Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald
Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald 

Weintrauben als Dankeschön an Gemeindemitarbeiter

Elisabeth Lichtblau und Weinbauvereinsobmann Andreas Wieninger (rechts) bedankten sich bei vlnr: Andreas Simader, Gerhard Polgar und Vanessa Schwarz für die Pflege des Kreisverkehrs, Foto: informativ.cc

Brunn am Gebirge. Vor mittlerweile vier Jahren wurde der Kreisverkehr Johann Steinböck-Straße und Industriestraße B neu gestaltet und mit einigen Reben bepflanzt. Die Pflege dieser Weingartenzeilen wird von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes in Brunn am Gebirge durchgeführt. 

Unlängst überreichte Andreas Wieninger die vor Ort gelesenen Trauben als kleines Dankeschön an die Gemeindebediensteten. „Vielen Dank an die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes für die Pflege des Kreisverkehrs!“, so Andreas Wieninger, Obmann des Weinbauverein Brunn am Gebirge.

Silberner Ehrenring für Abg.z.NR Hannes Weninger

NR Hannes Weninger (2.v.r) mit Bgm. Michaela Vogl (li.), Vize-Bgm. Martin Klicpera (re.), Anna Knopf und Lukas Wasinger (2.v.l.), Foto: Köllner

Gießhübl. Mit dem Silbernen Ehrenring der Gemeinde Gießhübl wurde am Sonntag Abg.z.NR Hannes Weninger ausgezeichnet. In ihrer Laudatio erwähnte Bürgermeisterin Michaela Vogl, dass er bereits als 24-Jähriger erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde und dem Gremium nun seit 32 Jahren durchgehend angehört. „Für mich war immer klar, dass ich sowohl als Landtagsabgeordneter und als Nationalrat nie den politischen Kontakt zu meiner Heimatgemeinde abreißen lasse“, so Weninger. Dieses Engagement hat auch dazu geführt, dass Weninger seit 2011 als Delegierter des Österreichischen Gemeindebundes die Anliegen der Kommunen in der EU und im Europarat vertritt.

 

Mit der „Goldenen Ehrenmedaille“ wurden Anna Knopf und Lukas Wasinger ausgezeichnet. Frau Knopf wurde für ihr lebenslanges gesellschaftliche Wirken in der Gemeinde und der Pfarre gedankt. Lukas Wasinger fungiert seit 10 Jahren als Obmann des Weinbauvereins. Bei der Feier urlaubsbeding nicht anwesend waren Andrea und Hari Ticic, für die Bewirtschaftung der Kuhheide mit der „Silbernen Ehrenmedaille“ ausgezeichnet werden.

"Sebastian" zerstörte Pfadfinder-Zelt, Auftritt von Jürgen Drews auf Brunner Wiesn wurde abgebrochen

Zerstörtes Pfadfinderzelt in der Südstadt, Foto: Hebert Wimmer

Maria Enzersdorf. Das Sturmtief "Sebastian" fegte am 14. September über weite Teile des Landes hinweg. Auch der Bezirk Mödling blieb nicht unverschont. Am frühen Abend wurde ein Zelt, das für das Sommerschlussfest der Pfadfindergruppe Südstadt aufgestellt war, schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste die Zeltplanen demontieren.  

 

In der Dobrastraße war ein Baum auf ein Hausdach gestürzt und musste entfernt werden.

 

Und auf der Brunner Wiesn beim campus21 musste Donnerstabend der Auftritt von Schlagerstar Jürgen Drews wegen Sturm abgebrochen werden.

Kardinal Schönborn feierte 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf 

Kardinal Schönborn mit Pfarrer Josef Grünwidl und Pfarrmitgliedern

Perchtoldsdorf. Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Kardinal Christoph Schönborn und sechs Co-Zelebranten, beging die Pfarre Perchtoldsdorf am 10. September ihr 800-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde auch das Ende der 700.000 Euro teuren Innenrenovierung der Kirche gefeiert.

 

Der Wiener Erzbischof begrüßte die Gläubigen mit den Worten „Willkommen im Klub der 800-Jährigen“ und erzählte, dass sein Orden, der Dominikanerorden, im Vorjahr sein 800-Jahr-Gründungsjubiläum gehabt habe. In seiner Predigt hob der Wiener Erzbischof die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde Perchtoldsdorf hervor und ermunterte in Anlehnung an das Sonntagsevangelium, auch offen über Konflikte reden zu können und sie brüderlich zu lösen. Er selbst sei auch davon betroffen. „Danke allen, die mir unangenehme Briefe geschrieben haben, auch aus Perchtoldsdorf“, machte er einen Seitenhieb auf die seinerzeitige Aufregung innerhalb der Pfarrgemeinde, dass zur Amtseinführung des neuen Pfarrers Grünwidl vor drei Jahren die Erzdiözese gegen eine Teilnahme von Altpfarrer Freiler war. 

 

Aus Petrus wird Perchtoldsdorf

Die Kirche war gesteckt voll, einige Gläubige saßen auf Stufen

Pfarrer Josef Grünwidl sorgte gleich am Beginn der Feier für Schmunzeln. Der Kirchenchor habe für die Messe das Lied „Tu es Petrus“ einstudiert, das im Jahr 2005 extra für den damaligen Papst Benedikt XVI. geschrieben wurde und eigentlich nur für Papstbesuche bestimmt sei. Als die Pfarre Perchtoldsdorf bei Kardinal Schönborn anfragte, ob er etwas gegen das Lied einzuwenden hätte, antwortete dieser: „Nein, wir machen aus ´Tu es Petrus´ einfach ´Tu es Pederschdurf´ (Du bist Perchtoldsdorf).

 

Bürgermeister Martin Schuster sprach von einem Tag der Freude, bedankte sich für das gute Miteinander und dem Glück, in den letzten Jahren und Jahrzehnten so großartige Pfarrer gehabt zu haben. Besonders dankte er dem langjährigen Pfarrer Ernst Freiler. 

 

Auch der evangelische Pfarrer Andreas Fasching nahm am Festgottesdienst teil. Er sagte: „Großartig, dass wir das 800 Jahr Jubiläum der Pfarre und das 500 Jahr Jahr Jubiläum von Martin Luther gleichzeitig feiern können.“ 

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde im Pfarrgarten der Augustini-Kirtag ausgiebig gefeiert.

Erdäpfelkirtag der SPÖ Wiener Neudorf

SPÖ-Bezirkvorsitzender Hannes Weninger mit SPÖ-Chef Christian Wöhrleitner (re.) und GenossInnen

Wr. Neudorf. Mit einem Frühschoppen der Musikkapelle „Lyra“ wurde Samstag (9.9.)  der traditionelle Erdäpfelkirtag der SPÖ Wiener Neudorf eröffnet. Den knapp tausend Gästen wird alles geboten, was die beliebte Knolle so zu bieten hat. Vom Erdäfelgulasch, den berühmten Waldviertler Knödeln bis zum Blunzngröstl aus der riesigen Gusspfanne reicht das Angebot. Abg.z.NR Hannes Weninger und SPÖ-Chef Christian Wöhrleitner begrüßten die Gäste und dankten den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für dieses einzigartige Fest.

