Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald
Nachrichten aus der Thermenregion Wienerwald 

Bürgerliste lud zu Vortrag mit Würstelessen 

Vortrag mit reger Diskussionsbeteiligung im Pfarrheim

Gießhübl. Zum bereits traditionellen Würstelessen ins Pfarrhaus lud die Bürgerliste unter Wolfgang Schuster. Bevor es aber alle Variationen von Würsteln, erlesene Weine der Winzer Gasslwasinger und Maierhofer und hervorragende selbstgemachte Torten gab, referierte Peter Noflatscher vom Invaliden-Zivilverband ÖZIV über Barrierefreiheit. In Gießhübl steht, wie an dieser Stelle ausführlich berichtet, die Sanierung des Rathauses unter der Prämisse größtmöglicher, bereits seit Anfang 2016 vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Barrierefreiheit auf dem Programm. In einer angeregten Diskussion im vollbesetzten Pfarrheim kritisierten Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Mütter, dass es in puncto Barrierefreiheit im Ort noch einiges zu tun gäbe.

Gießhübler Frauen backten tolle Mehlspeisen

Heftig diskutiert wurde auch über die nach wie vor bestehende Lärmbelästigung der Gießhübler Bevölkerung durch die A21. „Wenn man statt 80 auf der Autobahn 100 km/h fährt, bedeutet dies eine Verdoppelung der Lärmbelästigung“, so ein Experte. Von dem Wunsch, dass einmal eine Einhausung der Außenring-Autobahn im Bereich Gießhübl kommen könnte, hat man sich inzwischen verabschiedet. Die roten Verkehrs- bzw. Infrastrukturminister/innen zeigten wenig Veränderungswillen. „Sollte die FPÖ das Infrastrukturministerium bekommen, so wird es für uns aber noch schlimmer“, so die Meinung eines Bürgers.

Die neue Heurigen Zeitung November/Dezember ist da 

Perchtoldsdorf. Seit Freitag gibt es die neues Ausgabe der Heurigen Zeitung. In den meisten Perchtoldsdorfer Heurigen und auch in Brunn kann man die Zeitung gratis mitnehmen.

 

Schwerpunkt der aktuellen Nummer ist ein Bericht über den Hiataeinzug in Perchtoldsdorf, die besten 100 Burgender-, Ziefandler und Rotgipfler Weine der Thermenregion, Wohnen im Weinfass, Weintaufe in Brunn, eine lustige Geschichte über einen Hendl-„raubenden“ Heurigenhund, ein Soosser Starwinzer als Poet und Buchautor, Oktoberfest bei Resi Sommerbauer, Ehrung eines prominenten Ex-Winzers aus Perchtoldsdorf und vieles mehr.

 

Die Heurigen Zeitung erscheint alle 6 Wochen und erfreut sich bei den Gästen größter Beliebheit.

Vizebürgermeister Oliver Reith tritt zurück

Vizebürgermeister Oliver Reith überreicht Bürgermeister Johann Zeiner sein Rücktrittsgesuch

Maria Enzersdorf. Aus persönlichen Gründen tritt Oliver Reith mit heutigem Tage von seinem Amt als Vizebürgermeister zurück und verlässt auch den Maria Enzersdorfer Gemeinderat. In Maria Enzersdorf wird man ihn natürlich weiterhin sehen – als Wirt des Schottenheurigen in der Liechtensteinstraße.

Die ÖVP schlägt Gemeinderätin Michaela Haidvogel als Nachfolgerin von Oliver Reith als Vizebürgermeisterin vor. Sie stellt sich im kommenden Gemeinderat am 29. November der Wahl.

Neues Gemeinderatsmitglied wird Uemmue Büyüktepe werden. Sie wird noch vor der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Johann Zeiner angelobt werden.

Hiataeinzug trotz Schlechtwetter wieder ein Hit

Hiatavater Franz Distl und seine Gattin Susi beim Breitencker. Rechts Winzerkollege und gf. Gemeinderat Josef Schmid.
Die Hiata mit der Pritschen beim Abmarsch vom Heurigen Breitenecker

Perchtoldsdorf. Obwohl das Wetter kalt und stürmisch war, kamen dennoch Hunderte zum Hiataeinzug und zur anschließenden Weinverkostung auf den Marktplatz. Der Festzug nahm wie jedes Jahr beim Herbergsvater Breitenecker in der Elisabethstraße seinen Ausgang und endete in der Pfarrkirche, wo Pfarrer Josef Grünwidl und sein Vorgänger Ernst Freiler die 80 Kilo schwere Erntekrone, die sogenannte Pritsche, feierlich segneten. Zum Pritschenträger war heuer Thomas Distl auserkoren worden, der seine Sache mit Bravour meisterte, am Ziel aber doch ziemlich erschöpft in die Arme seiner Freunde fiel.

Am Tag vor dem Hiataeinzug wurde beim Breitenecker traditionsgemäß der neue Hiatavater feierlich begrüßt, die Funktion übt diesmal Franz Distl aus. Er und seine Gattin Susi wurden wie ein Königspaar von der Hauerschaft und den zahlreichen Prominenten, an der Spitze Bürgermeister Martin Schuster und die Geistlichkeit, herzlich und stürmisch willkommen geheißen. Zur allgemeinen Erheiterung folgte dann das Gstanzlsingen der Jungwinzer, die sowohl die Bundespolitik als auch örtliche Politikerinnen und Politiker und sich gegenseitig auf die Schaufel nahmen. 

 

EINEN GROßEN FARBBERICHT ÜBER DEN HIATAEINZUG LESEN SIE IN DER NÄCHSTEN HEURIGENZEITUNG, DIE AB 17. NOVEMBER BEI DEN HEURIGEN GRATIS ZUM MITNEHMEN AUFLIEGT.

Vandalen setzten in der Südstadt Müllbehälter in Brand

Brennender Müllbehälter in der Erlaufstraße, Foto: Zeilinger/ff.mariaenzersdorf.at

Maria Enzersdorf. In der Halloweennacht kam es gleich zu zwei Vandalenakten in der Erlaufstraße, im Ortsteil Südstadt. Innerhalb von nur einer Stunde standen vor demselben Wohnblock zwei Müllbehälter in Vollbrand. Der erste um 1.40 Uhr, der zweite gegen 2.00 Uhr. Diesmal wurde ein 1100 Liter fassender Papiercontainer in Brand gesetzt. Durch das abermals schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung auf die umliegenden Grünflächen verhindert werden. Die jeweilige Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. 

