der sich mit großem Genuss  durch die verschiedenen Weine durchkostete. "Leider bin ich beruflich so ausgelastet, dass ich privat kaum Zeit habe, die guten Brunner Heurigen zu besuchen", sagte er. 

"Berlinale"-Preisträger spielte in Perchtoldsdorf

Georg Friedrich, 2005 in Perchtoldsdorf in „Tartuffe“, wurde bei der 67. Berlinale als bester Darsteller mit dem „Silbernen Bären“ ausgezeichnet, Foto: Paminger.

Perchtoldsdorf. Stolz ist man in Perchtoldsdorf über den "Silbernen Bären" der Berlinale an Georg Friedrich. Der Wiener Schauspieler gab 2005 bei den Perchtoldsdorfer Sommerspielen den Orgon in Molières „Tartuffe“.

Sowohl Friedrich als auch "Oscar"-Preisträger Karl Markovics (2002 in "Geschichten aus dem Wienerwald") wurden schon von Regisseur Michael Sturminger nach Perchtoldsdorf verpflichtet, der seit 2014 auch die künstlerische Leitung des Perchtoldsdorfer Sommertheaters innehat. 2017 wird Michael Sturminger „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing in den Perchtoldsdorfer Burghof bringen und wiederum selbst Regie führen. 

Das Jahr der großen Kirchenjubiläen in Perchtoldsdorf

Kardinal Dr. Christoph Schönborn hält am 10.9. den Festgottesdienst anlässlich 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, Foto: Lothar Schwertführer

Perchtoldsdorf. 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, 500 Jahre Martin Luther und 50 Jahre Marienkirche. 2017 ist speziell für Perchtoldsdorf ein großes Jubiläumsjahr.

 

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an das Jubiläumsjahr. Hier die wichtigsten:

16.2. - 14.5.:  Ausstellung „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther“ (Wien Museum, Karlsplatz)

8.3. (19.30): Ökumenische Osterimpulse: Filmabend „Superwelt“ von Karl Markovics (ehemaliges Schwedenstift, Weingasse)

14.5. (19.30:) „Jesus Christ Superstar“. Rockmusical von Andrew Lloyd Webber (Pfarrkirche St. Augustin)

11.6. (9.30): Festgottesdienst 50 Jahre Marienkirche, anschließend Marienkirtag (Marienkirche)

10.9. (9.00): Festgottesdienst zum 800-Jahr-Jubiläum der Pfarre Perchtoldsdorf mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Pfarrkirche St. Augustin). Anschließend Augustinikirtag im Pfarrgarten.

31.10. (9.30): Gottesdienst zum Reformationsjubiläum (Christ-Königs-Kirche)

31.10. (19.30): Festkonzert: Hohe Messe in h-moll von J.S. Bach mit dem Ensemble Prisma und dem Arnold Schönberg Chor (Pfarrkirche St. Augustin)

Riesenkrach zwischen SPÖ und ÖVP wegen Schwedenstift

Perchtoldsdorf. "Skandal um Ausschreibungen der Planungsleistungen für den Kindergarten am Leonhardiberg (vormals Schwedenstift). Referent Nowotny täuscht und hintergeht Gemeinderat."

Mit diesen drastischen Worten beginnt SPÖ-Klubchef und GfGR Anton Plessl seine schweren Vorwürfe gegen den zuständigen ÖVP-Kindergarten-Gemeinderat Alexander Nowotny. Dieser ließ noe24.at exklusiv eine ausführliche Gegendarstellung zukommen. Lesen Sie hier.

Sommerspiele 2017 mit „Minna von Barnhelm“ 

Michael Sturminger (li.) bleibt weitere drei Jahre Intendant der Sommerspiele, Foto: Lalo Jodlbauer

Perchtoldsdorf.  Vizebürgermeisterin Kulturreferentin GGR Brigitte Sommerbauer konnte das Engagement von Intendant und Regisseur Michael Sturminger für die Sommerspiele 2017-2019 sichern, die Abwicklung wird wieder in den Händen der Perchtoldsdorfer Betriebs GmbH liegen. Das wurde in der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres mitgeteilt. Ab 28. Juni 2017 wird der Burghof mit „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing  in der bewährten Regie Sturmingers  zum Schauplatz für Sommertheater mit Tiefgang. 

Kapelle bei der Waldmühle muss renoviert werden

Bgm. Schuster und seine Vize Sommerbauer inspizieren die Kapelle bei der Waldmühle

Perchtoldsdorf. Die Kapelle bei der Waldmühle auf dem Gebiet Kaltenleutgebens feiert heuer ihr 80jähriges Bestandsjubiläum. 

 

Die Entwürfe zum Bau stammen vom bekannten Architekten Robert Kramreiter (1905-1965). Die bildnerische Ausstattung der Kapelle lag in den Händen des Wiener Malers und Sgrafittokünstlers Leopold Schmid (1901-1989). „Nach Fertigstellung und Weihe wurde das Gebäude ins Eigentum der Marktgemeinde Perchtoldsdorf übertragen, woran eine Inschrift im Vorkapellenbereich erinnert“, erzählt Bürgermeister LAbg. Martin Schuster.

 

In den letzten Jahren sind am Bauwerk Schäden aufgetreten, sodass die Kapelle reoviert werden muss.  Für diese Arbeiten sind Kosten von € 6.800,- veranschlagt, die vom Gemeindevorstand über Antrag von Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer freigegeben wurden.

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