Brunner Wiesn bietet 3-wöchiges Schunkelspektakel

Rechts: NR Hannes Weninger und Brunns Bgm. Dr. Andreas Linhart (2.v.l.) fühlten sich am Ehrentisch sichtlich wohl. Foto: Weninger

Brunn am Gebirge. Mit einem kräftigen "O'zapft is!" wurde am Freitag die „Brunner Wiesn“ eröffnet. Das größte Oktoberfest des Landes bietet drei Wochen lang am Areal des Business Park Campus21 alles, was man sich von einem zünftigen Fest erwartet. Nirgendwo sonst kann man derzeit so viele fesche Dirndln und knackige Lederhosen sehen.

Während in Österreichs größtem Oktoberfestzelt mit Musik, Bier und Stelzen für Stimmung gesorgt wird, gibt es am Festgelände einen riesigen Vergnügungspark und kulinarische Köstlichkeiten von der Brezn bis zum Lebkuchenherz. Beim Bieranstich durch Bürgermeister Dr. Andreas Linhart mit dabei waren auch Nationalrat Hannes Weninger und Dechant Dechant Mag. Adolf Valenta.

Dringend junge Darsteller für Musical gesucht

V.l.n.r: Johannes Huth, Ann Mandrella, Maya Hakvoort und Daniel Eckert freuen sich schon bald, zwei junge Talente im Ensemble zu begrüßen, Foto: Alex List

Brunn am Gebirge. Im Rahmen der Sommerfestspiele in Brunn am Gebirge wird im Sommer 2018 das Musical BLUTSBRÜDER von Willy Russell mit einem hochkarätigen Ensemble gespielt.

Noch sind zwei Rollen unbesetzt! Für die Geschwister der Blutsbrüder werden ein Junge und ein Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren, die gerne tanzen und singen, gesucht. Das Casting unter der Leitung von Maya Hakvoort findet am 21.10. und 22.10.2017 jeweils zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr statt.

Also schnell anmelden und vielleicht bald mit den Stars auf der Bühne stehen!

Alle Anmeldeinfos unter www.brunnamgebirge.at

„Auszeit“: Traditionsgeschäft wurde jetzt neu eröffnet 

Walter Krötzl (2.v.r.) mit Bgm. Martin Schuster, Willi Mazak und weiblichen Stammgästen vor dem Lokal

Perchtoldsdorf. Generationen von Perchtoldsdorf-Besuchern und Heurigengehern haben dort Station gemacht und ein Backhendl oder einen Aufstrich gekauft. Jetzt hat Walter Krötzl vom Lokal „Kalt Warm Süß“ das Feinkostlokal in der Walzengasse 5, gegenüber vom Hochstraße-Parkplatz, übernommen und unter dem Namen „Auszeit“ neu orientiert. Von Montag bis Samstag bietet der Caterer und Gastronom Canapes, Tramezzini, gefülltes Jourgebäck und Mehlspeisen. Entweder zum Mitnehmen oder zum Genießen im kleinen, feinen Rahmen. Das Lokal hat von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Bei größeren Mengen sind auch Vorbestellungen möglich und empfehlenswert (Tel. 0800 240 43 14 83).

Alte Tafeln sind jetzt in der Volksschule Altort Geschichte

Bürgermeister Johann Zeiner und der Abteilungsleiter für Liegenschaften, Jürgen Tiefnig, „übergeben“ die neuesten Tafeln offiziell an Direktorin Martina Langer und ihre Schüler.

Maria Enzersdorf. Die Marktgemeinde Maria Enzersdorf nutzte die Sommerferien, um die Volksschule Altort „tafeltechnisch“ auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hatten nicht alle Klassen digitale Tafeln, die altherkömmlichen Tafeln wurden genutzt. Nun ist das Zeitalter der analogen Tafeln in der Volksschule Altort Geschichte. Moderne Tafeln, teilweise sogar Touchscreen-Projektoren, sollen die Kinder zum Lernen animieren. So können moderne Medien genauso genutzt werden, wie auch weiterhin mit Stiften oder Fingern auf der Tafel geschrieben werden. 

Feuerwehr Wr. Neudorf feiert 145-Jahr-Jubiläum

Für Kulinarik und Getränke ist vorgesorgt, Foto: FF-WR-NEUDORF.AT - Seyfert

Wr. Neudorf. Am 1. und 2. September feiert die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf ihr 145-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Feuerwehrfest.

 

Das Feuerwehrhaus am Ricoweg 34 verwandelt sich während dieser beiden Tage zum großen Festgelände. So bietet die Fahrzeughalle inklusive dem daran angebauten Zelt genügend Platz im familiären Ambiente.  

Neben traditionellen Speisen und Getränken wird den Gästen eine gemütliche Weinbar sowie eine Disco im Keller geboten. Als Livebands werden am Freitag "Die Grafen" sowie am Samstag "Music 68 – die neue Wiener Feuerwehrband" für ausgelassene Stimmung sorgen.  

Besonders am Samstag kommen die jungen Gäste voll auf ihre Kosten: Ab 10 Uhr findet im Zuge des Sicherheitstages der Marktgemeinde Wiener Neudorf ein tolles Kinderprogramm statt. Dabei präsentieren sich neben der Feuerwehr auch zahlreiche andere Einsatzorganisationen. Auch die Landung eines ÖAMTC-Notarzt-Hubschraubers direkt neben dem Feuerwehrhaus ist geplant. www.ff-wr-neudorf.at 

Brunner Ortszentrum mit Brunnen feierlich eröffnet

Prunkstück des neuen Ortszentrums ist der Donatus-Brunnen

Brunn am Gebirge. Ansprachen, Blasmusik, Kinderchor, Einweihung durch die örtliche Geistlichkeit, Jahrmarktstimmung. Trotz brütender Hitze kamen Sonntagvormittag Hunderte Menschen zur feierlichen Eröffnung des neuen Ortszentrums am Franz Anderle Platz. Namensgeber ist der 1898 in Brunn geborene Widerstandskämpfer Franz Anderle, der 1944 in Wien hingerichtet wurde. 

 

In einer Bauzeit von neun Monaten wurde die Leopold Gattringer Straße verlegt, der Platz vergrößert und der alte Donatus-Brunnen restauriert. Bürgermeister Dr. Andreas Linhart (SPÖ) sprach von einem Jahrhundertprojekt, das von breitem Konsens der politisch Verantwortlichen getragen worden sei und rief der Bevölkerung, ein wenig an den neuen SPÖ-Wahlslogan angelehnt, zu: "Der Platz ist fertig, nehmt ihn euch!"

Die Kinder sangen und verteilten Luftballons an die Ehrengäste

Die Baukosten betrugen 1,8 Mio Euro. Mit dem Umbau des Amtshauses, der Mitte Oktober in Angriff genommen werden soll und voraussichtlich im Sommer 2018 abgeschlossen sein dürfte, ist dann die Erneuerung des Ortskerns von Brunn endgültig beendet. Bereits 2015 wurde das neue Veranstaltungszentrum BRUNO samt Parkgarage und einem großen Platz mit mehreren Gastroniemiebetrieben fertiggestellt.

Herzliche Grüße von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überbrachte der Mödlinger Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Hans Stefan Hintner (ÖVP) und zitierte den großen Religionsphilosophen Martin Buber: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

 

Die Kinder-, Tanz- und Musikgruppe Brunn verteilte zum Schluss bunte Luftballons, die in den gleißenden Himmel von Brunn aufstiegen. 

Felssturz am Badener "Wegerl im Helenental"

Hier passierte der Felssturz, Foto: BFK Baden / Stefan Schneider

Baden. Am frühen Abend des 26. August 2017 kam es am sogenannten „Wegerl im Helenental" in Baden zu einem Felssturz. 