Kranzniederlegung für die Kriegsgefallenen 

Die Spitzen der Gemeinde nahmen an der Kranzniederlegung teil, Foto: Zeilinger/ff.mariaenzersdorf.at

Maria Enzersdorf. Am 1. November fand wieder die alljährliche, feierliche Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal im Bergschenhoekpark statt. Die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf war mit insgesamt 23 Mitgliedern vertreten, davon vier Jugendfeuerwehrmänner. Dieses Mahnmal wurde 1962 an der südöstlichen Ecke des Parks, an der Kreuzung Hauptstraße/Johannesstraße, mit den Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege errichtet. Anschließend lud die Marktgemeinde Maria Enzersdorf zu einer Jause ins Schlösschen auf der Weide ein.

25 Jahre Nova Consult in der Südstadt

GR Rosa Swirak, GR Anneliese Mlynek, Vizebürgermeister Andreas Stöhr, Klaus K. Novacek, Andrea Novacek, Bürgermeister Johann Zeiner, GR Michaela Haidvogel und Karin Dellisch (v.l.)

Maria Enzersdorf. 

Seit 25 Jahren zeichnet Klaus K. Novacek als Geschäftsführer der Nova Consult

Immobilienmakler- und Vermögensberatungs Gmbh für kompetente Beratung rund um

Wohnungs- und Häuserkauf und –verkauf verantwortlich. Spezialisiert ist er auf Liegenschaften

im Bezirk Mödling, vor allem die Südstadt kennt er wie seine eigene Westentasche. Zum 25-jährigen Jubiläum übersiedelte Klaus K. Novacek in ein neues, modernes Büro ins  Südstadtzentrum IV/2, vis-á-vis der Südstadtapotheke. Bürgermeister Johann Zeiner, Vizebürgermeister Andreas Stöhr und die Gemeinderätinnen Michaela Haidvogel, Anneliese Mlynek und Rosa Swirak statteten dem Geschäftsführer und seiner Gattin Andrea gemeinsam mit einer Abordnung der Wirtschaftskammer Mödling – Karin Dellisch-Ringhofer (Bezirksstellenleiterin) und Martin Fürndraht (Bezirksstellenobmann) - einen Besuch ab. 

 BLUTSBRÜDER: Großartige Talente bei Casting  

Vlnr: Maya Hakvoort, Ann Mandrella und Kulturreferent und Vizebürgermeister Gerhard Feichter waren von den Darbietungen der Jungkünstler (hier Fiona Bella Imnitzer) begeistert, Foto: Marktgemeinde Brunn

Brunn am Gebirge. Letzte Woche wurden im Rahmen eines Castings ein Bub und ein Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren für die nächstjährige Produktion BLUTSBRÜDER gesucht. 

„Unser Aufruf war erfolgreich, 30 junge Talente haben sich mit ausgefülltem Fragebogen samt Foto bei uns beworben“, berichtet Gerhard Feichter, Kulturreferent und Vizebürgermeister der Gemeinde Brunn am Gebirge. 

Letzten Sonntag konnten sie dann im Casting zeigen, was in ihnen steckt. Musicalstar Maya Hakvoort, die die leibliche Mutter der Blutsbrüder spielen wird, sowie Ann Mandrella, bekannt aus Wake Up! und Grease, Lorna Dawson Choreografin und Kulturreferent Gerhard Feichter saßen in der Jury. Einen Tag lang lauschten sie den Darbietungen der jungen Akteure. 

„Castings sind wichtig!“, so Maya Hakvoort. „Die Jungkünstler müssen sich bewerben, etwas vorbereiten und das alles vor fremden Personen präsentieren. Das ist eine großartige Leistung, vor allem in diesem Alter!“ 

„Die Entscheidung fällt bald, wird aber sehr schwierig. Denn der Großteil der Bewerber war sehr gut vorbereitet. Einige hatten sogar schon Theatererfahrung und haben ausgezeichnet gesungen!“, schwärmt sie nach dem Casting.

Neue Stromtankstelle am Südstadt-Parkplatz

Eröffnung der neuen Stromtankstelle am Parkplatz des EKZs mit LAbg. Bgm. Hans Stefan Hinter, Bürgermeister Johann Zeiner, der Leiter der Abteilung Infrastruktur der Marktgemeinde Maria Enzersdorf, Franz Grill, Umweltgemeinderätin Anneliese Mlynek und EVNV

Maria Enzersdorf. Eine

Stromtankstelle mit zwei Ladestellen existiert schon seit längerem beim Rathaus. 

Jetzt konnte die Marktgemeinde einen weiteren Schritt hin zur flächendeckenden Bereitstellung

von Lademöglichkeiten für Elektroautos setzen: in Kooperation mit der EVN wurde am Parkplatz des Südstadtzentrums eine solarbetriebene Stromtankstelle mit einer Schnellladestation und zwei weiteren „normalen“ Ladestationen errichtet. Am Theißplatz soll ebenfalls eine Stromtankstelle eingerichtet werden.

Grünen Chef Christian Apl: „Bin euphorisiert“

Christian Apl

Perchtoldsdorf. Christian Apl, geschäftsführender Gemeinderat in Perchtoldsdorf und seit 2012 Bezirkssprecher der Grünen im Bezirk Mödling, sieht trotz der katastrophalen Niederlage seiner Partei bei der Nationalratswahl Grund zu Optimismus. „Ich bin seltsamerweise gar nicht niedergeschlagen, im Gegenteil, ich bin richtig euphorisiert, weil so sonnenklar ist, was jetzt zu tun ist…“, schreibt er in seinem Blog. Die Grünen bräuchten viel mehr Leute, um die vielen Themen der Grünen besser zu kommunizieren. Alleine den Klimawandel mit all seinen Auswirkungen verständlich „rüber zu bringen“, sei ein gigantisches Kommunikationsproblem, so Apl. Als weitere Ursache für das Wahldestaster gibt Apl den Medien die Schuld. „Die aktuelle Medienlandschaft gleicht einem vom Krieg verwüsteten Landstrich. Sie gehört schon lange von Asche, Schutt und Unrat befreit, frisch kultiviert und schließlich befriedet.“ Und dann der Appell: „Wir haben jetzt theoretisch 5 Jahre Zeit. Da sollte sich doch etwas echt Starkes und Würdiges ausgehen, damit wir bei der nächsten Wahl beweisen können, was wirklich in uns steckt. Auf gehts.“ 

Die Grünen erreichten in Perchtoldsdorf 5,28 Prozent der Stimmen. Zum Vergleich: ÖVP/Kurz: 40,06. SPÖ: 19,55. FPÖ: 16,43. NEOS: 10,06 und Liste Pilz: 6,90.