 

Aus einem Steilhang direkt neben dem „Wegerl im Helenental“ hatten sich Gesteinsbrocken gelöst. Zumindest ein großer Felsbrocken stürzte auf den Waldweg in das direkt vorbeiführende Bachbett der Schwechat. Dabei durchschlug dieser auch die Weg-Abgrenzung. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Bei einem Baum, dessen Wurzeln fast zur Gänze im Steilhang freigelegt wurden, bestand aber die Gefahr, dass dieser auf den Waldweg stürzen könnte. Auch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Felsbrocken lösen. Umgehend wurde deshalb der Wegabschnitt zwischen der Brücke zur „Hauswiese“ und der „Eugen-Villa“ von den Einsatzkräften gesperrt. 

 

Unglaublich, aber wahr: Mehrere Passanten ignorierten einfach die Absperrbänder und leisteten auch nicht den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge. Vielmehr gaben sie noch dumme Kommentare ab.

 

Die Sperre des betroffenen Waldstückes wird voraussichtlich zumindest bis kommenden Montag aufrecht bleiben. www.bfkdo-baden.com 

Neues Multifunktionshaus von Bevölkerung abgelehnt

Gießhübl. In der Gemeinderatssitzung vom 21.8.2017 wurde in Konsequenz der mit 75%  überwältigenden Zustimmung zur Sanierung des Gemeindeamtes die Einstellung des Projektes „Multifunktionshaus“ beschlossen. Das Ergebnis ist kein schönes Geburtstagsgeschenk für Bürgermeisterin Michaela Vogl, die am 20.8. ihren "50er" feierte und das neue Projekt vehement verteidigte. Gegenüber noe24.at behauptete die Ortschefin sogar, dass das neue Multifunktionshaus um 500.000 Euro billiger sei als die Renovierung des bestehendes Amtshauses.

Wieder Sonderfahrten auf der Kaltenleutgebner Bahn

Zum Einsatz kommt die historische Lokomotive 2050.09, gebaut 1959 / Fa. Henschel, Foto: Istvan David)

Perchtoldsdorf. Nach mehr als dreieinhalb Jahren ist es am Sonntag, den 3. September, endlich so weit: Auf der Kaltenleutgebner Bahn finden wieder Sonderfahrten statt. Eine Diesellokomotive wird mit historischen Waggons zwischen Liesing, Rodaun, Perchtoldsdorf und Waldmühle verkehren, zwei Abfahrtsmöglichkeiten wird es auch ab Wien-Hauptbahnhof und Wien-Meidling geben. 

 

Beim alten Bahnhof in Perchtoldsdorf (Feldgasse 2) erwartet die Besucher ein Bahnhofsfest mit Informationen über die mehr als 130 Jahre alte Bahn sowie mit Musik (Trachtenkapelle Perchtoldsdorf am Vormittag, das Trio Traditional Jazz Unit am Nachmittag) und regionalen Speisen und Getränken. Auch Ersttagsfahrkarten und Sonderbriefmarken werden angeboten. Die gesamte Veranstaltung wird vom Verein Kaltenleutgebner Bahn organisiert und durchgeführt. 

 

Der Fahrplan 

Eine Abfahrtsmöglichkeit ab Wien-Hauptbahnhof nach Waldmühle gibt es um 09:05 Uhr, von Wien-Meidling um 09:12 und 12:12 Uhr. Von Wien-Liesing fahren Sonderzüge um 09:24, 12:24, 14:24 und 16:24 Uhr Richtung Waldmühle ab. Längere Aufenthalte (beim Frühzug wegen der offiziellen Festeröffnung bei der Hinfahrt 60 Minuten, alle anderen Züge 30 Minuten bei der Rückfahrt) gibt es im Bahnhof Perchtoldsdorf. 

Der Fahrpreis für Hin-und Rückfahrt (gesamte Strecke) beträgt für Erwachsene 15 Euro, für Kinder 5 Euro. Der Fahrplan im Detail (auch mit allen Abfahrtszeiten vom Bahnhof Perchtoldsdorf) steht auf www.kaltenleutgebnerbahn.at 

 

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf hat heuer die Bahnstrecke von den ÖBB gekauft. „Damit ist ihr Erhalt langfristig gesichert“, sagt Fabian Köhazy, Obmann des Vereins „Kaltenleutgebner Bahn".

Volksbefragung: Große Mehrheit gegen Neubau des Gemeindehauses

Gießhübl. Die am 20.8.2017 abgehaltene Volksbefragung, bei der entweder für einen Neubau eines sogenannten „Multifunktionshauses“ oder für den Erhalt und die Sanierung des bestehenden Gemeindehauses votiert werden konnte, brachte eine überwältigende 75%-ige Ablehnung des geplanten Großprojektes, und dies bei einer Wahlbeteiligung von rund 50% (etwa die der letzten Gemeinderatswahl).

Obwohl schon im März dieses Jahres ein Initiativantrag gegen den Abriss und Neubau, der von über 500 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde, der Gemeindeführung die negative Stimmung der Bevölkerung zu einem Abriss und Neubau signalisiert hatte, wurde ein umfangreicher und teurer Architektenwettbewerb von der Schwarz-Grünen Mehrheit 11: 10 beschlossen.

 

Wolfgang Schuster von der BÜRGERLISTE Lebenswertes Gießhübl: "Das jetzt vorliegende desaströse Ergebnis beweist - wieder einmal – das völlig fehlende Gespür der Gemeindeführung für die wirklichen Wünsche und Vorstellungen der Bürger in Gießhübl."

Perchtoldsdorfer Promi-Ehepaar bei Ungarn-Festival

Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck

Perchtoldsdorf. Die Perchtoldsdorfer Opernsängerin Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck, Bruder von Austronaut Franz Viehböck, besuchten am 12. August das große internationale Volksmusik- und Schlagerfestival im ungarischen Ort Bánk. (musikpost.at). Dort präsentierten sich Musikgruppen aus Österreich, Südtirol, Slowenien und Ungarn in einem sechsstündigen Monsterprogramm. Am Abend sang Jess Robin, der Europäische Neil Diamond, mit seiner 17-köpfigen Band die größten Hits von Neil Diamond und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Maria Jesus Una Ruciero nützte die Gelegenheit und warb gleich fleißig für ihr neues Familienmusical, das am 18. und 19. November (jeweils ab 15 Uhr) im Kulturzentrum Perchtoldsdorf uraufgeführt wird. Kein Geringerer als der große Prof. Robert Opratko, AKM-Präsident und langjähriger Orchesterchef von Peter Alexander, schrieb dazu die Musik.

Semesterticket wird jetzt mit 100 € gefördert

LAbg. Bgm. Hans Stefan Hintner freut sich über den großen Erfolg des Semestertickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. „Das Land Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wissenschafts- und Forschungsstandort entwickelt, mit über 16.000 Studenten in NÖ. Diese Entwicklung wollen wir weiter unterstützen, indem wir Studierende auf ihrem Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch mehr fördern als bisher. Daher wurde die Semesterticket Förderung von 75 auf 100 Euro pro Semester erhöht", informiert LAbg. Bgm Hans Stefan Hintner. 

 

„Im vergangenen Jahr haben 3.357 Studierende unter 26 Jahren aus unserem Bezirk vom Semesterticket profitiert. Die Anmeldung erfolgt einfach und unkompliziert mittels Online-Formular. Wer seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat und Öffentlichen Universität, Privatuniversität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule besucht, ist anspruchsberechtigt“, so Hintner. 

ÖVP-Bürgermeister für Sammeltaxi 

Die ÖVP-Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Martin Schuster (Perchtoldsdorf) und Hans Stefan Hintner (Mödling) sprechen sich für ein Anruf-Sammel-Taxi System nach dem Vorbild der Korneuburger ISTmobil aus. Das würde eine Regionalisierung der Ortstaxis bedeuten und der Bevölkerung kostengünstige und flexible Fahrten ermöglichen. 

 

Öffentliche Verkehrseinrichtungen im Bezirk Mödling, wie etwa die Autobusverbindung von Mödling nach Schwechat, würden von der Bevölkerung zum Teil gar nicht angenommen und kosteten nur viel Geld, so Hintner, der aus Kostengründen auch gegen ein 365 EUR Jahres-Ticket ist.

 

Zum Teil, so Hintner, läge es aber auch an der mangelnden Ausstattung der Züge, dass 80 Prozent der Einpendler aus Niederösterreich nach Wien mit dem Auto fahren. So kritisiert Hintner, der auch im Aufsichtsrat des VOR-Verkehrsverbundes sitzt, vor allem mangelnden Komfort (fehlende oder geschlossene WCs) in den Waggons und fehlendes Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen. „Viele wären froh, wenn es mehr Schaffner und Kontrollore gäbe.“

Bezirks-ÖVP zieht erfolgreiche Halbbilanz 

V.l.: Die Bürgermeister/innen Ferdinand Hausenberger, Michael Vogl, Martin Schuster und Hans Stefan Hintner, Foto: Lothar Schwertführer

Mödling. Bei den letzten Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 konnte die ÖVP ihre Dominanz im Bezirk Mödling noch erhöhen und stellt seither insgesamt 12 von 20 Bürgermeistern, davon zwei Bürgermeisterinnen. Die Hennersdorfer ÖVP schaffte mit Bgm. Ferdinand Hausenberger nach über 90 Jahren wieder den Sprung an die Spitze. In Hinterbrühl erreichte die ÖVP wieder die Absolute und in Laxenburg gar 70,4 Prozent aller Stimmen. Grund genug für Bezirksparteiobmann LAbg. Martin Schuster, gemeinsam mit seinen Kollegen Michaela Vogl (Gießhübl), Ferdinand Hausenberger (Hennersdorf) und LAbg. Hans Stefan Hintner (Mödling) zu einer Halbzeit-Bilanz Pressekonferenz einzuladen.

 

Perchtoldsdorf

Für seine eigene Gemeinde Perchtoldsdorf hob Schuster den Bau des neuen Schwedenstiftes in der Theresienau sowie die Sanierung des Gemeindeamtes hervor.

 

Mödling

Bgm. Hintner betonte vor allem die Errichtung des neuen Thermenklinikums in Mödling, in welches das Land Niederösterreich 180 Mio Euro investiert hat. Im Oktober soll der zweite Pavillon fertig werden. Hintner räumte allerdings noch gewisse Kommunikationsprobleme bei Ambulanzfällen ein. Es sei nicht immer leicht, angesichts von 200 Ambulanzpatienten pro Tag in den Spitälern Baden und Mödling zu entscheiden, ab welcher Verletzung man von Mödling nach Baden transportiert werden müsse. „Zu meiner Zeit war es noch leicht. Mir ist als Kind in Guntramsdorf die Schaukel auf den Kopf gefallen und der Hausarzt hat die Wunde genäht. Heute fahren alle gleich in die Ambulanz.“

Als zweites Erfolgsprojekt erwähnte der Mödlinger Ortschef die Errichtung des Landespflegeheimes, in das man ab der Pflegestufe 4 kommen kann. Das Haus hat nur Einzelzimmer und Doppelzimmer für Paare. Der Trend gehe immer mehr zu einer 24-Stunden-Betreuung zu Hause, daher gehörten Altersheime bald der Vergangenheit an, so Hintner.

 

Hennersdorf

Der Hennersdorfer Bürgermeister Hausenberger referierte über diverse Ortsprojekte, wie etwa den Zubau zur Volksschule, einen neuen Kinderspielplatz, den zweigleisigen Ausbau der Pottendorfer Linie oder ein Bürgerbeteiligungsprojekt für Fotovoltaik-Anlagen. Außerdem forderte er einen Hochwasserschutz für den Petersbach. Dann erzählte er, dass Ende August die Pfarre von Hennersdorf mit der Pfarre Leopoldsdorf zusammengelegt werde.

 

Gießhübl

Die Gießhübler Bürgermeisterin Michaela Vogl berichtete u.a. über die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, einen neuen Fitness-Parcours sowie die Eröffnung der ersten Naturbestattung am 9. September im Wald. Außerdem kündigte sie eine bevorstehende Volksbefragung am 20.8. in ihrer Gemeinde an, bei der entschieden werde, ob das alte Amtshaus saniert werden soll (rund 1 Mio Kosten) oder durch ein ganz neues Bauprojekt (mit Amtshaus, Betreutem Wohnen, Gemeindearzt etc.) ersetzt werden soll. Bei einer Befragung hätten sich 70 Prozent der Bevölkerung für das neue, für die Gemeinde halb so teure Projekt entschieden.

 

Insgesamt hat das Land NÖ zur Halbzeit die unterschiedlichen Gemeindeprojekte im Bezirk mit rund 22 Mio. Euro gefördert - von Investitionen in Schulen und Kindergärten über Gemeindestraßen- und Infrastruktur, bis hin zu Kultur- und Wissenschaftsförderungen.

8000 Besucher bei Perchtoldsdorfer Sommerspielen

Michael Sturminger mit Bgm. Martin Schuster bei der Premiere von "Minna von Barnhelm"

Perchtoldsdorf. Die vierte Saison der Sommerspiele Perchtoldsdorf unter der Intendanz von Michael Sturminger geht mit Lessings „Minna von Barnhelm“ unter der Regie von Veronika Glatzner erfolgreich in die letzte Spielwoche.

 

„Minna von Barnhelm“ wird noch vier Mal, und zwar diese Woche am Mittwoch 26.7.17, Donnerstag 27.7.17, Freitag 28.7.17 und Samstag 29.7.17 auf Burg Perchtoldsdorf gegeben. Es gibt nur noch einzelne Karten: www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at .

 

Mehr als 8.000 Besucher werden bis zum Ende der Spielzeit am 29. Juli die Produktion "Minna von Barnhelm" anlässlich der Sommerspiele Perchtoldsdorf 2017 gesehen haben. Das entspricht einer Auslastung von knapp 90%. 

 

Nach dem Erfolg der letzten drei und der laufenden Saison hat Intendant Michael Sturminger vor, in den nächsten Jahren seiner Intendanz in Perchtoldsdorf weiterhin erstklassige klassische Theaterkunst mit zeitgenössischem Anspruch zu präsentieren. Seine Stückwahl für 2018 will Sturminger, dessen Jedermann-Premiere in Salzburg große Beachtung fand, erst im Herbst bekannt geben.

Jugend-Ticket und Top-Jugendticket sind ein Hit 

VP Bezirk Mödling LAbg Bgm Hans Stefan Hintner freut sich über die große Beliebtheit des TOP–Jugendtickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. Schüler und Lehrlinge können mit dem Jugendticket und dem Top-Jugendticket rund um die Uhr Öffis nutzen: Mit dem Jugendticket zwischen Schul- bzw. Ausbildungsort und zuhause, mit dem Top-Jugendticket alle Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

 

Das Top-Jugendticket ist nach wie vor um 60 Euro zu erhalten, das Jugendticket um 19,60 Euro. 