„Tut gut“-Schritteweg eröffnet

Freuen sich gemeinsam über die Eröffnung des Schritteweges: GR Heidi Soural, Dr. Eva Morawetz und Kathrin Rudel vom Arbeitskreis Gesunde Gemeinde, Bürgermeister Johann Zeiner, GR Michaela Haidvogel, Christine Zinnecker und Renate Franner von der Nachbarsc

Maria Enzersdorf. Die Maria  Enzersdorfer werden jetzt  unterstützt, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Und

zwar in Form von „tut gut“-Schrittewegen, die von der Gemeinde Maria Enzersdorf mit

Unterstützung des Landes NÖ errichtet wurden. Einer dieser Wege ist in der Südstadt, ein zweiter am Liechtenstein. Die offizielle Eröffnung fand kürzlich  in der Südstadt statt. Bürger und Politiker nahmen die Strecke in der Südstadt, die beim Vitalpark am Ende der Kampstraße beginnt, gleich mal in Angriff und erwanderten rund 3570 Schritte. Danach gab es natürlich eine Stärkung!

Oktoberfest im Restaurant 3Eck

Oktoberfest im 3Eck: Lukas Hoyer, Michael Hoyer, Markus Krinninger (links und rechts in Tracht) freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Johann Zeiner und den Gemeinderäten

Maria Enzersdorf. 

Das Restaurant 3Eck in der Kirchengasse lud am vergangenen Samstag zum Oktoberfest.

Auch wenn es der Wettergott nicht allzu gut mit dem Besitzer-Trio meinte, ließen sich

zahlreiche Gäste die Laune nicht verderben und genossen das eine oder andere kühle Krügerl

Bier. Mit dabei waren auch Bürgermeister Johann Zeiner, Vizebürgermeister Andreas Stöhr und zahlreiche GemeinderätInnen, die die tolle Stimmung im 3Eck genossen. Musikalisch umrahmt wurde das Oktoberfest von der Blasmusik Maria Enzersdorf.

Patricia - mobile Friseurin für Hunde und Katzen 

Patricia Gerhart-Zille mit "Kunde" Kodiaq

Auch Hunde und Katzen wollen schön sein und sich wohl fühlen. Aus diesem Grund gibt es Patricia Gerhart-Zille, 23-jährige Tierfriseurin und -pflegerin aus dem Bezirk Mödling. Seit eineinhalb Jahren bietet die Schwiegertochter des Perchtoldsdorfer Gastronomen Franz Gerhart mehr oder weniger rund um die Uhr ihre Dienste an. Vom Frisieren über Schneiden und Trimmen bis zum Entfernen der Unterwolle zum Beispiel bei Schäferhunden, „damit die Haut besser atmen kann.“ „Manchmal gibt es auch Notfälle“, erzählt Patricia, „einmal musste ich blitzschnell ausrücken, weil ein Hund Flöhe hatte.“

Die ausgebildete Tierpflegerin, die selbst eine französische Bulldogge und einen Chu Hua Hua besitzt und sich ein Leben ohne Hunde gar nicht vorstellen kann („ich bin mit Hunden aufgewachsen“), ist unter der Telefonnummer 0664 428 2471 erreichbar.

25 Jahre Caritas Haus St. Gabriel

V.l..: Flüchtling, Caritas-Leiter MMag. Martin Schelm, Vizeprovinzial P. Dr. Franz Helm SVD von den Styler Missionaren, Flüchtlingsbetreuer Norbert Fuchs und Vizebürgermeister Andreas Stöhr (re.)

Maria Enzersdorf. Seit 25 Jahren werden im Steyler Missionshaus St. Gabriel Flüchtlinge aus aller Welt versorgt und betreut. Seit 25 wird hier vorgelebt, wie Betreuung und auch Integration funktionieren kann. Und diese 25 erfolgreichen Jahre wurden vor kurzem mit einem Fest in St. Gabriel gefeiert. Mit dabei war auch Maria rsdorfs Vizebürgermeister Andreas Stöhr, der die

lebendige Stimmung der Feier genoss.

 

10 Jahre Rathaus Maria Enzersdorf

Gruppenfoto beim Tag der offenen Türe mit Bürgermeister Johann Zeiner, den Vizebürgermeistern Andreas Stöhr und Oliver Reith, den Alt-Bürgermeistern Gottfried Höller und Edeltraud Obner, Brunns Vizebürgermeister Matthias Müller, Feuerwehrkommandant Wolfga

Maria Enzersdorf. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das Jubiläum „10 Jahre Rathaus Maria Enzersdorf“ gefeiert. 

Am 6. August 2007 öffnete das Rathaus Maria Enzersdorf in der Hauptstraße 37 seine

Pforten. Das alte Gemeindeamt in der Riemerschmidgasse war zu eng geworden, die

Bakalowit-Villa stand wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Besitzer zum Verkauf.

Damals nutzte Bürgermeister Christian Beck die Chance, einerseits ein kulturhistorisch wertvolles, ortsbildprägendes Gebäude für Maria Enzersdorf zu erhalten, andererseits dieses aber auch allen Maria EnzersdorferInnen zugänglich zu machen, in dem man es als Rathaus nutzte. Durch intensive Revitalisierungsmaßnahmen am alten Gebäude sowie einen modernen Zubau entstand ein helles, offenes Gemeindezentrum in verkehrsgünstiger Lage.

Seit 10 Jahren ist hier nun das Büro des Bürgermeisters sowie der Verwaltung der

Marktgemeinde Maria Enzersdorf untergebracht. Und diese 10 Jahre waren Anlass, die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ins Rathaus einzuladen

Amtshaus und Bahnbrücke: Kosten galoppieren davon

SPÖ-Klubobmann Anton Plessl kritisiert Kostenexplosion

Perchtoldsdorf. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung kamen die Kosten für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Amtshauses am Marktplatz 11 zur Sprache. Statt der ursprünglich vorgesehenen Kosten von 923.500 EUR (mit einer Toleranz von +/- 15%) wurden nunmehr 1,986.678,55 EUR ausgegeben, also mehr als das Doppelte. 440.000 EUR wurden vom Land NÖ zugeschossen. Bürgermeister Martin Schuster (ÖVP) begründete die Kostenexplosion mit alten Hohlräumen und Wasseraustritt, was nicht vorhersehbar gewesen sei. 