„Im Bezirk Mödling nutzen insgesamt 12.721 Schüler und Lehrlinge bis 24 Jahre das Angebot und sind entweder mit einem Jugendticket oder Top-Jugendticket unterwegs. Damit entlasten wir nicht nur die Eltern, sondern bieten auch den Jugendlichen mehr Möglichkeiten sich unabhängig fortbewegen zu können“, erklärt der Mödlinger Bgm. LABg. Hans Stefan Hintner.

 

Die Top-Jugendtickets des Schuljahres 2016/17 gelten noch bis 15.9.2017. Alle weiteren Infos unter www.vor.at oder in der kostenlosen VOR-App.

Kostenloser Familienpass bringt viele Vorteile

LAbg. Bgm. Martin Schuster zeigt sich über den regen Zuspruch des neuen Familienpasses sehr erfreut, Foto: Hans Krist

Perchtoldsdorf. „Der kostenlose NÖ Familienpass bringt Vorteile und Freizeitangebote für alle Familien in Niederösterreich. 1.052 neue Familienpass-Inhaber kamen in den letzten 12 Monaten alleine im Bezirk Mödling hinzu. Insgesamt nehmen 13.500 Inhaber Vorteile und Angebote in Anspruch. Zudem wird ein erweiterter Familienpass angeboten, der sich an alle Familienmitglieder richtet, ganz besonders an Omas und Opas oder Paten, damit auch sie Leistungen in Anspruch nehmen können“, informiert LAbg Bgm Martin Schuster. 

 

„Gerade in den Ferien können Familien die Angebote von fast 1000 Partnerbetrieben nutzen, auch bei uns im Bezirk. Zu den Partnerbetrieben aus dem Bezirk Mödling zählen u.a.  das Freizeitzentrum Perchtoldsdorf. Dabei werden Ermäßigungen von bis zu 50% geboten“, so Schuster.   

 

Alle Infos und Anträge unter www.familienpass.at oder per Mail an familienpass@noel.gv.at bzw. unter der Familien-Hotline 02742 / 9005-1-9005.

Hofer übernimmt Zielpunkt und Gemeinde den Parkplatz

Der Parkplatz beim ehemaligen Zielpunkt und zukünftigen Hofer wird von der Gemeinde angemietet und steht den Autofahrern 30 Minuten nach Ladenschluss bis 2 Uhr Früh kostenlos zur Verfügung

Perchtoldsdorf. Der ehemalige Zielpunkt in der Brunner Straße 46 wird von der Firma Hofer übernommen. Im Zuge der Neuübernahme hat die Gemeinde Perchtoldsdorf  beschlossen, die dazugehörigen Parkplätze anzumieten. Damit kann die Bevölkerung auch außerhalb der Hofer-Geschäftszeiten unentgeltlich für den Zeitraum von 30 Minuten nach Geschäftsschluss bis 2 Uhr morgens den Parkplatz nutzen. Dies wird vor allem auch die Gäste der umliegenden Heurigen erfreuen. Manche von ihnen wurden vom ehemaligen Pächter des Parkplatzes regelrecht abgezockt, indem sie mit einer Besitzstörungsklage bedroht wurden, falls sie nicht sofort cash an ihn zahlen. Insgesamt gab es damals rund 70 Geschädigte, die jeweils bis zu 265 Euro an den Parkplatzpächter bezahlten. Gegen den Mann wurde dann ein Betrugsverfahren eingeleitet.

Foto: Nowotny

Gemeindebedienstete Gabriele Geiger wurde von Bürgermeister Martin Schuster unter standing ovations des gesamten Gemeinderates nach 32 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Über die 37 Rosen, die die insgesamt 37 Gemeinderatsmitglieder symbolisieren, freute sich Frau Geiger natürlich ebenso wie über den langen Resturlaub, den sie jetzt bis zur endgültigen Pensionierung Ende September antreten kann.

WK-Obmann Fürndraht fordert Bahnstation Mödling Süd

Martin Fürndraht

Mödling. Für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Bezirk Mödling durch eine neue Bahnstation spricht sich Martin Fürndraht, Mödlinger Bezirksstellenobmann der NÖ Wirtschaftskammer, aus. Gegenüber dem NÖ-Wirtschaftspresseideinst fordert er die Errichtung einer Station „Mödling Süd“ der Südbahn zur Entlastung des innerstädtischen öffentlichen Verkehrs in Mödling sowie eine strategische Positionierung von Park-and-ride-Anlagen am Stadtrand von Wien.

Von einer Station im Süden Mödlings an der Gemeindegrenze zu Guntramsdorf würden besonders die mehr als 3.000 Schüler und auch die Lehrer der HTL profitieren, so Fürndraht. Diese könnte man nämlich gleich mit einem Shuttlebus von dort zur Schule bringen. Derzeit müsse man noch den innerstädtischen Verkehr benützen, was diesen sehr belaste. Fürndraht appeliert an die Kommunalpolitiker, dieses seit Jahren diskutierte Projekt endlich auf Schiene zu bringen und damit auch das WIFI-Mödling besser an den öffentlichen Verkehr anzubinden.

Ein weiteres großes Anliegen ist dem Bezirksobmann die Errichtung strategischer Park-and-ride-Anlagen an der Grenze zur Bundeshauptstadt: „In Wien ist der öffentliche Verkehr zwar sehr gut ausgebaut, jedoch setzt die optimale Nutzung durch Pendler aus Niederösterreich voraus, dass es auch gut positionierte Park-and-ride-Anlangen mit einer ausreichenden Zahl an Stellplätzen gibt“, sagt Fürndraht. Auch die Station „Mödling Süd“ sollte man damit ausstatten.

Porsche Stipschitz feierte Neueröffnung 

Bürgermeister Johann Zeiner, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith und zahlreiche GemeinderätInnen gratulierten dem Porsche Stipschitz-Team rund um Gesch.ftsführer Peter Stadler zum neuen, gemeinsamen Standort, Foto: Nicole Oberhofer

Maria Enzersdorf. Das neue Autohaus Porsche Stipschitz feierte nach dem Umbau am 10. Juni seine feierliche

Eröffnung.

 

Nach 12 getrennten Jahren wurden die beiden Stipschitz Betriebe am bestehenden Standort in der Gabrielerstraße 26-28 zusammengeführt – der ursprüngliche Betrieb in der Franz Josef-Straße war an seine Wachstums- und Altersgrenzen gestoßen. Auf einer erweiterten Fläche von rund 19.000 qm präsentieren sich ab sofort die Marken Volkswagen PKW und Nutzfahrzeuge sowie Audi in einem neuen, modernen und kundenorientierten Umfeld. Zusätzlich werden Fahrzeuge der Marken SEAT und ŠKODA serviciert. Die Gebrauchtwagenmarke „Das WeltAuto“ deckt die Wünsche von Jung- und Gebrauchtwagensuchenden bestmöglich ab.

Sommerfest der Landeshauptfrau beim "Kas"-Nigl 

LH Johanna Mikl-Leitner mit Hausherr Franz Nigl

Perchtoldsdorf. Zum großen Sommerfest lud Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, seit zwei Monaten im Amt, Freitagabend zum Heurigen "Kas Nigl" von Franz und Doris Nigl.