 

SPÖ-Klubobmann Anton Plessl kritisiert auch die Kostenexplosion bei der Sanierung der Südbahnbrücke. 2015 wurde ein technisches Büro mit der Planung und Feststellung der Kosten beauftragt. Die Kosten für die Planung betrugen 27.000 Euro, die Ausführung der Sanierung wurde auf 350.000 Euro geschätzt. Plessl: „Bei der Ausschreibung des Vorhabens haben sich die Kosten verdreifacht und die Sanierung wurde gestoppt.“ Nun wurde das gleiche Architektenbüro mit einer neuerlichen Planung beauftragt und kassierte dafür abermals 32.052 Euro. Bis Dezember sollen die Kosten für die Sanierung ermittelt werden. Im März 2018 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

 

Die SPÖ spricht von einer "Komödie der Irrungen und Täuschungen" bzw. "Tragödie für den Steuerzahler".

Oktoberfest der Turmrucker bei Resi Sommerbauer

Die Turmrucker mit Herzogspaar Christian und Andrea (4.v.r.),Obmann Karl Sommerbauer (2.v.r.), Helfern und Resi Sommerbauer (li.)

Perchtoldsdorf. Zum jährlichen Oktoberfest mit Bieranstich lud die Faschingsgilde Turmrucker am Sonntag zum Heurigen Resi Sommerbauer in die Sonnbergstraße. Bei Weißwürstln, Hendln, Bier (gespendet von Philipp Prohaska) und Wein genossen Dutzende Einheimische und Gäste Heurigen- und Oktoberfest-Stimmung bei musikalischen Klängen von Regina Vondrus und der Gruppe Top Sound Reloaded. Präsentiert wurde auch das neue Herzogpaar Christian und Andrea.

NÖ fördert Einbau von Sicherheitstüren und Alarmanlagen

LAbg. Martin Schuster

Auch heuer fördert das Land NÖ mit der Aktion „Sicheres Wohnen“ den Einbau von Sicherheitstüren und Alarmanlagen in Privathäusern und Wohnungen mit bis zu 1.000 Euro.

 

„Seit Beginn der Förderaktion im Jahr 2006 wurden im Bezirk Mödling 8.522 Förderungen in Höhe von 6,6 Mio. Euro bewilligt“, informiert LAbg. Bgm Martin Schuster über die große Nachfrage nach der Förder-Aktion. „Wie wichtig Sicherungsmaßnahmen sind, beweist, dass die meisten Diebe einen Einbruchsversuch abbrechen, sobald sich die Türe nicht innerhalb kürzester Zeit öffnen lässt. Selbst mit entsprechenden Kenntnissen und Spezial-Werkzeug dauert es 15 Minuten und länger, bis eine Sicherheitstür mit höherer Widerstandklasse gewaltsam geöffnet werden kann“, so Schuster weiter.

 

Dass die Investitionen in ein sicheres Heim erfolgreich sind, zeigt ein Blick auf die Kriminalitätsstatistik: Die Jahresstatistik 2016 verzeichnet bei den Wohnungs- und Hauseinbrüchen in Niederösterreich einen Rückgang von 9,2 Prozent gegenüber 2015. „Auch im Bezirk Mödling sank die Zahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche von 344 im Jahr 2015 auf 254 im Jahr 2016, was einen Rückgang von rund 26% darstellt“, zitiert LAbg. Bgm Martin Schuster die aktuelle Kriminalitätsstatistik.

Weintrauben als Dankeschön an Gemeindemitarbeiter

Elisabeth Lichtblau und Weinbauvereinsobmann Andreas Wieninger (rechts) bedankten sich bei vlnr: Andreas Simader, Gerhard Polgar und Vanessa Schwarz für die Pflege des Kreisverkehrs, Foto: informativ.cc

Brunn am Gebirge. Vor mittlerweile vier Jahren wurde der Kreisverkehr Johann Steinböck-Straße und Industriestraße B neu gestaltet und mit einigen Reben bepflanzt. Die Pflege dieser Weingartenzeilen wird von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes in Brunn am Gebirge durchgeführt. 

Unlängst überreichte Andreas Wieninger die vor Ort gelesenen Trauben als kleines Dankeschön an die Gemeindebediensteten. „Vielen Dank an die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes für die Pflege des Kreisverkehrs!“, so Andreas Wieninger, Obmann des Weinbauverein Brunn am Gebirge.

Silberner Ehrenring für Abg.z.NR Hannes Weninger

NR Hannes Weninger (2.v.r) mit Bgm. Michaela Vogl (li.), Vize-Bgm. Martin Klicpera (re.), Anna Knopf und Lukas Wasinger (2.v.l.), Foto: Köllner

Gießhübl. Mit dem Silbernen Ehrenring der Gemeinde Gießhübl wurde am Sonntag Abg.z.NR Hannes Weninger ausgezeichnet. In ihrer Laudatio erwähnte Bürgermeisterin Michaela Vogl, dass er bereits als 24-Jähriger erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde und dem Gremium nun seit 32 Jahren durchgehend angehört. „Für mich war immer klar, dass ich sowohl als Landtagsabgeordneter und als Nationalrat nie den politischen Kontakt zu meiner Heimatgemeinde abreißen lasse“, so Weninger. Dieses Engagement hat auch dazu geführt, dass Weninger seit 2011 als Delegierter des Österreichischen Gemeindebundes die Anliegen der Kommunen in der EU und im Europarat vertritt.

 

Mit der „Goldenen Ehrenmedaille“ wurden Anna Knopf und Lukas Wasinger ausgezeichnet. Frau Knopf wurde für ihr lebenslanges gesellschaftliche Wirken in der Gemeinde und der Pfarre gedankt. Lukas Wasinger fungiert seit 10 Jahren als Obmann des Weinbauvereins. Bei der Feier urlaubsbeding nicht anwesend waren Andrea und Hari Ticic, für die Bewirtschaftung der Kuhheide mit der „Silbernen Ehrenmedaille“ ausgezeichnet werden.

Kardinal Schönborn feierte 800 Jahre Pfarre Perchtoldsdorf 

Kardinal Schönborn mit Pfarrer Josef Grünwidl und Pfarrmitgliedern

Perchtoldsdorf. Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Kardinal Christoph Schönborn und sechs Co-Zelebranten, beging die Pfarre Perchtoldsdorf am 10. September ihr 800-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde auch das Ende der 700.000 Euro teuren Innenrenovierung der Kirche gefeiert.

 

Der Wiener Erzbischof begrüßte die Gläubigen mit den Worten „Willkommen im Klub der 800-Jährigen“ und erzählte, dass sein Orden, der Dominikanerorden, im Vorjahr sein 800-Jahr-Gründungsjubiläum gehabt habe. In seiner Predigt hob der Wiener Erzbischof die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde Perchtoldsdorf hervor und ermunterte in Anlehnung an das Sonntagsevangelium, auch offen über Konflikte reden zu können und sie brüderlich zu lösen. Er selbst sei auch davon betroffen. „Danke allen, die mir unangenehme Briefe geschrieben haben, auch aus Perchtoldsdorf“, machte er einen Seitenhieb auf die seinerzeitige Aufregung innerhalb der Pfarrgemeinde, dass zur Amtseinführung des neuen Pfarrers Grünwidl vor drei Jahren die Erzdiözese gegen eine Teilnahme von Altpfarrer Freiler war. 

 

Aus Petrus wird Perchtoldsdorf

Die Kirche war gesteckt voll, einige Gläubige saßen auf Stufen

Pfarrer Josef Grünwidl sorgte gleich am Beginn der Feier für Schmunzeln. Der Kirchenchor habe für die Messe das Lied „Tu es Petrus“ einstudiert, das im Jahr 2005 extra für den damaligen Papst Benedikt XVI. geschrieben wurde und eigentlich nur für Papstbesuche bestimmt sei. Als die Pfarre Perchtoldsdorf bei Kardinal Schönborn anfragte, ob er etwas gegen das Lied einzuwenden hätte, antwortete dieser: „Nein, wir machen aus ´Tu es Petrus´ einfach ´Tu es Pederschdurf´ (Du bist Perchtoldsdorf).

 

Bürgermeister Martin Schuster sprach von einem Tag der Freude, bedankte sich für das gute Miteinander und dem Glück, in den letzten Jahren und Jahrzehnten so großartige Pfarrer gehabt zu haben. Besonders dankte er dem langjährigen Pfarrer Ernst Freiler. 

 

Auch der evangelische Pfarrer Andreas Fasching nahm am Festgottesdienst teil. Er sagte: „Großartig, dass wir das 800 Jahr Jubiläum der Pfarre und das 500 Jahr Jahr Jubiläum von Martin Luther gleichzeitig feiern können.“ 

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde im Pfarrgarten der Augustini-Kirtag ausgiebig gefeiert.

„Auszeit“: Traditionsgeschäft wurde jetzt neu eröffnet 

Walter Krötzl (2.v.r.) mit Bgm. Martin Schuster, Willi Mazak und weiblichen Stammgästen vor dem Lokal

Perchtoldsdorf. Generationen von Perchtoldsdorf-Besuchern und Heurigengehern haben dort Station gemacht und ein Backhendl oder einen Aufstrich gekauft. Jetzt hat Walter Krötzl vom Lokal „Kalt Warm Süß“ das Feinkostlokal in der Walzengasse 5, gegenüber vom Hochstraße-Parkplatz, übernommen und unter dem Namen „Auszeit“ neu orientiert. Von Montag bis Samstag bietet der Caterer und Gastronom Canapes, Tramezzini, gefülltes Jourgebäck und Mehlspeisen. Entweder zum Mitnehmen oder zum Genießen im kleinen, feinen Rahmen. Das Lokal hat von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Bei größeren Mengen sind auch Vorbestellungen möglich und empfehlenswert (Tel. 0800 240 43 14 83).

Alte Tafeln sind jetzt in der Volksschule Altort Geschichte

Bürgermeister Johann Zeiner und der Abteilungsleiter für Liegenschaften, Jürgen Tiefnig, „übergeben“ die neuesten Tafeln offiziell an Direktorin Martina Langer und ihre Schüler.

Maria Enzersdorf. Die Marktgemeinde Maria Enzersdorf nutzte die Sommerferien, um die Volksschule Altort „tafeltechnisch“ auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hatten nicht alle Klassen digitale Tafeln, die altherkömmlichen Tafeln wurden genutzt. Nun ist das Zeitalter der analogen Tafeln in der Volksschule Altort Geschichte. Moderne Tafeln, teilweise sogar Touchscreen-Projektoren, sollen die Kinder zum Lernen animieren. So können moderne Medien genauso genutzt werden, wie auch weiterhin mit Stiften oder Fingern auf der Tafel geschrieben werden. 

Brunner Ortszentrum mit Brunnen feierlich eröffnet

Prunkstück des neuen Ortszentrums ist der Donatus-Brunnen

Brunn am Gebirge. Ansprachen, Blasmusik, Kinderchor, Einweihung durch die örtliche Geistlichkeit, Jahrmarktstimmung. Trotz brütender Hitze kamen Sonntagvormittag Hunderte Menschen zur feierlichen Eröffnung des neuen Ortszentrums am Franz Anderle Platz. Namensgeber ist der 1898 in Brunn geborene Widerstandskämpfer Franz Anderle, der 1944 in Wien hingerichtet wurde. 

 

In einer Bauzeit von neun Monaten wurde die Leopold Gattringer Straße verlegt, der Platz vergrößert und der alte Donatus-Brunnen restauriert. Bürgermeister Dr. Andreas Linhart (SPÖ) sprach von einem Jahrhundertprojekt, das von breitem Konsens der politisch Verantwortlichen getragen worden sei und rief der Bevölkerung, ein wenig an den neuen SPÖ-Wahlslogan angelehnt, zu: "Der Platz ist fertig, nehmt ihn euch!"

Die Kinder sangen und verteilten Luftballons an die Ehrengäste

Die Baukosten betrugen 1,8 Mio Euro. Mit dem Umbau des Amtshauses, der Mitte Oktober in Angriff genommen werden soll und voraussichtlich im Sommer 2018 abgeschlossen sein dürfte, ist dann die Erneuerung des Ortskerns von Brunn endgültig beendet. Bereits 2015 wurde das neue Veranstaltungszentrum BRUNO samt Parkgarage und einem großen Platz mit mehreren Gastroniemiebetrieben fertiggestellt.