 

Die Liste der geladenen Promis war lang. Sie reichte von Christiane Hörbiger und Elfriede Ott über Birgit Sarata, Nina Blum, Opernsängerin Natalia Ushakova, Serge Falck, Kristina Sprenger, Wolfram Pirchner bis zu Schriftsteller Robert Menasse, Krone-Chef Christoph Dichand, Vera Russwurm, Starpianist Rudolf Buchbinder, ORF-Sportmoderator Rainer Pariasek, Karl Hohenlohe, Politik-Kommentator Peter Filzmaier, Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer und zahlreichen anderen Vertretern aus Wirtschaft, Sport und Kultur. Bgm. Martin Schuster, gerade von einer dreiwöchigen Chinareise zurück, wo er seinen 50er feierte, überreichte der Landeshaupftrau ein Perchtoldsdorfer Dirndl der Firma Tostmann. Die Landeschefin zeigte sich blendend gelaunt: „Ich liebe das Bodenständige und Erdige“, sagte sie, deshalb habe sie ihre Feier unter das Motto „Ausg’steckt is“ gestellt.

 

Große Farbreportage in der nächsten Heurigen Zeitung.

Spatenstich für neue Volksschule in Brunn

v.l.n.r.: 1. Vbgm Matthias Müller, Dir. Gertrud Mailling, Bmstr DI Dr. Georg Kroyer, LAbg Hans Stefan Hintner, Bgm Dr. Andreas Linhart, gf GRin Silvia Weginger, 2. Vbgm Gerhard Feichter, DI Christoph Janauschek, KR Erwin Polst, Arch. BM Ing. Paul Chmelar,

Brunn. Vor kurzem wurde der Spatenstich für die neue, zweite Brunner Volksschule Ecke Rennweg/Franz Schubert Gasse vorgenommen.

 

Das Gebäude der neuen Volksschule teilt sich rein optisch in drei Blöcke, die miteinander verbunden sind. Insgesamt acht Klassen mit den dazugehörigen Nebenräumen werden hier Platz finden. Ebenso wie die Turnhalle, die abgesenkt einen eigenen Eingang bekommt. Außerhalb der Schulzeiten steht ein weiterer Raum Brunner Vereinen zur Verfü­gung. Das Freigelände hat mehr als 1.500 m2.  Laufbahn, Spring­grube und ein Wiesensportplatz sind vorgesehen. 

 

Insgesamt 24 PKW-Stellplätze sowie 20 Fahrradabstellplätze wird es auf dem Areal geben. Ein Verkehrskonzept stellt sicher, dass die Kinder die Schule bestmöglich und gefahrlos er­reichen können.

Musical „Blutsbrüder“ im Sommer 2018 in Brunn 

Musicalstar Maya Hakvoort (4.v.r. vorne) mit ihrem Ensemble und den Brunner Bgm. Andreas Linhart (2.v.l.) und Vize-Bgm. Gerhard Feichter (hinten Mitte)

Brunn am Gebirge. „Ein spannendes Vorhaben. Wir trauen uns drüber“. Der Brunner Bürgermeister Dr. Andreas Linhart freut sich, dass Brunn erstmals als Veranstalter für ein Musical fungiert.

 

Vom 19. Juli bis 11. August 2018 wird im Konzertsaal BRUNO Willy Russels Musical „Blutsbrüder“ mit Maya Hakvoort in der Hauptrolle an 12 Abenden gespielt. Der aus Holland stammende Musicalstar lebt seit fünf Jahren in Brunn. „Hier genieße ich die dörfliche Kommunikation und das viele Grün“, lobt sie die Annehmlichkeiten des Ortes.

 

Beim Spaziergang in den Weingärten lernte sie zufällig Brunns Vizebürgermeister und Kulturstadtrat Gerhard Feichter kennen. Da entstand die Idee, gemeinsam ein Musical auf die Beine zu stellen. Das 1983 im Londoner West End uraufgeführte Musical „Blutsbrüder“ erzählt die Geschichte von Zwillingen, die bei der Geburt getrennt wurden. Sie spielt im Liverpool der 60er Jahre, wird aber für Brunn in die heutige Zeit versetzt.

 

Neben dem Ensemble werden auch zwei Jugendliche aus Brunn mitspielen, die noch gesucht und im Oktober dieses Jahres gecastet werden. Wenn das Musical ein Erfolg wird (gerechnet wird mit rund 4000 bis 5000 Besuchern), dann will man 2020 bereits das nächste Musical in Brunn veranstalten.

SPÖ und Bürgerliste kritisieren Marktplatz-Pläne

Perchtoldsdorf. Heftige Kritik hagelt es von den Oppositionsparteien an den Plänen für die neue Marktplatzgestaltung, Eine Machbarkeitsstudie sieht die Reduktion der Parkplätze von derzeit 79 auf 40 (bei einer Einbahnregelung) bzw. 61 (bei der Gegenverkehrsvariante) vor. Anton Plessl, Klubobmann der SPÖ: “Der Wunsch des Bürgermeisters, dass an der Anzahl der Parkplätze nicht gerüttelt werden darf, ist durch die Studie nicht erfüllt worden.“

 

Und Gabriela Wladyka von der Bürgerliste wird noch um einen Ton schärfer: 

Das "moderne" Design passt wie die Faust aufs Aug zu unserem schönen historischen Marktplatz. Abgesehen von den unnötigen Kosten, dem Verlust von ca 18 Parkplätzen und der fehlenden Sinnhaftigkeit einer Begegnungszone stellt sich die Frage: „Wer will das?“

Und Wladyka weiter: „Auch heute schon begegnen sich Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger, fahren muss man ohnehin langsam, Bäume pflanzen wäre eine gute Idee, dazu braucht man aber keinen Architektenwettbewerb.

Aus für den Heurigen Pröglhöf nach fast 70 Jahren!

Vom Pröglhöf sieht man bis zum Leithagebirge

Perchtoldsdorf. Der Heurige Pröglhöf am Goldriegel, eine der schönsten Buschenschanken der Thermenregion, muss heuer nach 68 Jahren seine Pforten schließen. Dies berichtet die neue Ausgabe der Heurigen Zeitung, die nächste Woche erscheint.

 

Seit 1949 war der Sommerheurige von Kurt Pröglhöf am Goldbiegel eine traditionelle Buschenschank und beliebter Treffpunkt inmitten der Weingärten. Nun muss dieses Juwel auf Betreiben eines Anrainers abgerissen werden. Die bestehende Genehmigung war vor Jahrzehnten auf Widerruf erteilt worden, nur wurde sie entzogen und ein Abrissbescheid erstellt. 

Wie soll der neue Marktplatz ausschauen?

Eine der Marktplatz-Varianten ist eine Einbahnregelung, Foto: perchtoldsdorfmobil.wordpress.com/Ing. Nestler

Perchtoldsdorf. Seit vielen Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, wird über eine Neugestaltung des Marktplatzes diskutiert. Jetzt soll es laut dem zuständigen Gemeinderat Christian Apl in die heiße Phase gehen. 

 

In den ersten Maitagen fanden drei Workshops mit den Geschäftsleuten am Marktplatz, den Geschäftsleuten in der Wienergasse und den AnrainerInnen am Marktplatz statt. Dabei wurden verschiedene Varianten vorgestellt und besprochen. 

Nach einem Architektenwettbewerb soll das Siegerprojekt im Herbst gekürt werden.

 

Der neue Marktplatz soll vor allem ein Zentrum der Begegnung werden, wobei Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleich behandelt werden sollen. 

 

Weitere Zielvorgaben:

 

>  Barrierefreie Ausstattung der Oberfläche und der Möblierung

>  Stärkung der wirtschaftlichen Nutzungen (Geschäfte und Lokale)

>  Attraktiveren der Aufenthaltsqualität

>  Stärkung der Identität unter Einbeziehung des historischen Hintergrundes

>  Platznutzung für Veranstaltungen in unterschiedlichen Größen

>  Nutzung der außerhalb des Zentrums geschaffenen Parkplatzflächen zum längeren Parken und Installierung von Kurzparkplätzen am Marktplatz

>  Attraktiveren der Zugangswege von den Parkplätzen zum Marktplatz

>  Integrierung von neuem Grün in die Platzoberfläche

>  Überprüfung und gegebenenfalls Optimierung der Verkehrsorganisation bei den zulaufenden Verkehrswegen

>  Schaffung von zeitgemäßen Radabstellanlagen 

 

Ob sich das alles unter einen Hut bringen lässt, wird man sehen. Engagement kann man den Verantwortlichen jedenfalls nicht absprechen.

Perchtoldsdorf teuerstes Pflaster Niederösterreichs

Perchtoldsdorf: Schön, aber extrem teuer

Das exklusivste Pflaster Niederösterreichs findet man im südlichen und westlichen „Speckgürtel“ der Bundeshauptstadt Wien. Die Gemeinde Perchtoldsdorf bietet mit 1.000 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Land. Dahinter rangiert die Stadt Klosterneuburg, wo ein Quadratmeter Baugrund in Weidling 950 Euro, in den Lagen Ölberg und Buchenberg jeweils 825 Euro kostet. Dann folgen das Zentrum der Stadt Mödling mit 800 Euro, die Villengegend am Mitterberg in Baden mit 720 Euro, Maria Enzersdorf mit 700 Euro und Gießhübl mit 660 Euro. Jeweils 600 Euro pro Quadratmeter kosten die Bauplätze in der Hinterbrühl und in Brunn/Gebirge. Das berichtet der NÖ-Wirtschaftspressedienst unter Berufng auf das Wirtschaftsmagazin Gewinn. 

Heurigen Barbach unter den besten Thermen-Weinen

rtensiegerInnen des Bezirks Mödling: Othmar Biegler (Gumpoldskirchen), Katharina Barbach-Prüfert (Perchtoldsdorf), Birgit Pferschy-Seper (Mödling), Gustav Krug (Gumpoldskirchen), Foto: Max Gauss

Perchtoldsdorf. Der Grüne Veltliner vom Weinbau Barbach wurde von einer Fachjury unter die 18 Sortensieger der Thermenregion gewählt. Mehr als 750 Weine aus rund 100 Weinbaubetrieben wurden dieses Jahr eingereicht. Die anderen Sortensieger kommen aus Sooss, Gumpoldskirchen, Traiskirchen, Baden, Teesdorf, Mödling, Oberwaltersdorf und Tribuswinkel. Die Präsentation der Sortensieger ist einer der jährlichen Höhepunkte beim Weinfestival Thermenregion, das dieses Jahr sein 15jähriges Jubiläum feiert. Am 18. Mai werden die Sortensieger-Weine aus der Prämierungsweinkost „Best of Thermenregion“ am Freigut Thallern in Gumpoldskirchen präsentiert.

 

Mehr Infos über Weine auf der neuen Website www.heurigenzeitung.at

Gemeinden bekommen mehr Geld für Infrastruktur 

Die Bezirksobfrau des NÖ Gemeindebundes Bgm Michaela Vogl und LAbg Bgm Martin Schuster zeigen sich hoch erfreut über die zusätzlichen Finanzmittel. Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. Die Gemeinden bekommen  zusätzliches Geld für Infrastrukturprojekte. Durch das neue Kommunalinvestitionsgesetz werden bis zu 25% pro Gemeinde für Kindertageseinrichtungen, Seniorenbetreuung, Behindertenbetreuung oder Sport- und Freizeitanlagen sowie Breitbandausbau gewährt. Im Bezirk Mödling € sind dies insgesamt 2.227.390 Euro  Direktförderung.  

Die Bezirksobfrau des NÖ Gemeindebundes, Bgm. Michaela Vogl, zeigt sich über diese Initiative besonders erfreut: „Gerade für kleine Gemeinden ist diese Förderung besonders begrüßenswert."

Schloss Hunyadi mit neuem Oval

Bürgermeister Johann Zeiner, seine Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith sowie die zuständigen Leiter der Liegenschaftsabteilung, Jürgen Tiefnig und sein Stellvertreter Wolfgang Mähr, präsentieren das neue, geöffnete Oval beim Schloss Hunyadi.

Maria Enzersdorf. Die ovale Einfassung des Schloss Hunyadi aus Sandsteinstufen und –platten war bereits in einem sehr schlechten Zustand und so beschloss der Gemeinderat, diese sanieren zu lassen.

Die dazu notwendigen Arbeiten wurden nun in den letzten Wochen durchgeführt. Gleichzeitig

mit den Sanierungsmaßnahmen wurde das Oval an der östlichen, vorderen Seite geöffnet, um

Einsatzfahrzeugen, vor allem der Feuerwehr, eine ungehinderte Zufahrt zur Vorderseite des

Schlosses zu ermöglichen. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen, das Schloss präsentiert sich freundlich mit einem offenen Eingangsbereich.

Sanierung der Kapelle "Pfefferbüchsel"

Bürgermeister Johann Zeiner und Infrastruktur-Abteilungsleiter Franz Grill mit den Technikern des Landes NÖ, Boris Stummer und Josef Schauer beim Vermessen des Pfefferbüchsels.

Maria Enzersdorf. 

Spaziert man über den Liechtenstein, entdeckt man an verschiedensten Stellen Bauwerke, die Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein errichten ließ. Eines davon ist das „Pfefferbüchsel”, die ursprüngliche Johanneskapelle, die Richtung Hinterbrühl hinter der Kirchbergwiese liegt. Die Überreste der Kapelle sollen nun saniert werden. 

 

Errichtet wurde sie 1818, und zwar als „Kirchlein mit einem Turm”. Bereits im Revolutionsjahr 1848 wurde das Gotteshaus zerstört und nie wieder aufgebaut. Nun sollen die Grundmauern saniert und ein eventuell unter der Erde erhaltener Boden sowie die Reste des Turms als Schüttkegel freigelegt werden.

Stromtankstelle für E-Autos vor dem Rathaus

Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek und Ing. Jürgen Tiefnig (Liegenschaftsverwaltung) bei der Elektrotankstelle vor dem Rathaus.

Maria Enzersdorf. Ab sofort ist beim Rathaus in Maria Enzersdorf eine Stromtankstelle in Betrieb. Diese befindet sich am Anfang der Kurzparkzone und steht allen Besitzern von E-Autos zur Verfügung.

Getankt wird ganz einfach mit einer E-Tankkarte. Diese kann unter www.tanke-wienenergie.at beantragt werden.

Hinkünftig stehen zwei Stellplätze für das Betanken an der Ladesäule zur Verfügung. Eine davon ist ständig für das ECARREGIO-Auto reserviert. Der zweite Stellplatz kann für das Betanken privater E-Autos genutzt werden. Allerdings dient dieser Stellplatz nicht als Dauerparkplatz für E-Autos, sondern darf nur während des Ladevorgangs benutzt werden.