Herzliche Grüße von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überbrachte der Mödlinger Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Hans Stefan Hintner (ÖVP) und zitierte den großen Religionsphilosophen Martin Buber: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

 

Die Kinder-, Tanz- und Musikgruppe Brunn verteilte zum Schluss bunte Luftballons, die in den gleißenden Himmel von Brunn aufstiegen. 

Neues Multifunktionshaus von Bevölkerung abgelehnt

Gießhübl. In der Gemeinderatssitzung vom 21.8.2017 wurde in Konsequenz der mit 75%  überwältigenden Zustimmung zur Sanierung des Gemeindeamtes die Einstellung des Projektes „Multifunktionshaus“ beschlossen. Das Ergebnis ist kein schönes Geburtstagsgeschenk für Bürgermeisterin Michaela Vogl, die am 20.8. ihren "50er" feierte und das neue Projekt vehement verteidigte. Gegenüber noe24.at behauptete die Ortschefin sogar, dass das neue Multifunktionshaus um 500.000 Euro billiger sei als die Renovierung des bestehendes Amtshauses.

Wieder Sonderfahrten auf der Kaltenleutgebner Bahn

Zum Einsatz kommt die historische Lokomotive 2050.09, gebaut 1959 / Fa. Henschel, Foto: Istvan David)

Perchtoldsdorf. Nach mehr als dreieinhalb Jahren ist es am Sonntag, den 3. September, endlich so weit: Auf der Kaltenleutgebner Bahn finden wieder Sonderfahrten statt. Eine Diesellokomotive wird mit historischen Waggons zwischen Liesing, Rodaun, Perchtoldsdorf und Waldmühle verkehren, zwei Abfahrtsmöglichkeiten wird es auch ab Wien-Hauptbahnhof und Wien-Meidling geben. 

 

Beim alten Bahnhof in Perchtoldsdorf (Feldgasse 2) erwartet die Besucher ein Bahnhofsfest mit Informationen über die mehr als 130 Jahre alte Bahn sowie mit Musik (Trachtenkapelle Perchtoldsdorf am Vormittag, das Trio Traditional Jazz Unit am Nachmittag) und regionalen Speisen und Getränken. Auch Ersttagsfahrkarten und Sonderbriefmarken werden angeboten. Die gesamte Veranstaltung wird vom Verein Kaltenleutgebner Bahn organisiert und durchgeführt. 

 

Der Fahrplan 

Eine Abfahrtsmöglichkeit ab Wien-Hauptbahnhof nach Waldmühle gibt es um 09:05 Uhr, von Wien-Meidling um 09:12 und 12:12 Uhr. Von Wien-Liesing fahren Sonderzüge um 09:24, 12:24, 14:24 und 16:24 Uhr Richtung Waldmühle ab. Längere Aufenthalte (beim Frühzug wegen der offiziellen Festeröffnung bei der Hinfahrt 60 Minuten, alle anderen Züge 30 Minuten bei der Rückfahrt) gibt es im Bahnhof Perchtoldsdorf. 

Der Fahrpreis für Hin-und Rückfahrt (gesamte Strecke) beträgt für Erwachsene 15 Euro, für Kinder 5 Euro. Der Fahrplan im Detail (auch mit allen Abfahrtszeiten vom Bahnhof Perchtoldsdorf) steht auf www.kaltenleutgebnerbahn.at 

 

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf hat heuer die Bahnstrecke von den ÖBB gekauft. „Damit ist ihr Erhalt langfristig gesichert“, sagt Fabian Köhazy, Obmann des Vereins „Kaltenleutgebner Bahn".

Volksbefragung: Große Mehrheit gegen Neubau des Gemeindehauses

Gießhübl. Die am 20.8.2017 abgehaltene Volksbefragung, bei der entweder für einen Neubau eines sogenannten „Multifunktionshauses“ oder für den Erhalt und die Sanierung des bestehenden Gemeindehauses votiert werden konnte, brachte eine überwältigende 75%-ige Ablehnung des geplanten Großprojektes, und dies bei einer Wahlbeteiligung von rund 50% (etwa die der letzten Gemeinderatswahl).

Obwohl schon im März dieses Jahres ein Initiativantrag gegen den Abriss und Neubau, der von über 500 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde, der Gemeindeführung die negative Stimmung der Bevölkerung zu einem Abriss und Neubau signalisiert hatte, wurde ein umfangreicher und teurer Architektenwettbewerb von der Schwarz-Grünen Mehrheit 11: 10 beschlossen.

 

Wolfgang Schuster von der BÜRGERLISTE Lebenswertes Gießhübl: "Das jetzt vorliegende desaströse Ergebnis beweist - wieder einmal – das völlig fehlende Gespür der Gemeindeführung für die wirklichen Wünsche und Vorstellungen der Bürger in Gießhübl."

Perchtoldsdorfer Promi-Ehepaar bei Ungarn-Festival

Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck

Perchtoldsdorf. Die Perchtoldsdorfer Opernsängerin Maria Jesus Una Ruciero und ihr Mann Dr. Günther Viehböck, Bruder von Austronaut Franz Viehböck, besuchten am 12. August das große internationale Volksmusik- und Schlagerfestival im ungarischen Ort Bánk. (musikpost.at). Dort präsentierten sich Musikgruppen aus Österreich, Südtirol, Slowenien und Ungarn in einem sechsstündigen Monsterprogramm. Am Abend sang Jess Robin, der Europäische Neil Diamond, mit seiner 17-köpfigen Band die größten Hits von Neil Diamond und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Maria Jesus Una Ruciero nützte die Gelegenheit und warb gleich fleißig für ihr neues Familienmusical, das am 18. und 19. November (jeweils ab 15 Uhr) im Kulturzentrum Perchtoldsdorf uraufgeführt wird. Kein Geringerer als der große Prof. Robert Opratko, AKM-Präsident und langjähriger Orchesterchef von Peter Alexander, schrieb dazu die Musik.

Semesterticket wird jetzt mit 100 € gefördert

LAbg. Bgm. Hans Stefan Hintner freut sich über den großen Erfolg des Semestertickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. „Das Land Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wissenschafts- und Forschungsstandort entwickelt, mit über 16.000 Studenten in NÖ. Diese Entwicklung wollen wir weiter unterstützen, indem wir Studierende auf ihrem Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch mehr fördern als bisher. Daher wurde die Semesterticket Förderung von 75 auf 100 Euro pro Semester erhöht", informiert LAbg. Bgm Hans Stefan Hintner. 