40 Prozent der Wähler protestieren gegen Bauprojekt

Die Fotocollage zeigt die Dimension/Kubatur des geplanten neuen Gemeindehauses auf Basis der derzeit vorliegenden Entwürfe im Vergleich zum derzeitigen Gebäude. Sie ist ist keine Darstellung eines fertigen Architektenentwurfs.

Gießhübl. Der von zwei engagierten Bürgerinnen ins Leben gerufene und von den Oppositionsparteien Bürgerliste und SPÖ unterstützte Initiativantrag entwickelte sich zu einem gewaltigen Misstrauensvotum gegen die bestehende Gemeindeführung und ihre Ausbaupläne im Ortszentrum.

 

504 Bürger (55 wären für eine Behandlung im Gemeinderat notwendig gewesen) zeigten mit ihren Unterschriften ihre öffentliche Ablehnung und ihr Unverständnis für ein riesiges und völlig unnötiges teures Bauvorhaben, dem noch dazu eine beliebte Kindergartenspielfläche ohne adäquaten Ersatz zum Opfer fallen würde!

 

Es war dies die mit Abstand größte Willenskundgebung seit vielen Jahren in Gießhübl. Rund 40 % der Bürger, die bei der letzten Gemeinderatswahl (anonym) gewählt hatten, haben sich dem Protest angeschlossen.

 

Der Antrag der beiden Oppositionsparteien, die weiteren Schritte zur Realisierung des Vorhabens sofort zu stoppen, wurde im Gemeinderat mit 11:10 Stimmen abgelehnt und der Initiativantrag in den zuständigen Ausschuss verwiesen. 

Verein Hospiz in Maria Enzersdorf

Gruppenfoto beim Tag der offenen Tür beim Verein Hospiz, der jetzt in Maria Enzersdorf „zu Hause“ ist.

Maria Enzersdorf. Seit 1. März hat der Verein Hospiz seine Zelte im Schloss Hunyadi aufgeschlagen. Hier bietet er nun Hilfe für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige.

Vor kurzem lud der Verein mit Obfrau Eva Nagl-Pölzer und Gesch.ftsführerin Irene Blau an der Spitze zu einem Tag der offenen Tür in die neuen

Büroräumlichkeiten, die – neu renoviert – hell erstrahlen und eine behagliche Gemütlichkeit vermitteln. Davon konnten sich zahlreiche Gäste, darunter LAbg. Bgm. Martin Schuster, Bürgermeister Johann Zeiner, die Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Oliver Reith sowie zahlreiche GemeinderätInnen überzeugen.

 

Das Büroteam des Vereins Hospiz ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr erreichbar. Persönliche Beratungstermine bitte nach telefonischer Voranmeldung. Kontakt: Tel. 02236 864101, Fax DW 4; Email: office@hospiz-moedling.at; www.hospiz-moedling.at

 

Fahrschein-Entwerter werden doch nicht abgebaut

LR Karl Wilfing (Mitte) mit den Bürgermeistern Schuster (re.) und Hinter (Mödling)

Perchtoldsdorf. Mit der im Vorjahr in Kraft getretenen Tarifreform des Verkehrsverbundes Ost-Region kam ein einheitliches Tarifschema für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die bisherigen Entwerter für die Streifenkarten sind damit außerhalb Wiens nutzlos geworden und sollten abgebaut werden.

 

Durch den Entfall der ÖBB-Entwerter hat sich für Fahrgäste aus dem Wiener Umland (Kernzone 100) allerdings eine Problematik aufgetan: Wiener Fahrkarten, wie die bewährte Streifenkarte, die 8-Tage-Klimakarte, gewisse Seniorenkarten und einige mehr können derzeit an der Zonengrenze außerhalb Wiens nicht bei Fahrtantritt entwertet werden. Dadurch kommt es zu einem finanziellen Mehraufwand für etliche Öffi-Benutzer.Deshalb hat sich der Perchtoldsdorfer Bürgermeister Martin Schuster gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Umlandgemeinden an NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing gewandt und der hat verfügt, dass die Entwerter nun an frequentierten Hotspots rund um Wien erhalten bleiben bzw. wieder aufgestellt werden. Im Bezirk Mödling sind dies die Bahnstationen Perchtoldsdorf, Achau, Brunn-Maria Enzersdorf, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf-Thallern, Hennersdorf, Mödling und Münchendorf. 

Politikerin: „365 € Jahres-Ticket kommt bis Ende 2019“

Landtagsabg. Amrita Enzinger

Bis Ende 2019 kommt in ganz Niederösterreich das 365 € Jahresticket, das dann auch für Wien und Burgenland gilt. Das glaubt zumindest die Grüne Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger, die unter anderem für Mobilitätsfragen zuständig ist. 

 

In einem Gespräch mit noe24.at versprach die Politikerin, sich auch weiterhin für den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs einzusetzen und bei den Bürgermeistern Werbung für das 365 € Ticket zu machen. „Jeder Ort in Niederösterreich muss mit Bus oder Bahn erreichbar sein. Mir geht es um die Wahlfreiheit zwischen Auto und Öffi. Jetzt hat man in vielen Gebieten ohne Auto keine Chance auf einen Job“. sagt Enzinger. In Wien, Vorarlberg und Tirol gibt es das 365 € Jahresticket bereits, in Wien ist es mit über 700.000 Kartenbesitzern ein echter Hit.

 

„In Niederösterreich hat die ÖVP bisher das Jahresticket blockiert“, so Enzinger. Aber inzwischen vernehme sie positive Signale von Verkehrslandesrat Karl Wilfing und hege auch die Hoffnung, dass die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner diesbezüglich einen „klareren Blick“ als ihr Vorgänger habe.

Die Einführung des 365 € Jahrestickets würde rund 100 Millionen Euro pro Jahr kosten, das Geld sei durch flächendeckende Lkw-Maut, (2/3 müssten zweckgebunden für den öffentlichen Verkehr sein), Mineralölsteuer und Pendlerpauschale aufzubringen. 

 

Ebenfalls unbefriedigend ist für die Grüne Landtagsabgeordnete auch der Umstand, dass es für 50.000 Studentinnen und Studenten in NÖ (davon rund 3.700 im Bezirk Mödling) kein 60 € Jahres-Jugendticket gibt.

Das Jahr der großen Kirchenjubiläen in Perchtoldsdorf

Kardinal Dr. Christoph Schönborn hält am 10.9. den Festgottesdienst anlässlich 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, Foto: Lothar Schwertführer

Perchtoldsdorf. 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf, 500 Jahre Martin Luther und 50 Jahre Marienkirche. 2017 ist speziell für Perchtoldsdorf ein großes Jubiläumsjahr.

 

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an das Jubiläumsjahr. Hier die wichtigsten:

 

10.9. (9.00): Festgottesdienst zum 800-Jahr-Jubiläum der Pfarre Perchtoldsdorf mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Pfarrkirche St. Augustin). Anschließend Augustinikirtag im Pfarrgarten.

31.10. (9.30): Gottesdienst zum Reformationsjubiläum (Christ-Königs-Kirche)

31.10. (19.30): Festkonzert: Hohe Messe in h-moll von J.S. Bach mit dem Ensemble Prisma und dem Arnold Schönberg Chor (Pfarrkirche St. Augustin)

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