 

„Im vergangenen Jahr haben 3.357 Studierende unter 26 Jahren aus unserem Bezirk vom Semesterticket profitiert. Die Anmeldung erfolgt einfach und unkompliziert mittels Online-Formular. Wer seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat und Öffentlichen Universität, Privatuniversität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule besucht, ist anspruchsberechtigt“, so Hintner. 

ÖVP-Bürgermeister für Sammeltaxi 

Die ÖVP-Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Martin Schuster (Perchtoldsdorf) und Hans Stefan Hintner (Mödling) sprechen sich für ein Anruf-Sammel-Taxi System nach dem Vorbild der Korneuburger ISTmobil aus. Das würde eine Regionalisierung der Ortstaxis bedeuten und der Bevölkerung kostengünstige und flexible Fahrten ermöglichen. 

 

Öffentliche Verkehrseinrichtungen im Bezirk Mödling, wie etwa die Autobusverbindung von Mödling nach Schwechat, würden von der Bevölkerung zum Teil gar nicht angenommen und kosteten nur viel Geld, so Hintner, der aus Kostengründen auch gegen ein 365 EUR Jahres-Ticket ist.

 

Zum Teil, so Hintner, läge es aber auch an der mangelnden Ausstattung der Züge, dass 80 Prozent der Einpendler aus Niederösterreich nach Wien mit dem Auto fahren. So kritisiert Hintner, der auch im Aufsichtsrat des VOR-Verkehrsverbundes sitzt, vor allem mangelnden Komfort (fehlende oder geschlossene WCs) in den Waggons und fehlendes Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen. „Viele wären froh, wenn es mehr Schaffner und Kontrollore gäbe.“

Bezirks-ÖVP zieht erfolgreiche Halbbilanz 

V.l.: Die Bürgermeister/innen Ferdinand Hausenberger, Michael Vogl, Martin Schuster und Hans Stefan Hintner, Foto: Lothar Schwertführer

Mödling. Bei den letzten Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 konnte die ÖVP ihre Dominanz im Bezirk Mödling noch erhöhen und stellt seither insgesamt 12 von 20 Bürgermeistern, davon zwei Bürgermeisterinnen. Die Hennersdorfer ÖVP schaffte mit Bgm. Ferdinand Hausenberger nach über 90 Jahren wieder den Sprung an die Spitze. In Hinterbrühl erreichte die ÖVP wieder die Absolute und in Laxenburg gar 70,4 Prozent aller Stimmen. Grund genug für Bezirksparteiobmann LAbg. Martin Schuster, gemeinsam mit seinen Kollegen Michaela Vogl (Gießhübl), Ferdinand Hausenberger (Hennersdorf) und LAbg. Hans Stefan Hintner (Mödling) zu einer Halbzeit-Bilanz Pressekonferenz einzuladen.

 

Perchtoldsdorf

Für seine eigene Gemeinde Perchtoldsdorf hob Schuster den Bau des neuen Schwedenstiftes in der Theresienau sowie die Sanierung des Gemeindeamtes hervor.

 

Mödling

Bgm. Hintner betonte vor allem die Errichtung des neuen Thermenklinikums in Mödling, in welches das Land Niederösterreich 180 Mio Euro investiert hat. Im Oktober soll der zweite Pavillon fertig werden. Hintner räumte allerdings noch gewisse Kommunikationsprobleme bei Ambulanzfällen ein. Es sei nicht immer leicht, angesichts von 200 Ambulanzpatienten pro Tag in den Spitälern Baden und Mödling zu entscheiden, ab welcher Verletzung man von Mödling nach Baden transportiert werden müsse. „Zu meiner Zeit war es noch leicht. Mir ist als Kind in Guntramsdorf die Schaukel auf den Kopf gefallen und der Hausarzt hat die Wunde genäht. Heute fahren alle gleich in die Ambulanz.“

Als zweites Erfolgsprojekt erwähnte der Mödlinger Ortschef die Errichtung des Landespflegeheimes, in das man ab der Pflegestufe 4 kommen kann. Das Haus hat nur Einzelzimmer und Doppelzimmer für Paare. Der Trend gehe immer mehr zu einer 24-Stunden-Betreuung zu Hause, daher gehörten Altersheime bald der Vergangenheit an, so Hintner.

 

Hennersdorf

Der Hennersdorfer Bürgermeister Hausenberger referierte über diverse Ortsprojekte, wie etwa den Zubau zur Volksschule, einen neuen Kinderspielplatz, den zweigleisigen Ausbau der Pottendorfer Linie oder ein Bürgerbeteiligungsprojekt für Fotovoltaik-Anlagen. Außerdem forderte er einen Hochwasserschutz für den Petersbach. Dann erzählte er, dass Ende August die Pfarre von Hennersdorf mit der Pfarre Leopoldsdorf zusammengelegt werde.

 

Gießhübl

Die Gießhübler Bürgermeisterin Michaela Vogl berichtete u.a. über die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, einen neuen Fitness-Parcours sowie die Eröffnung der ersten Naturbestattung am 9. September im Wald. Außerdem kündigte sie eine bevorstehende Volksbefragung am 20.8. in ihrer Gemeinde an, bei der entschieden werde, ob das alte Amtshaus saniert werden soll (rund 1 Mio Kosten) oder durch ein ganz neues Bauprojekt (mit Amtshaus, Betreutem Wohnen, Gemeindearzt etc.) ersetzt werden soll. Bei einer Befragung hätten sich 70 Prozent der Bevölkerung für das neue, für die Gemeinde halb so teure Projekt entschieden.

 

Insgesamt hat das Land NÖ zur Halbzeit die unterschiedlichen Gemeindeprojekte im Bezirk mit rund 22 Mio. Euro gefördert - von Investitionen in Schulen und Kindergärten über Gemeindestraßen- und Infrastruktur, bis hin zu Kultur- und Wissenschaftsförderungen.

Jugend-Ticket und Top-Jugendticket sind ein Hit 

VP Bezirk Mödling LAbg Bgm Hans Stefan Hintner freut sich über die große Beliebtheit des TOP–Jugendtickets im Bezirk Mödling., Foto: VP Bezirk Mödling

Mödling. Schüler und Lehrlinge können mit dem Jugendticket und dem Top-Jugendticket rund um die Uhr Öffis nutzen: Mit dem Jugendticket zwischen Schul- bzw. Ausbildungsort und zuhause, mit dem Top-Jugendticket alle Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

 

Das Top-Jugendticket ist nach wie vor um 60 Euro zu erhalten, das Jugendticket um 19,60 Euro. 

„Im Bezirk Mödling nutzen insgesamt 12.721 Schüler und Lehrlinge bis 24 Jahre das Angebot und sind entweder mit einem Jugendticket oder Top-Jugendticket unterwegs. Damit entlasten wir nicht nur die Eltern, sondern bieten auch den Jugendlichen mehr Möglichkeiten sich unabhängig fortbewegen zu können“, erklärt der Mödlinger Bgm. LABg. Hans Stefan Hintner.

 

Die Top-Jugendtickets des Schuljahres 2016/17 gelten noch bis 15.9.2017. Alle weiteren Infos unter www.vor.at oder in der kostenlosen VOR-App.

Hofer übernimmt Zielpunkt und Gemeinde den Parkplatz

Der Parkplatz beim ehemaligen Zielpunkt und zukünftigen Hofer wird von der Gemeinde angemietet und steht den Autofahrern 30 Minuten nach Ladenschluss bis 2 Uhr Früh kostenlos zur Verfügung

Perchtoldsdorf. Der ehemalige Zielpunkt in der Brunner Straße 46 wird von der Firma Hofer übernommen. Im Zuge der Neuübernahme hat die Gemeinde Perchtoldsdorf  beschlossen, die dazugehörigen Parkplätze anzumieten. Damit kann die Bevölkerung auch außerhalb der Hofer-Geschäftszeiten unentgeltlich für den Zeitraum von 30 Minuten nach Geschäftsschluss bis 2 Uhr morgens den Parkplatz nutzen. Dies wird vor allem auch die Gäste der umliegenden Heurigen erfreuen. Manche von ihnen wurden vom ehemaligen Pächter des Parkplatzes regelrecht abgezockt, indem sie mit einer Besitzstörungsklage bedroht wurden, falls sie nicht sofort cash an ihn zahlen. Insgesamt gab es damals rund 70 Geschädigte, die jeweils bis zu 265 Euro an den Parkplatzpächter bezahlten. Gegen den Mann wurde dann ein Betrugsverfahren eingeleitet.

Foto: Nowotny

Gemeindebedienstete Gabriele Geiger wurde von Bürgermeister Martin Schuster unter standing ovations des gesamten Gemeinderates nach 32 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Über die 37 Rosen, die die insgesamt 37 Gemeinderatsmitglieder symbolisieren, freute sich Frau Geiger natürlich ebenso wie über den langen Resturlaub, den sie jetzt bis zur endgültigen Pensionierung Ende September antreten kann.

Spatenstich für neue Volksschule in Brunn

v.l.n.r.: 1. Vbgm Matthias Müller, Dir. Gertrud Mailling, Bmstr DI Dr. Georg Kroyer, LAbg Hans Stefan Hintner, Bgm Dr. Andreas Linhart, gf GRin Silvia Weginger, 2. Vbgm Gerhard Feichter, DI Christoph Janauschek, KR Erwin Polst, Arch. BM Ing. Paul Chmelar,

Brunn. Vor kurzem wurde der Spatenstich für die neue, zweite Brunner Volksschule Ecke Rennweg/Franz Schubert Gasse vorgenommen.

 

Das Gebäude der neuen Volksschule teilt sich rein optisch in drei Blöcke, die miteinander verbunden sind. Insgesamt acht Klassen mit den dazugehörigen Nebenräumen werden hier Platz finden. Ebenso wie die Turnhalle, die abgesenkt einen eigenen Eingang bekommt. Außerhalb der Schulzeiten steht ein weiterer Raum Brunner Vereinen zur Verfü­gung. Das Freigelände hat mehr als 1.500 m2.  Laufbahn, Spring­grube und ein Wiesensportplatz sind vorgesehen. 

 

Insgesamt 24 PKW-Stellplätze sowie 20 Fahrradabstellplätze wird es auf dem Areal geben. Ein Verkehrskonzept stellt sicher, dass die Kinder die Schule bestmöglich und gefahrlos er­reichen können.

Musical „Blutsbrüder“ im Sommer 2018 in Brunn 

Musicalstar Maya Hakvoort (4.v.r. vorne) mit ihrem Ensemble und den Brunner Bgm. Andreas Linhart (2.v.l.) und Vize-Bgm. Gerhard Feichter (hinten Mitte)

Brunn am Gebirge. „Ein spannendes Vorhaben. Wir trauen uns drüber“. Der Brunner Bürgermeister Dr. Andreas Linhart freut sich, dass Brunn erstmals als Veranstalter für ein Musical fungiert.

 

Vom 19. Juli bis 11. August 2018 wird im Konzertsaal BRUNO Willy Russels Musical „Blutsbrüder“ mit Maya Hakvoort in der Hauptrolle an 12 Abenden gespielt. Der aus Holland stammende Musicalstar lebt seit fünf Jahren in Brunn. „Hier genieße ich die dörfliche Kommunikation und das viele Grün“, lobt sie die Annehmlichkeiten des Ortes.

 

Beim Spaziergang in den Weingärten lernte sie zufällig Brunns Vizebürgermeister und Kulturstadtrat Gerhard Feichter kennen. Da entstand die Idee, gemeinsam ein Musical auf die Beine zu stellen. Das 1983 im Londoner West End uraufgeführte Musical „Blutsbrüder“ erzählt die Geschichte von Zwillingen, die bei der Geburt getrennt wurden. Sie spielt im Liverpool der 60er Jahre, wird aber für Brunn in die heutige Zeit versetzt.

 

Neben dem Ensemble werden auch zwei Jugendliche aus Brunn mitspielen, die noch gesucht und im Oktober dieses Jahres gecastet werden. Wenn das Musical ein Erfolg wird (gerechnet wird mit rund 4000 bis 5000 Besuchern), dann will man 2020 bereits das nächste Musical in Brunn veranstalten.

Die neue Ausgabe gibt es ab 17. November bei den Heurigen in Perchtoldsdorf und Brunn. Wollen Sie ein Inserat aufgeben? Klicken Sie unten auf die Homepage heurigenzeitung.at

Inspirations Farbkomposition 
55 x 40 cm,  Öl/Canvas
Preis: € 370,-. Zu bestellen unter dalma.d.sch@gmail.com

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